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Die schwarze Spinne Zusammenfassung

 
Alfred Bitzius so der eigentliche Name von Jeremias Gotthelf wurde 1797 in Murten geboren. Nach dem Studium der Theologie wurde er Pfarrer. Im Alter von 39 Jahren entdeckt er sein Schreibtalent und es entstanden unzählige Werke unter anderem „Die schwarze Spinne“. eine Novelle die er im Jahr 1842 schrieb. Mit diesem Titel stieg er in die Weltliteratur ein.


An einem schönen Tag im Emmental bereitet sich eine fleißige Familie auf das bevorstehende Tauffest vor. Es sind fast alle, die auf dem Hof arbeiten, versammelt. Nur eine fehlt und zwar die Gotte. Nach einiger Zeit kommt diese schweißbedeckt zum Hof. Nach langem Drängen entschließt sie sich doch eine Kleinigkeit zu essen bevor man in die Kirche zur Taufe geht. Auf dem Weg dorthin fällt ihr auf, dass sie den Namen des Täuflings nicht weiß. Zu Fragen traut sie sich nicht, da dies Unglück bringt. Gott sei Dank weiß der Pfarrer den Namen des Taufkindes und somit ist das Unglück abgewandt.

Nach dem ausgiebigen Mahl fragen die anwesenden Gäste wofür der Fensterpfosten welcher schwarz bestrichen ist, eigentlich ist. Da fängt der Großvater, nach einiger Zeit, die Geschichte über den Fensterpfosten zu erzählen an.

Es gab damals, vor 600 Jahren ein Schloss indem die Ritter des Deutschen Ordens wohnten. Der oberste Ritter des Ordens war ein gewisser Hans von Stoffeln. Das Dorf gehörte zu seinen Lehen und er zwang die Bauern zum Frondienst. Er verlangte äußersten Gehorsam. Durch die Anstachelung der anwesenden Ordensbrüder verlangt von Stoffeln die Umpflanzung von diversen Bäumen die dann zum Schattengang auf der Burg dienen sollten. An diesem Auftrag war eine kurze Frist angeknüpft. Die Bauern konnten die Arbeit in dieser kurzen Zeit nicht erfüllen, es sei denn, sie vernachläßigten ihre eigene Hofarbeit die dann mit einer Hungersnot verbunden worden wäre.

Wie aus dem Nichts trat ein grüner Jäger aus dem Wald hervor und bietet den verzweifelten Bauern seine Hilfe an. Als Dank dafür will er ein neugeborenes ungetauftes Kind. Nach dieser Bitte merken die Bauern, dass der freundliche grüne Jäger der Teufel ist. Nach einer kurzen Beratung stimmen die armen Bauern zu. Christine, eine zugezogene Bäuerin geht den Pakt mit dem grünen Jäger ein. Der Pakt wird mit einem Kuss auf ihrer Wange besiegelt. Der grüne Jäger erledigt die Arbeit der Bauern mit einer dämonischen Kraft und nach kurzer Zeit ist die Arbeit erledigt. Als Dank dafür will er nun ein neugeborenes ungetauftes Kind.

Als im Dorf ein Kind auf die Welt kommt wird es sofort zum Pfarrer gebracht und getauft. Nach dieser Taufe verändert sich der Kuss auf Christines Wange zu einem schwarzen Höcker in Form einer Kreuzpinne. Als kurz darauf wieder ein Kind getauft wird, bricht ein Unwetter über das Dorf herein und aus der Wange von Christine schlüpfen unzählige kleine Spinnen hervor. Das Unheil bricht über das Dorf herein und unzählige Tiere verenden. Durch dieses Unheil werden die Bauern an den Pakt mit dem Herrn der Unterwelt erinnert.

Wieder erblickt in dem Dorf ein Kind das Licht der Welt und die Bewohner die sich mit Christine verschworen haben, entschließen nun das Kind dem Teufel zu opfern damit dieser das Unglück wieder wendet. Der Priester kann im letzten Augenblick das Kind mit dem Taufwasser benetzen. Auf einmal schrumpft Christine, die ebenfalls einen Tropfen Taufwasser abbekommt, zu einer Spinne zusammen und flieht aus dem Haus des Priesters. Aber bevor sie aus dem Haus flieht, berührt sie den Pfarrer der kurz darauf stirbt. Die Spinne, die einmal Christine war, zieht mordend von Haus zu Haus. Auch die Ordensbrüder und von Stoffeln können sich nicht wehren und werden Opfer der Spinne. Der einzige Schutz vor dieser Spinne ist Gottesfürchtigkeit. Aber auch dies nützt nichts. Die Spinne dringt in das Haus der devoten Mutter ein. Die Mutter hat zum Schutz einen geweihten Zapfen und einen Hammer bereit gelegt. Schließlich kann die Mutter mit Hilfe Gottes die Spinne fangen und steckt diese in ein Loch und verschließt dieses Loch mit dem geweihten Zapfen. Kurz darauf stirbt auch die Mutter.

Nach dieser Geschichte des Großvater fürchten sich nun alle anwesenden Taufgäste und so entschließt sich der Großvater eine weitere Geschichte zu erzählen.

Es folgt nun eine Zeit in der alle Bewohner gottesfürchtig und rechtschaffend sind. Aber mit der Zeit ändert sich das und die Bewohner fangen wieder an ,ein gottloses Verhalten an den Tag zu legen.

Ein vorbeikommender Knecht befreit die Spinne da er wollte, dass die Mägde ihm Untertan sind. Die befreite Spinne zieht mordend von Haus zu Haus und tötet fast alle Bewohner.

Christen, der Herr des Knechts, befreit das nächste neugeborene Kind aus den Händen deren die es dem Teufeln opfern wollten, und bringt es zum Pfarrer der das Kind mit dem Segen Gottes tauft. Nach der Taufe fängt Christen die Spinne ein und bringt sie wieder in das Loch. Kur danach stirbt auch Christen und es kehrt wieder Ruhe und Gottesfürchtigkeit in das Dorf zurück.

Das Haus wird unzählige Male aufgebauter aber der Pfosten mit dem Loch wird immer wieder mit eingebaut um sich an diese Geschichte zu erinnern. Hier endet nun die Geschichte des Großvaters und das Tauffest geht gemütlich bis in die Nacht weiter.


Die Novelle ist eine Anspielung Jeremias Gotthelfs auf den von ihm im 19ten Jahrhundert beobachteten Verfall der Gemeinschaft. Es scheint der Autor sieht die Lösung dieses Problems in der Stärkung und Wiederauflebung von Religion im Sinne Luthers, strenger Sitten und Anstand. Daher beschäftigt sich dieses Buch auch mit gesellschaftlichen Problemen die bis Heute aktuell sind.

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