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Perserkriege Zusammenfassung

 
Zusammenfassung der Perserkriege

Unter den Perserkriegen versteht man eine Vielzahl von Versuchen der persischen Übermacht, Griechenland im Kampf zu besiegen. Diese kriegerischen Auseinandersetzungen fanden im frühen 5. Jahrhundert v. Chr. statt und wurden von den persischen Königen Dareios I. und Xerxes I. in die Wege geleitet. Die Schlacht bei Marathon und die Seeschlacht von Salamis sind die beiden größten Gefechte dieser Perserkriege, die zur Niederlage der militärisch überlegenen Großmacht der Perser führten.

Etwa 500 v. Chr. regierte der persische Großkönig Dareios I. ein gewaltiges Reich. Durch die Eroberungen in Kleinasien gerieten auch die ionischen Griechen unter die Gewalt der Perser, während die restliche griechische Bevölkerung weiterhin unabhängig blieb.

Allerdings waren die Ioner von der persischen Einmischung in ihrer Innenpolitik empört. Somit starteten sie einen Aufstand gegen die perserfreundlichen Tyrannen und schafften es diese zu vertreiben. Jedoch verloren sie aufgrund der mangelnden Unterstützung, die nur wenige Schiffe aus Athen und Eretria umfasste, ihre Flotte. Dieser Aufstand gilt als Hauptanlass für die darauffolgenden Perserkriege. Aus Rache zerstörten die Perser die Stadt Milet und töteten den Großteil ihrer Einwohner.

Dareios I. aber war der Ansicht, dass die Ioner zu viel Unterstützung von den Griechen bekommen hatten und fasste somit den Entschluss, ganz Griechenland unter persische Herrschaft zu zwingen. Er sendete Boten in die verschiedenen griechischen Regionen, um die Unterwerfung Griechenlands zu fordern. Nachdem Griechenland und Sparta diese Forderung nicht akzeptierten und die Boten sogar töteten, begann Dareios I. für den ersten Perserkrieg zu rüsten.

Um 490 v. Chr. segelte die persische Flotte mit rund 20000 gut ausgerüsteten Männern nach Marathon. Die Griechen hatten beschlossen nicht in Athen auf den Angriff zu warten, sondern bereits in der Hochebene von Marathon die offene Schlacht zu suchen. Also traten die etwa 10000 griechischen Soldaten gegen das etwa doppelt so große Heer der Perser an. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit ging der Plan der Griechen auf. Sie griffen im Laufschritt an, konnten den Pfeilhagel des gegnerischen Heeres unterlaufen und es in Blöcke spalten. Mit geringen eigenen Verlusten wurden die Perser in die Flucht geschlagen.

In der darauffolgenden Zeit bereiteten sich die Perser auf einen Rachefeldzug vor. Dareios I. war inzwischen gestorben und durch seinen Sohn Xerxes I. ersetzt worden. Dieser wollte, wie sein Vater, die griechische Unterwerfung und baute deshalb ein für damalige Verhältnisse riesiges Heer auf. Es umfasste circa 120000 Soldaten, wobei über die Truppenstärke nur noch gemutmaßt werden kann. Das Heer zog also nach Griechenland und an einem Pass bei den Thermophylen, standen ihnen weniger als 10000 griechische Soldaten, die ihr Land verteidigen wollten, entgegen.

Xerxes I. gab den Befehl zum Angriff, doch das griechische Heer, mitsamt dem spartanischen König Leonidas der das Kommando hatte, ließ kein Landgewinn der Perser zu, sodass Xerxes I. die sogenannten Unsterblichen vorschickte. Aber auch so konnte die griechische Verteidigung nicht überwunden werden. Erst als Ephialtes von Trachis die Griechen verriet, indem er Xerxes I. von einer Möglichkeit die Verteidiger zu umgehen und somit einzukesseln berichtete, war für Leonidas, der durch einen Späher davon erfuhr, klar, dass er diesen Kampf nicht mehr gewinnen konnte. Dennoch beschloss er, mit seinen 300 Spartanern und etwa 700 Griechen den Engpass zu halten, um die Flucht des restlichen Heeres zu ermöglichen. Sie konnten dem persischen Heer nun nichts mehr entgegensetzen und Leonidas starb mit seinen Soldaten im Gefecht. Somit war der Weg nach Athen offen und die Perser marschierten in die Stadt ein.

Als sie dort ankamen, hatte ein Grieche namens Themistokles bereits die Evakuierung der Einwohner nach Salamis in die Wege geleitet und Athen war demnach leer. Zwar zerstörten die Perser die Stadt aber die Bevölkerung war in Salamis vorerst sicher.

Gleichzeitig standen sich die griechische und persische Flotte vor der Insel Salamis entgegen. Themistokles überlistete Xerxes I., indem er die falsche Information, dass die Griechen fliehen wollten, an ihn überbringen ließ. Daraufhin gab Xerxes I. den Befehl zum Angriff, wodurch die in guter Schlachtordnung positionierten Schiffe der Griechen, die zahlenmäßig überlegene persische Flotte besiegen konnten. Nach dieser Niederlage floh Xerxes I. nach Kleinasien.

Ungefähr 480 v. Chr. besetzten die Perser wieder Athen und vollendeten die Zerstörung. Die Griechen baten Sparta um Hilfe und als diese Hilfe ankam, erlitten die persischen Truppen ihre letzte Niederlage und zogen sich endgültig aus Griechenland zurück.

Schließlich zerstörten die Griechen das persischer Schiffslager, sodass die Ioner wieder zu Griechenland gehörten und unabhängig von den Persern waren.

Endgültig endeten die Perserkriege durch den 1. Attischen Seebund. Dem Bund gelang es die Perser aus Kleinasien zu vertreiben, wodurch es 449 v. Chr. zu dem sogenannten Kalliasfrieden kam. Der Kalliasfrieden schrieb fest, dass alle ionischen Städte ihre eigenen Gesetze hatten und kein persisches Schiff die Ägäis befahren durfte.

die Perser hatten es echt drauf

 

jaa! :)

 

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