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Huis Clos Zusammenfassung

...ialismus, einer philosophischen Strömung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Jean Paul Sartre (1905 - 1980) war Autor von einer Vielzahl an Theaterstücken, Prosaschriften und philosophischer Abhandlungen. Huis Clos wurde 1944 in Paris uraufgeführt. Es ist ein Stück in einem Akt und hat drei Hauptfiguren: Joseph Garcin, Inès Serrano und Estelle Rigault. Eine Nebenfigur, ein Kellner, hat einen kurzen Auftritt in der ersten Szene. Schauplatz der Handlung ist die Hölle, ein Hotelzimmer - eingerichtet im Stil des Second Empire. Die drei Figuren sind darin eingesperrt und einander ausgeliefert. Thema des Stückes ist der sich entwickelnde pathologische Mechanismus, in dem sich zwei Menschen gegen einen dritten verbünden und ein grausames Spiel der Bloßstellung ihres Opfers beginnen. Die Rollen werden immer wieder neu verteilt. Jeder ist auf diese Weise früher oder später an der Reihe von den beiden anderen verletzt und gedemütigt zu werden. Garcin, Inès und Estelle hat ein individuelles Verbrechen nach ihrem Tod in die Hölle geschickt, das sie zunächst versuchen, vor den anderen zu verbergen. Der Journalist Garcin ist vom Krieg geflüchtet und hat sein Frau misshandelt. Die reiche Estelle hat ihren Mann betrogen und das Kind, das sie von ihrem Liebhaber zur Welt gebracht hat, ermordert. Die Postangestellte Inès hat ihre Freundin manipuliert, verführt und mit Schuldgefühlen bezüglich des Todes ihres Mannes belastet. Im Verlauf des Stücks haben alle drei die Möglichkeit, wie durch ein Fenster auf die Erde zu blicken. Sie werden Zeuge, wie mit ihrem Verblassen in der Erinnerung ihrer Hinterbliebenen ihr Schicksal in der Hölle besiegelt und unausweichlich wird. Statt sich in dieser Situation zu unterstützen, werden sie zu Feinden, die sich bis in die Ewigkeit gegenseitig quälen und foltern werden. Ihre jeweiligen Unsicherheiten werden zu Angriffsflächen, ihre Unzulänglichkeiten zu ihrem Verhängnis. Wie für ein Absurdes Theaterstück typisch, passiert relativ wenig in diesem Stück. Die Handlung ist auf die Sticheleien und Auseinandersetzungen der Hauptfiguren konzentriert und der Schauplatz bleibt immer der gleiche. Kennzeichnend ist außerdem die Charakterzeichnung der Personen. Sie liefern für ihr Publikum keine Identifikationsfläche. Sie sind grausam, hart und eher abstoßend. Trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik und der existenziellen Gefahr, die portraitiert wird, zieht sich durch die Dialoge ein feiner, wenn auch zum Teil bösartiger Humor. Dadurch wird eine Unbehaglichkeit transportiert, die den Leser oder Zuschauer mit der These im Kopf zurücklässt: "Die Hölle, das sind die Anderen" (einer der Kernsätze des Stückes). Die Zusammenfassung ist gut, Die Zusammenfassung ist gut, aber das Absurde Theater - typische Vertreter sind etwa Ionesco (Die kahle Sängerin, Die Stühle) oder Samuel Beckett (Warten auf Godot, Endspiel) - entsteht erst in den 50er Jahren. Huis Clos ist 1944 entstanden und ein Theaterstück, das eindeutig in der Tradition des Existenzialismus steht und exemplarisch das Kapitel 4 aus Das Sein und das Nichts illustriert. Es kann also höchstens als "Vorreiterstück" des Absurden Theaters fungieren. Die vermeintliche Handlungsarmut, die hier als Kriterien für das Absurde Theater angeführt wird, resultiert vielmehr aus der Tatsache, dass das Drama sehr stark psychologisierend ist. Nur zur Richtigstellung von einer Französischstudentin ;) Gut, aber.. Eigentlich weiß ich nicht warum ich schreibe. Aber am Ende die Moral der dieser Geschicht in die Hölle zu fahren, lohnt sich! Man lernt immer neue Menschen kennen, die erstmal verschieden scheinen und doch am Ende gleich sind. Amen bruder...

Zusammenfassung Homo Faber

...mo Faber“ wurde 1957 vom Schweizer Schriftsteller Max Frisch veröffentlich und gilt als eines seiner bekanntesten Prosawerke. In Form eines Berichts erzählt hier der Protagonist und Ingenieur Walter Faber über sein Leben. „Homo Faber“ beginnt mit der detaillierten Beschreibung eines von Zwischenfällen geplagten Fluges von New York nach Mexiko, an dem der Protagonist Walter Faber teilnimmt. Nicht nur versucht seine Freundin Ivy ihn erneut zu einer Heirat zu überreden, er wird auch von seinem lästigen Sitznachbarn Herbert Hencke in ein Gespräch verwickelt, bei dem sich herausstellt, dass dieser mit einem von Walters Jugendfreunden, Joachim, verwandt ist. Durch schlechtes Wetter und einen Ausfall der Motoren muss das Flugzeug schließlich in der mexikanischen Wüste notlanden. Nachdem die Passagiere nach einigen Tagen in der Wüste gerettet werden beschließt Faber Herbert Hencke bei der Suche nach seinem Bruder Joachim auf eine Tabakplantage zu begleiten, jedoch finden sie ihn erhängt in seiner Unterkunft. Daraufhin fliegt Faber weiter nach Venezuela, seiner eigentlichen Destination, um ein Projekt zu betreuen und nach Abschluss dessen zurück nach New York. Um seiner Freundin Ivy und ihren Hochzeitsplänen zu entkommen bucht er eine Kreuzfahrt nach Europa, um in Paris an einem Kongress teilzunehmen. An Bord des Schiffes lernt er Elisabeth Piper kennen, die starke Ähnlichkeit zu seiner Jugendliebe Hanna aufweist. Er verliebt sich in sie und macht ihr einen Heiratsantrag, der jedoch von Elisabeths Seite nicht beantwortet wird. Er beschließt Elisabeth auf dem Weg zu ihrer Mutter nach Athen zu begleiten und die beiden reisen quer durch Südfrankreich, Italien und Griechenland. Nachdem die beiden eine Nacht miteinander verbracht haben, erzählt Elisabeth von ihrer Mutter Hanna Landsberg, jedoch will Walter Faber sich nicht eingestehen, dass er in eine inzestuöse Beziehung mit seiner eigenen Tochter hineingeraten sein könnte. Nachdem Elisabeth durch einen tragischen Unfall stirbt trifft Faber Hanna nach 21 Jahren wieder und erfährt, dass Elisabeth tatsächlich seine Tochter war. Er überdenkt sein Leben und will seine Zukunft schließlich mit Hanna verbringen. Als er an einer Magenerkrankung leidet, schreibt er seine Geschichte in ein Tagebuch. Auf eine Operation im Krankenhaus wartend zieht er ein schriftliches Resümee seines Lebens und nimmt sich vor sein Leben mehr zu genießen und mit Hanna ein bescheidenes, aber glückliches Leben zu führen. Max Frisch verarbeitet ins einem Roman „Homo Faber“ nicht nur autobiographische Problempunkte, sondern widmet sich außerdem zentralen Kernthemen, wie beispielsweise den Konflikt zwischen persönlicher Identität und sozialer Rolle, den Gegensatz von Technik und Natur, und die Bestimmung des Daseins durch Zufall und Schicksal. ...

Zusammenfassung einer Bachelorarbeit

...Weltweit werden Bücher, wissenschaftliche Arbeiten und Artikel verfasst. Sie alle haben eines gemeinsam. Sie können eine Bachelorarbeit bereichern. Ih... ...te mit verschiedenen Farben, ein Lineal, ein Bleistift, ein Kugelschreiber und sein Computer. Im Anschluss beginnt er mit dem zweiten Lesevorgang. Bei... ...t er nach jedem Textabschnitt einige Notizen an. Im Text markiert er die betreffenden Textstellen oder Absätze. Sind bestimmte Passagen seiner Meinu... .... Im Mittelpunkt stehen dabei die wesentlichen Begriffe, Handlungsschritte und Aussagen des Autors. Die jeweiligen Abschnitte des Textes kombiniert e... ...hr einen Titel. Dann vermerkt er den Autor, den Erscheinungsort, das Datum und die entsprechende Textsorte. Sobald er diese Vorbereitungen abgeschloss... ...wie der Hauptteil formuliert sein müssen. Nun folgt der Hauptteil. In ihm konzentriert sich der Verfasser der Zusammenfassung auf die schriftliche Be... ...agen. Dabei geht es darum, wer die Handlung führt, was wann geschehen wird und um welchen Zeitpunkt oder Zeitraum es sich handelt. Dann folgt das Wo und das Warum. Mithilfe dieser Fragen informiert der Verfasser seine Leser über die wesentlichen Inhalte des Originals. Auf Details und Zitate muss er jedoch verzichten. Bei seiner Arbeit kommt es dem Verfasser auf eine präzise Ausdrucksweise an. Er bedient sich dazu der indirekten Sprache im Präsenz und vermeidet Zitate aus der ihm vorliegenden Arbeit. Genauso wichtig ist die chronologische Reihenfolge, in der er den vorliegenden Inhalt beschreibt. Dazu benutzt der Verfasser den roten Faden, mit dem er dem Leser die Botschaft der Originalarbeit vermittelt. Um dieses Ziel zu erreichen, verwendet er unterschiedliche Satzanfänge und Synonyme, die seine Arbeit hervorheben. Was muss beim Schlussteil beachtet werden? Im Schlussteil der Zusammenfassung beschreibt der Verfasser mit wenigen Worten das Fazit der zugrundeliegenden Bachelorarbeit. Hier darf er auch auf die Wirkung der Aussagen eingehen, die der Originaltext auf den Leser hat. Dass gilt auch für seine eigene Meinung. Das Ziel der Autoren sowie die sprachlichen und stilistischen Besonderheiten können in den Schlussteil eingebaut werden. Dazu gehören außerdem unterschiedliche Zeitebenen und Rückblenden, die der Student in sein Werk integriert hat. Nun folgt ein Beispiel: In seiner Bachelorarbeit Elektro Mobilität, die Herr Klaus Wilfred an der Fachhochschule Hannover am 12. März 2019 einreichte, beschäftigt er sich mit den Vor- und Nachteilen der elektronischen Antriebe. Dabei konzentriert er sich auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte innerhalb Österreichs. Um Kraftfahrzeuge wirtschaftlich mit elektrischer Energie zu betreiben, bedarf einer entsprechend ausgebauten Infrastruktur. Ferner müssen günstige Speicherzellen für die Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Aufgeladen werden diese an öffentlich zugänglichen Ladestationen. Diese können in und an Parkhäusern, in Tankstellen sowie an anderen Orten installiert werden. In ländlichen Bereichen plant man den Ausbau der energiebezogenen Infrastruktur. Dafür müssen jedoch diese Anschlüsse mit dem öffentlichen und privaten Stromnetz verbunden werden. Um die Meinungen von aussagefähigen Experten zu erhalten, wurden Interviews geführt und ausgewertet. Aus ihnen ergab sich ein einheitliches Bild. Ein weiterer Schwerpunkt der Bachelorarbeit widmet sich den technischen Möglichkeiten. Hier stellen Unternehmen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft interessante Varianten zur Verfügung. Herr Wilfred bezieht sich in diesem Rahmen auch auf Vorbilder in den USA, die auf Europa übertragen werden könnten. Insgesamt liefert die Untersuchung von Herr Wilfred aussage...

Schöne neue Welt Zusammenfassung

...m Werk wurde eines der bedeutendsten Bücher der Literatur des letzten Jahrhunderts geschaffen. In diesem Roman gibt Huxley einen Einblick in die Zukunft, denn der Roman spielt im 26. Jahrhundert. Die wichtigsten Personen in diesem Roman haben auch die unterschiedlichsten Charakterzüge und auch Positionen. Die Hauptfiguren sind Lenina Crowne, die in der deutschen Ausgabe Lenina Braun heißt, Bernard Marx (deutsch: Sigmund Marx) und der Dozent Helmholtz. Hier wird eine Reihe von Zukunftsbewohnern beschrieben, die in einer Welt leben, fern von Bildung und nur in Form von Konsumdenken. Sie leben in einer Welt, in der der US-Industrielle Henry Ford als Messias gilt. Da keinerlei Bildung mehr verlangt wird, ist es für die Bewohner eine 'schöne neue Welt'. Außerdem zeichnet sich die schöne neue Welt auch dadurch aus, dass die Bewohner keine Ahnung von Politik haben. Sie kennen keine Krankheiten, materielle Nöte oder das hohe Alter. In dieser Welt sind solche Dinge wie Sex und eine sogenannte Glücksdroge Soma wichtig. Gefühle werden überbewertet. Kinder werden künstlich geboren. Eine wichtige Figur des Romans ist außerdem noch Tomakin, der Direktor des Central London Hatchery and Conditioning Centre. Zu Beginn des Romans führt eben dieser Direktor einige der Studenten durch das Institut. Er zeigt auf, wie der gesamte Ablauf des Instituts ist: Von der Selektion über die Aufzucht bis hin zu der Normierung des Menschen. Lenina Crowne arbeitete ebenfalls in diesem Institut. Sie ist eine Beta-Frau, die trotz aller Widersprüche eine Beziehung aus Gefühlen bestehend zu dem Alpha-Mann Bernard Marx aufgebaut hat. Er ist schlau, jedoch hat er einen Makel, wodurch er von anderen Alpha-Männern oft auf den Arm genommen wird: Er ist kleinwüchsig. Um diesen Mangel abzuschwächen, versucht er durch seine Schlauheit und nonkonformistisches Verhalten Aufmerksamkeit zu erlangen, was seinem Vorgesetzten Dr. Tomakin keineswegs in den Kram passt und Marx dadurch abmahnt. Gemeinsam begeben sich Lenina und Marx auf eine Reise nach New Mexico. Hier leben überwiegend dunkelhäutige Menschen. Schockiert über die Gebrechen dieser Menschen und die alten Leute und Geburten ziehen sie durch das Reservat. Aber nicht nur auf dunkelhäutige stoßen sie hier, sondern auch auf den hellhäutigen John. Er ist der Sohn des Direktors. Aufgrund seiner Hautfarbe gilt er als Außenseiter. Dabei verliebt er sich in Lenina. Sie kann allerdings keine Gefühle zu ihm aufbauen. John ist verwirrt und auch wütend darüber, was in dem sogenannten Weltstaat der schönen neuen Welt vor sich geht, sodass er eine Rebellion anzetteln will. Jedoch erfolglos. Es findet Johns Verbannung auf eine einsame Insel statt, denn er will eine Entscheidungsfreiheit über die geregelte Sicherheit der Unfreiheit im Weltstaat stellen. Aber auch hier auf der Insel findet er kein Ende. Er greift zu einem Ritual, das die Selbstgeißelung heißt und weckt somit erneute Neugierig bei anderen Mitmenschen, die dieses als ein gewisses Lustkonsum ansehen. Daraus entwickelt sich eine Orgie, bei der auch John teilnimmt. Als er jedoch wieder erwacht, nimmt er sich das Leben. Aldous Huxley zeigt in seinem Roman Schöne neue Welt auf, wie ein totalitärer Staat entsteht: Und zwar durch Gemeinschaftlichkeit, Beständigkeit und Einheitlichkeit, die eine künstliche Fortpflanzung, Indoktrination und Konditionierung sicherstellen. Zwar herrscht Frieden unter den Menschen und die Gesellschaft funktioniert. Jedoch müssen sie auf ihre Freiheit und Kultur gänzlich verzichten. ...

Dolchstoßlegende Zusammenfassung

...ten „Dolchstoßlegende“. Die Entstehung dieses Begriffes kann keinem Datum und keiner bestimmten Person zugeordnet werden. Der darin enthaltene Vorwur... ... die Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau in Sarajewo am 28. Juni 1914 durch einen bosnischen Attentä... ...tiefer, nämlich in den angespannten Beziehungen zwischen einzelnen Völkern und Völkerbündnissen in Europa. Als Österreich-Ungarn einen Monat nach dem Attentat Serbien den Krieg erklärte, setzte auch Russland seine Soldaten in Bewegung, denn es sah sich als Schutzmacht Serbiens. Das Deutsche Kaiserreich wiederum hatte mit Österreich-Ungarn einen Dreibund geschlossen und erklärte deshalb am 1. August 1914 Russland den Krieg. Daraufhin erklärte ... ...auf einer schiefen Ebene. Kaiser Wilhelm II. trat betont militärisch auf und rief den deutschen Soldaten zu, sie würden wieder zu Hause sein, bevor die Blätter fallen. Der Sieg an der O... ...Durchhaltewillens der deutschen Armee die Niederlage immer näher. Doch das Waffenstillstandsersuchen der OHL Anfang Oktober 1918 traf die deutsche Bev... ...e Entscheidungsschlacht geschickt werden sollte, weigerten sich die Heizer und dann auch die Matrosen, den sinnlos gewordenen Befehl auszuführen. Es kam zum Kieler Matrosenaufstand und dadurch und danach zur sogenannten "Novemberrevolution". Der Kaiser musste abdanken, d... ... einem deutschen Sieg weggedrückt. Fast jede Familie hatte gefallene Väter und Söhne zu betrauern. Sollten diese Toten denn auf einmal vergeblich gest... ...Sieger der Schlacht von Tannenberg, 1919 die Niederlage auf eine heimliche und planmäßige „Zersetzung von Flotte und Heer“ zurückführte, traf er auf viele offene Ohren. Als er vorm Untersuchungsausschuss der Nationalversammlung zu Protokoll gab, die deutsche Armee sei „von hinten erdolcht worden“, und dann noch behauptete, damit einen englischen Offizier zu zitieren, war ein bildhafter Ausdruck gefunden für diesen Verdacht gefunden. Aber Deutschlands Niederlage kam nicht aus den innenpolitischen Gegebenheiten, sondern entscheidend dafür war die militärische Überlegenheit der Gegner. Diese eindeutige Überlegenheit hatten sogar Hindenburg und Ludendorff selbst am 14. August 1918 Kaiser Wilhelm II. klargemacht. Trotzdem sahen sie im Nachhinein die Ursachen für den militärischen und politischen Niedergang in der Friedensresolution von 1917 und dem Munitionsarbeiterstreik von 1918. Diese Schuldzuweisung, die später d...

An Occasion of Sin Zusammenfassung

...Immigranten in New York geboren wurde. Die Erzählung wurde 1963 publiziert und hat die konservative und stark religiös geprägte irische Gesellschaft der 1950er Jahre als Hintergrundfolie. Protagonistin der Handlung ist die junge Französin Francoise, die ... ...hlings immer besser. Mit ihrem Auto, das ein Geschenk ihres Mannes ist, erkundet sie die umliegenden Dörfer und stößt schließlich auf einen Badeplatz in Seacove, den sie fortan regelmäßig aufsucht. Anfangs ist sie dort allein, nur ein kleiner, dicker Mann und ein schweigsames Ehepaar stoßen nach kurzer Zeit zu ihr. Später findet sich auch eine Gruppe von Männern immer wieder am Strand ein. Francoise fällt auf, wie schamhaft sich diese zum Schwimmen umziehen und bald fühlt sie sich selbst auf unangenehme Weise von ihnen beobachtet. Ab Mitte Juni wird der Badeplatz immer belebter. Eines Tages kommt Francoise mit einer Gruppe Priesterschüler, die den Strand oft besuchen, ins Gespräch. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Freundschaft, sodass sie nun oft gemeinsam am Strand sitzen und vor allem über Frankreich sprechen. Obwohl diese Treffen für Francoise absolut unschuldig sind, kommt eines Tages der kleine, dicke Mann auf sie zu und erläutert ihr, dass sie als ledige Frau kein guter Umgang für die Priesterschüler sei. Sie erklärt ihm daraufhin, dass sie bereits verheiratet ist, was ihn jedoch noch mehr zu schockieren scheint. Da dieser Vorfall sie verstört und wütend stimmt, spricht sie mit ihrem Mann darüber. Dieser möchte sie zwar beruhigen, gesteht ihr jedoch, dass man sie unter gewissen Umständen durchaus als Anlass zu Sünde sehen kann. Daraufhin verlässt sie das Haus und denkt unter andrem über den ausgeprägten Aberglauben ihres Mannes nach, der davon über zeugt ist, eines Nachts eine Banshee gehört zu haben. Als sie wieder nach Hause zurückkehrt, entscheidet sie sich dafür, allen ihre Gleichgültigkeit bezüglich dieses unverschämten Geredes zu zeigen. Diesen Vorsatz setzt sie bei ihrem nächsten Besuch in Seacove in die Tat um, doch fühlt sie sich in Gegenwart der Schüler nicht mehr besonders wohl. Insbesondere als diese beginnen ihr Fragen über das Eheleben zu stellen und anmerken, dass französische Frauen nur Liebe im Sinn hätten. Francoise ist darüber verärgert und möchte das Verhältnis nun doch beenden. Bei ihrem nächsten Badeausflug wundern sich die Jungen über ihr abweisendes Verhalten, und als Francoise ihnen alles berichtet, lächeln sie nur. Sie offenbaren ihr schließlich, dass ihnen dieses Gerede längst bekannt sei, doch es störe sie nicht, da manche Leute in allem etwas Schlechtes sehen wollen. Dabei belassen sie es und sprechen anschließend über ihre baldigen Sommerferien. Am Ende der Geschichte fragen sie Francoise, ob sie auch im nächsten Jahr hier sein werde. Sie bejaht dies, doch weiß sie bereits in ihrem Herzen, dass es nicht so sein wird. Das Hauptthema der Kurzgeschichte An Occasion of Sin ist das Aufeinanderprallen zweier Welten: Die aufgeschlossene Französin Francoise trifft auf die konservative irische Bevölkerung. Dabei spielt vor allem das Thema Religion eine große Rolle, und es gibt diverse Verweise auf französische Literatur. Das offene Ende lässt einen großen Interpretationsspielraum und fordert den Leser auf, sich eigenständige Gedanken über den weiteren Verla...

Zusammenfassung von Krumme Type, krumme Type (Crooked Letter, Crooked Letter)

...ype“ wurde von Tom Franklin, einem amerikanischen Schriftsteller, verfasst und erschien im Jahr 2010 unter dem Originaltitel „Crooked Letter, Crooked ... ...nstable Silas Jones annimmt. Die beiden Morde geschehen in den Jahren 1982 und 2007 und in beiden Fällen wird der Außenseiter Larry Ott verdächtigt. Im Jahr 2007 verschwindet in Chabot, einem Ort im US-Bundesstaat Mississippi, die neunzehnjährige Tina Rutherford. Der Außenseiter Larry Ott wird verdächtigt, sie ermordet zu haben. Selbst dann, als dieser angeschossen in seinem Haus gefunden wird, wird er weiterhin für den Mörder des Mädchens gehalten. Larry Ott wird schon in seiner Vergangenheit, im Jahr 1982, verdächtigt, ein junges Mädchen umgebracht zu haben: Nach einem Date mit ihn ist Cindy Walker spurlos verschwunden. Ihm kann die Tat nicht nachgewiesen werden, da die Leiche des Mädchens nie gefunden wurde. Trotzdem sehen in die Menschen seither als Mörder. Der Police Constable Silas Jones wird mit der Aufklärung des aktuellen Falls betraut und muss sich während seinen Recherchen seiner Vergangenheit stellen: Er und Larry waren zu Schulzeiten miteinander befreundet und mit der verschwundenen Cindy Walker hatte er eine geheime Beziehung. Nicht Larry ist derjenige - wie von allen angenommen wird - der Letzte, der sie lebendig gesehen hat, sondern Constable Silas Jones. Aus Angst ist er jedoch nie mit der Wahrheit herausgerückt. Im Zuge seiner Ermittlungen findet Constable Silas Jones heraus, dass er und Larry Halbbrüder sind. Aufgrund seiner Schuldgefühle sagt er schließlich die Wahrheit über das, was 1982 passiert ist, und Larry Ott kann infolgedessen entlastet werden. Nach den Ermittlungen kann als Täter im Mordfall Cindy Walkers deren verstorbener Stiefvater Cecil ermittelt werden. Zur selben Zeit wird das Verschwinden um Tina Rutherford aufgeklärt: Sie wurde vom Outlaw Wallace Stringerfellow ermordet. Nach seiner Tat hat Stringerfellow versucht, Larry Ott zu erschießen und es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen. In einer Auseinandersetzung zwischen Stringerfellow und Silas Jones wird der Constable verletzt. Wallace Stringerfellow schafft es zunächst, zu fliehen, begeht aber kurz darauf Selbstmord. In seinem Haus können eindeutige Beweise sichergestellt werden, die für ihn als Täter sprechen und die Larry Ott endgültig entlasten. Das Buch endet damit, dass Constable Silas Jones in der Klinik auf das Zimmer von Larry Ott gelegt wird. Ob ihre Freundschaft noch eine Chance hat, bleibt offen. Tom Franklin greift in seinem Roman große Themen wie Schuld und Gerechtigkeit und Mut und Verantwortung auf. Der Hintergrund wird von den Lebensbedingungen in den Südstaaten, den sozialen Gegensätzen und der Natur von Mississippi geprägt. ...

Wallenstein Biografie

...lbrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein. Er studierte kurze Zeit Theologie und trat 1604 dann in den Dienst des Kaisers Ferdinand II und wurde einer der bekanntesten Feldherrn und auch einer der reichsten Männer seiner Zeit. Sein Übertritt zum Katholizismus im Jahr 1606 förderte seine Stellung, ebenso heiratete er in diesem Jahr eine vermögende Witwe. 1614 starb seine Frau und er erbte ihre großen Ländereien in Mähren und Güter seines Onkels. In der beginnenden zweiten Phase des Dreißigjährigen Krieges spielt der aus einem alten, aber armen böhmischen Adelsgeschlecht stammende Albrecht von Wallenstein eine herausragende Rolle. Seine Treue gegenüber dem Kaiser zahlte sich nach der Niederschlagung des böhmischen Aufstandes im Jahr 1620 aus. Er wurde Leiter der Militärverwaltung in Böhmen. Für den Kampf gegen den Dänenkönig stellte Albrecht von Wallenstein ein eigenes Herr von 24000 Mann auf und zog im Sommer 1625 nach Norddeutschland. Hinsichtlich des Unterhalts seiner Truppe praktizierte er einen neuen Grundsatz: Der Krieg ernährt den Krieg. Das heißt, dass die Unterkünfte, die Ernährung und die Entlohnung seines Heers immer von der jeweilig lebenden Bevölkerung im jeweiligen Kriegsgebiet erzwungen wurden. Die Truppen von Dänemark wurden am 25. April 1626 von Albrecht von Wallenstein an der Dessauer Elbbrücke geschlagen. In den 2 Jahren danach, besetzten die Truppen von Albrecht von Wallenstein Mecklenburg, Jütland und Pommern. Die gut gesicherte Stadt Stralsund jedoch konnte Albrecht von Wallenstein im Jahr 1628 nicht erobern. Zudem wurde Albrecht von Wallenstein zum General des Baltischen und Ozeanischen Meeres, denn die Führung des Reiches träumte von davon eine Seemacht zu gründen. Der Niedersächsisch- Dänische Krieg wurde dann in diesem Jahr beendet. Am 22. Mai 1629 schloss Albrecht von Wallenstein mit den Dänen den Frieden von Lübeck. Auf dem Regensburger Kurfürstentag im Jahr 1630 erlitt der Kaiser eine empfindliche Niederlage, denn die Kurfürsten verlangten und erreichten die Entlassung von Albrecht von Wallenstein und auch eine drastische Verkleinerung der kaiserlichen Armee. Der Kaiser berief Albrecht von Wallenstein im Frühjahr 1632, angesichts der ernsten Lage während des schwedischen Krieges, zurück und beauftragte ihn mit der Aufstellung eines Heeres und gab ihm weitreichende Vollmachten, auch für mögliche Friedensverhandlungen. Albrecht von Wallenstein war für eine Beendigung des Krieges, war Sachsen gegenüber zu nachgiebig und in religiösen Fragen zu tolerant. Seine Gegner am Kaiserhof unterstellten ihm Hochverrat und Anfang 1634 setzte in der Kaiser erneute ab. Die politischen Vorstellungen...

Zusammenfassung von Das kunstseidene Mädchen

... berühmt zu werden. Der Roman ist dabei in der Ich-Perspektive geschrieben und schildert somit detailliert Doris Leben. Vor allem die Gründe, für die ... ...Doris entstammt ärmlichen Verhältnissen, da ihr Stiefvater Alkoholiker ist und ihre Mutter am Theater nicht viel verdient. Den Großteil ihres Gehalts ... ... Doris den beiden abtreten. Doris sieht sich jedoch als etwas Besonderes und wünscht sich ein ganz anderes Leben. Durch diverse Liebesbeziehungen sammelt sie Erfahrungen mit Männern, die er zu ihrem Aufstieg verhelfen sollen. Ihre wahre Liebe ist jedoch Hubert, der jedoch keine Frau aus ärmlichen Verhält... ...erhältnis zu Leo Olmütz, dem Theaterdirektor. Doris erhält eine Nebenrolle und schafft es auf eine Schauspielschule. Um ihre große Liebe Hubert mit ... ... nach Berlin. Dort sucht sie Margarete Weißbach auf, die hochschwanger ist und von ihren arbeitslosen Mann keine Unterstützung erhält. Margarete ist dankbar, dass Doris ihr Geld für eine Hebamme gibt und vermittelt sie daraufhin an Tilli Scherer. Da weder Doris, noch Tilli eine... ...ach einiger Zeit wird sie die Geliebte von Alexander. Dieser lebt im Luxus und kann Doris ein angenehmes Leben ermöglichen. Jedoch wird Alexander nach... ...eder bei Tilli unterkommt. Aber auch dieser Aufenthalt ist nicht von Dauer und so zieht Doris bei einem Journalisten namens Lippi Wiesel ein. Nach ei... ...sie von Ernst aufgenommen, der keine Liebesbeziehung zu ihr pflegen möchte und sie auch sonst gut behandelt. Doris knüpft zum ersten Mal Vertrauen und findet sich in der Rolle der Hausfrau wieder. Damit Ernst ihr mehr vertraut, gibt sie ihm ihr Tagebuch zu lesen. Jedoch sind Ernst und Doris, für Liebespaar zu unterschiedlich, weshalb Doris Ernst verlässt. ... ...ruch der nationalsozialistischen Ära. Vor allem die Massenarbeitslosigkeit und die daraus resultierende Armut werden deutlich. Der Unmut der Bevölkerung über ihre missliche Lage war nur kurz darauf der Hauptgrund, warum die Nationalsozialisten an die Macht gelangen konnten. Auffällig ist außerdem, dass Doris Sprache voller grammatikalischer Fehler ist und dadurch einen sehr ungekünstelten und authentischen Eindruck hinterlässt. Das in sechzehn Sprachen übersetzte Werk war den Nazis ein echter Dorn im Auge und fand sich deshalb auch auf der Liste des ``schändlichen Schrifttums`` wied...

Zusammenfassung von Der Steppenwolf

...ienenen Roman "Der Steppenwolf" beschreibt Hermann Hesse eine zehnmonatige Episode im Leben des innerlich zerrissenen Schriftstellers Harry Haller. Haller ist von der bürgerlichen Welt und den Vorteilen, die sie bietet, fasziniert, aber zugleich auch angeekelt. Seine andere Seite zwingt ihn zu einem ausschweifenden einsamen Leben und zum Aufbegehren gegen die Konventionen der bürgerlichen Gesellschaft. Beide Seiten Hallers liegen derart miteinander im Widerstreit, dass sie sein künstlerisches Schaffen blockieren. Der Roman beginnt mit dem Vorwort des Herausgebers - des Neffen der Zimmerwirtin Hallers - der dem Leser seine persönlichen Beobachtungen über Haller mitteilt. Haller lebt zurückgezogen und widmet sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Er spricht mit geistigen Autoritäten wie Goethe und verbringt seine Nächte in billigen Kneipen. Haller entstammt bürgerlichen Verhältnissen, ist hochgebildet und steckt in einer Schaffenskrise, die offensichtlich durch persönliche Schicksalsschläge bedingt ist. Um seine Kreativität wiederzubeleben, begibt er sich auf unzählige Reisen, schafft es jedoch nicht, sich erneut mental zu verorten. Nach dem Vorwort des Herausgebers schildert Harry Haller selbst seine Erlebnisse, in die der "Traktat vom Steppenwolf", den ihm ein Bauchladenverkäufer zukommen lässt, eingebaut ist. In diesem Traktat wird seine Persönlichkeit detailliert und sehr objektiv von den so genannten "Unsterblichen" (Goethe und anderen Geistesgrößen) analysiert. Haller, der sich selbst als Steppenwolf ansieht, führt ein finanziell abgesichertes, kultiviertes Leben mit normalen menschlichen Emotionen, als Steppenwolf fühlt er sich jedoch den bürgerlich lebenden Menschen geistig überlegen und rebelliert gegen deren Werte. Er beschließt, seinem unglücklichen Dasein an seinem 50. Geburtstag durch Selbstmord ein Ende zu setzen. Haller lernt die Gelegenheitsprostituierte Hermine kennen, in der er seine Seelenverwandte sieht. Hermine führt den Steppenwolf in die Freuden des Daseins ein, indem sie ihm z. B. das Tanzen beibringt. Sie macht ihm allerdings auch klar, dass er sein Leben in seine eigene Hand nehmen müsse, um einen Ausweg aus seinem Dilemma zu finden. Über die Bekanntschaft mit ihrer Bekannten Marie lernt der Steppenwolf die körperliche Lust kennen. Als er eines Tages einen Maskenball besucht, trifft er dort Hermine und Marie wieder. Er erkennt in Hermine den weiblichen Teil seiner Seele, mit dem er sich nun endgültig vereinigen möchte. Er, Hermine und Hermines Freund Pablo, dem die Lokalität gehört, konsumieren gemeinsam zur Bewusstseinserweiterung Drogen. Die Visionen, die Haller unter Drogeneinfluss hat, zeigen ihm die schon im "Traktat" beschriebene Mannigfaltigkeit seiner Seele in Form von menschlichen Gestalten, mit denen er sich kämpferisch misst. Er lernt das Lachen kennen, an dem er letztendlich innerlich gesundet. Der Roman endet damit, dass der Steppenwolf neuen Lebensmut bekommt und sich vornimmt, das nächste Spiel besser zu beherrschen. Er erkennt, dass Humor und Unsterblichkeit keine Gegensätze sind (wie im "Traktat" behauptet) und sogar die Unsterblichen Humor haben. Der Roman "Der Steppenwolf", in dem sich Hermann Hesse mit seiner eigenen inneren Zwiespältigkeit auseinandersetzt, wurde von vielen seiner Zeitgenossen mit Unbehagen zur Kenntnis genommen und dies nicht nur, weil der Autor darin auf verstörende Weise aufzeigt, dass die menschliche Seele kein harmonisches Ganzes ist, sondern aus vielen unterschiedlichen Facetten besteht, die danach drängen, ausgelebt zu werden und damit auch in Konflikt mit gesellschaftlichen Normen geraten können. Der ...

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