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Kabale und Liebe Szenenanalyse der wichtigsten Szenen
...
In Friedrich Schillers bürgerlichem Trauerspiel "Kabale und Liebe" wird die Willkürherrschaft der Adelsschicht kritisiert. In diesem Drama des Sturm ...
Berlin Alexanderplatz Zusammenfassung
...der späten zwanziger Jahre Berlins mit ihrer Mischung aus Politik
, Armut und Verbrechen anhand des Beispiels eines gutwilligen, aber innerlich haltl... ...em Gefängnis in Berlin-Tegel entlassen, wo er wegen Totschlag an seiner Freundin, die er aus Eifersucht getötet hatte, vier Jahre verbracht hat. Der Totschlag tut ihm leid und er möchte sich ändern, allerdings ohne sich dafür wirklich anzustrengen. Biberkopf ist körperlich stark, aber ein einfacher Mann, der vor der Haft sein Geld als Möbelpacker verdient hat. Nun – im Jahre 1927 – wird er entlassen und muss sich neu orientieren. Sein Ziel ist es „anständig“ zu bleiben und Geld zu verdienen und der Roman schildert als Zusammenfassung diesen Versuch über etwas länger als ein Jahr hin.
Biberkopf fährt vom Gefängnis aus in das Zentrum Berlins, in die Stadtviertel um den Alexanderplatz. Bereits dies überfordert ihn seelisch, denn die Stadt hat sich in den Jahren der Haft verändert und die vielen Eindrücke verwirren ihn hoffnungslos. Niemand hilft ihm, außer einem Juden, der ihn kurzzeitig in seiner Wohnung aufnimmt und versucht, durch etwas menschlichen Kontakt zu erden. Biberkopf fängt sich etwas und beginnt sein neues Leben mit der Suche nach Wärme bei billigen Prostituierten. Dies befriedigt ihn nicht. Arbeit findet er als fliegender Verkäufer verschiedener Zeitungen und von Textilwaren. Insofern ist sein Versuch ins Leben zurückzufinden erst einmal erfolgreich. In den billigen Kneipen um den Alexanderplatz finden sich die Armen der Großstadt zusammen, und lernen sich durch gemeinsames Trinken kennen. Politisch schwanken sie, der Kriegsveteran Biberkopf beginnt für die Nazis zu arbeiten, ohne sich sonderlich mit ihren Zielen zu identifizieren. Er befreundet sich mit einer Polin, Lina, mit der er eine zeitweilige Beziehung hat und mit Otto Lüders, den er sehr mag, der aber eine Kundin Biberkopfs, von der dieser leichtsinnigerweise erzählt, ausraubt. Biberkopf ist empört und bricht mit Lüders.
Er lernt aber bald jemanden kennen, der weitaus schlimmer ist als Lüders, nämlich Reinhold, den Chef einer Einbrecherbande. Gemeinsam teilen sie sich von Reinhold aufgerissene Mädchen. Biberkopf kann sich dem nicht entziehen, denn Reinhold weiß, wie man Menschen manipuliert. Er zieht Biberkopf immer stärker in seine Welt der Kriminalität hinein. Als Biberkopf das – spät – bemerkt, versucht er gegenzusteuern und lehnt die Teilnahme an einem Einbruch ab. Reinhold rächt sich furchtbar, indem er Biberkopf vor ein Auto stößt, worauf dieser einen Arm verliert und nun als Behinderter weiterleben muss. Trotzdem verrät er aus einer Mischung aus Hörigkeit und Anstand Reinhold nicht. Biberkopf lernt eine einsame und junge Hure, Mieze, kennen, die für ihn anschaffen geht, die er aber dennoch mag und bei der er Wärme findet. Er sucht fatalerweise Reinhold erneut auf, der fürchtet, dass Biberkopf sich auf irgendeine Weise rächen will. In Wirklichkeit möchte dieser ihn nur beeindrucken. Er versucht, Mieze dazu zu benutzen, indem er mit ihr schläft, während Reinhold zusieht. Das gelingt jedoch nicht, da Mieze im Kern anständig ist und Biberkopf mag, was Biberkopf aber nicht begreift. Er schlägt sie stattdessen.
Reinhold versucht Mieze zu verführen. Sie – die mit anderen für Geld schläft – lehnt Reinhold aber ab, da sie spürt, dass Reinhold Biberkopf schaden will. Reinhold bringt sie um.
Biberkopf fürchtet, als Mörder verdächtigt zu werden, und schießt einen ihn kontrollierenden Polizisten an. Zur Beobachtung in die Psychiatrie eingewiesen, beschließt er, tieferschüttert, sein Leben nun endgültig zu ändern. Reinhold wird als Mörder gefasst und verurteilt, Biberkopf trauert am Grab von Mieze und versucht erneut, in Berlin zu überleben, diesmal wirklich auf ehrliche Weise.
Döblins Roman gilt als Meisterwerk zusammengesetzter Sprachfetzen und Halbsätze, die sowohl Biberkopfs Empfindungen wie die auf ihn einstürzenden Eindrücke des unruhigen Berlins in ihrer heillosen Unfertigkeit ungefiltert wiedergeben. Erst gegen Ende, als Biberkopf ernsthaft den Entschluß fasst, sich zu ändern und nicht nur treiben zu lassen, wird die Sprache, ähnlich wie die Position Bi...
Investiturstreit Zusammenfassung
...
Zwist zwischen Kaiser und Papst - Der Investiturstreit
Beim sogenannten Investiturstreit handelt es sich um ein Phänomen, das Ausdruck des Erstark... ...hen Zentralgewalt im Heiligen Römischen Reich, vertreten durch den Kaiser, und der römisch-katholischen Kirche über das Recht der Einflussnahme auf die Wahl und Einsetzung hoher geistlicher Würdenträger.
Begriffsbestimmung – Investitur und Simonie
Der Begriff Investitur stammt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie Einkleidung. Im kirchenrechtlichen Sinne bedeutet das die... ... hatte die Oberhoheit der römisch-katholischen Kirche in allen geistlichen und die Kirche betreffenden weltlichen Angelegenheiten anzuerkennen.
Die ... ...Landbesitzes auch wirtschaftlich eine bedeutende Rolle spielte. Sie konnte und durfte nicht zulassen, dass hohe geistliche Würdenträger als Verwalter und Mehrer des Kirchenbesitzes von einem weltlichen Herrscher bestellt wurden.... ... den Betroffenen aus der Kirche ausschloss (Exkommunikation). Diese Strafe sollte im Investiturstreit eine nicht unbedeutende Rolle spielen.
Allerdings hat die Kirche die Beteiligung des weltlichen Herrschers bei der Wahl und Einsetzung geistlicher Würdenträger lange Zeit geduldet. Als im 11. Jahrhundert das Papsttum, nicht zuletzt wegen seines ökonomischen Gewichts, immer mehr erstarkte, berief es sich immer mehr auf das allein ihr zustehende Recht, geistliche Würdenträger zu ernennen.
Die Gegner
Der Investiturstreit brach 1075/76 während der Herrschaft Heinrich des IV. aus. Als Gegner standen sich nicht nur der Papst und der römische König gegenüber. An diesem Zwist beteiligte sich auch der Adel.
Die dem Papsttum verbundenen Fürsten sahen darin eine Chance, ihre Territorialmacht zu stärken und einem starken Königtum in Deutschland Widerstand entgegenzubringen. Ihnen ging es also weniger um geistliche, mehr um weltliche Dinge. Sie spielten im Verlauf des Investiturstreites eine bedeutende Rolle spielen, da sie wesentlich an den vielen kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt waren.
Kurze Chronologie des Investiturstreites
1075
Papst Gregor VII. setzt mehrere Bischöfe (u.a. von Bamberg und Straßburg) wegen Simonie und Ungehorsamkeit gegenüber der Kirche ab. Heinrich IV. wird die Exkommunikation angedroht
1076
Auf der Reichsversammlung in Worms verlangt Heinrich IV. den Rücktritt bzw. die Absetzung des Papstes. Auf der Fastensynode wenige Monate später reagiert der Papst mit der Verhängung des Kirchenbanns über König Heinrich.
1077
Ein Teil des deutschen Adels berät über die Wahl eines neuen deutschen Königs.
Um dem Verlust der Krone zu entgehen, leistet Heinrich IV. in Canossa vor Papst Gregor Kirchenbuße und wird von diesem vom Bann befreit.
1078-1122
Rudolf von Rheinfelden wird zum König gewählt. Dies und die erneute Einsetzung von Bischöfen durch König Heinrich führt im Reich zu einer Reihe kriegerischer Auseinandersetzungen sowie zu einer erneuten Verhängung des Kirchenbanns.
Nach dem Tod Gregors VII. im Jahre 1085 verfällt Heinrich erneut dem Kirchenbann durch dessen Nachfolger. Kurze Zeit nach der Gefangennahme durch seinen Sohn, der vom Papst unterstützt wird, stirbt Heinrich IV. im Jahre 1106.
Unter dem neuen König Heinrich V. schwelt der Konflikt weiter. Auch er verfällt dem Kirchenbann.
1119 kommt es zu einer Annäherung beider Parteien, was 1122 im Wormser Konkordat zu einer Einigung führt. Im Ergebnis dieser Einigung ging der Einfluss des Kaisers auf Wahl und Einsetzung der Bischöfe verloren.
Resümee und Ausblick
Der Investiturstreites bedeutet in der deutschen Geschichte einen markanten Punkt, weil es an dessen Ende zu einem erheblichen Prestigeverlust der kaiserlichen Macht kam, wovon sie sich in den nächsten Jahrhunderten nicht mehr erholen sollte. Es sollten fast 4 Jahrhunderte vergehen bis es infolge der Reformation zu einer Umkehr kam, d.h. dem ...
Zusammenfassung der Literaturepoche Renaissance und Humanismus (1350–1600)
...In den Begriffen „Humanismus“ und „Renaissance“ gibt eine neue Einheit des Verständnisses und neue Tendenzen, die im 19. Jahrhundert in Italien entsta... ... Entwicklungen hatte Die Entwicklung der Renaissance: Die westliche Kultur und die westliche Philosophie wurden in dieser Zeit gewissermaßen wiedergeb... ...t nicht um eine erneute Überprüfung oder Neubewertung der Ideen der Antike und des Mittelalters, sondern in einem viel umfassenderen Sinne um die bis dahin diskutierten Themen auf eine ganz neue Art und Weise, um die Entstehung einer ganz anderen Menschentypus aus früheren Zeitaltern und die Entwicklung von Ideen.
Die Renaissance-Philosophie diente auch als Brücke zwischen früheren Zeitaltern und dem Denken der Moderne, das später deutlicher werden wird, da es sich um eine Übergangsphilosophie handelt; so wurden bisherige Diskussionen auf neue Entwicklungen mit neuen formen und Inhalten übertragen. Die Renaissance war eine Zeit des Überschwangs, der Fragmentierung und der kreativen Innovation.
Historisch ist es schwierig, den Beginn der Renaissance genau zu bestimmen; an dieser Stelle gibt es viele Beobachtungen. Im Allgemeinen markiert dies den Beginn der Reformation im Jahr 1517.
Seit Ende des 14. Jahrhunderts sind die Entwicklungen in der Renaissance erkennbar. Dies ist eine Zeit, in der die Kirche sowohl wirtschaftlich als auch intellektuell an Macht zu verlieren begann.
Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen wirkten sich in gewisser Weise auf philosophische Entwicklungen aus und zeigten in dieser Zeit neue Sprünge.
Humanismus
Humanismus ist eine Orientierung, die aufgrund der Tatsache auf die Tagesordnung kam, dass das wichtigste Problem - das von der Philosophie der Renaissance aufgeworfen wurde - das menschliche Problem war. In diesem Sinne ist Humanismus die Tendenz, die auf dem Menschen basiert und auf die Tagesordnung bringt, was er ist, was sein Platz und seine Bedeutung in dieser Welt ist.
In einem anderen Sinne entstand der Humanismus als Versuch, sich den Quellen und dem Verständnis der antiken Philosophie zuzuwenden und sie neu zu bewerten. Der Humanismus im Haupt- und Verbreitungssinn hat jedoch als neue Weltanschauung und Lebensauffassung des neu entstehenden modernen Menschen an Bedeutung gewonnen.
Der Humanismus verdankt seine Entstehung vor allem der Verbreitung des Buchdrucks. Als Jean de la Pierre und Guillaune Fichet 1470 die Druckpresse nach Frankreich brachten, ergab sich die Möglichkeit, griechische und lateinische Texte zu drucken.
Während im Mittelalter keine Literatur gelehrt wurde und die Studenten der Kunstfakultät Homer, Platon, Cicero und Horatius nicht kannten, begannen die Meister der Renaissance, die Klassiker zu studieren. Diese Meister, die zuerst versuchten, die Texte klar verständlich zu machen, dann begannen die Lehrer zu interpretieren und zu erklären.
Nach einiger Zeit brachten Lehrer aus Italien die griechischen Ausgaben der Texte mit und halfen, den griechischen Antikengeschmack in Frankreich zu prägen.
Nun wandte sich Frankreich unter dem Einfluss der Italiener, insbesondere Erasmus, dem Humanismus zu. Jacques Lefèvre d'Etaples versuchte, die Bibel kritisch zu erklären und begründete damit die erste französische Reformbewegung. Es entstand ein aufgeklärter Teil Frankreichs, der der Leidenschaft verfiel, die griechische und römische Zivilisation kennenzulernen.
Der Humanismus erreichte mit der Thronbesteigung Franz I. seinen Höhepunkt. Dieser König, der sich für alles interessierte, was mit der Antike zu tun hatte, ließ die Werke klassischer Schriftsteller veröffentlichen und gründete das College de France. In dieser Schule wurden Griechisch, Latein, Hebräisch und Mathematik wurden unterrichtet. Auch die Herren und Städte, die dem Beispiel des Königs folgten, bewahrten den Humanismus.
Fazit
In den nördlichen Ländern Europas begann die Renaissance viel später und war nicht so einheitlich wie Italien und Frankreich. Das lag daran, dass die neue Kultur im lateinischen Geist verwurzelt war und die Religion in diesen Ländern früh die Denkakte monopolisiert hatte.
Deutschland, die Niederlande und England wiederum schlossen sich der Renaissancebewegung an. Der Buchdruck, der die Verbreitung des Humanismus in alle europäischen Länder ermöglichte, wurde in Deutschland erfunden.
Johannes Reuchlin, der erste nichtjüdische Gelehrte, der Hebräisch studierte, stand mit der Universalität seines Wissens an der Spitze der humanistischen Bewegung. Er äußerte sich zur jüdischen Sprache und Philologie. Die reformistische Tendenz dieser Information und ein Protest gegen die Beschlagnahmung hebräischer Werke führten zur Verfol...
Hemingway Biografie
...tanischen Erziehung, wuchs Hemingway durch seinen Vater auch sehr naturverbunden auf. Er war es, der Hemingway in der Wildnis des Walloon Lakes jagen und fischen beibrachte sowie einen sicheren Umgang mit Werkzeug und Waffen.
Im Alter von 18 Jahren verließ Hemingway die High School frühzeitig, um eine Stelle als Lokalreporter in Kansas City anzunehmen. Ein Jahr später trat er als Freiwilliger dem Sanitätskorps des amerikanischen Roten Kreuzes bei und wurde an der italienischen Front schwer verwundet.
Als Hemingway Anfang 1919 in die USA zurückkehrte, wurde er zwar als Held gefeiert, fühlte sich durch seine Kriegserlebnisse jedoch selber tief verunsichert. Als er 1920 die Chance bekam für den »Toronto Star« zu arbeiten, nahm er dieses Angebot trotz der schlechten Bezahlung an, um Texte zu veröffentlichen. Sein schriftstellerisches Schaffen verlor er jedoch nicht aus dem Blick und ging im Herbst desselben Jahres nach Chicago, um hier seine Karriere voranzutreiben.
Er begegnete dem Schriftsteller Sherwood Anderson, der zu Hemingways Freund und Förderer werden sollte. Doch dies sollte nicht die einzige Bekanntschaft bleiben, die seiner Karriere zuträglich war. Vor allem Gertrude Stein machte ihn mit der Avantgarde der europäischen und amerikanischen Moderne bekannt, zu der neben James Joyce, Ezra Pound und F. Scott Fitzgerald auch Pablo Picasso und Joan Miró gehörten.
Privat gab Hemingway am 3. September 1921 Elizabeth Hadley Richardson das Jawort. Nur drei Monate nach der Hochzeit siedelte das Paar nach Europa über und lebte in Paris, während er weiterhin als freier Europa-Korrespondent für den »Toronto Star« arbeitete. Seine Reportagen wurden vor allem wegen seiner Scharfzüngigkeit und schockierenden Direktheit geschätzt.
1923 kam Hemingways erster Sohn John Hadley Nicanor auf die Welt. Da Hemingway zu dieser Zeit immer noch wenig verdiente, lebte die Familie in Armut, worunter auch die Ehe litt. Hemingway flüchtete sich in ein Verhältnis mit der reichen Pauline Pfeiffer. 1927 ließ er sich scheiden Scheidung und heiratete Pauline.
Beruflich gelang ihm 1926 schließlich der schriftstellerische Durchbruch mit seinem Roman »Fiesta«. Hierin thematisierte Hemingway neben dem Stierkampf vor allem, dass jeder auf irgendeine Art und Weise Opfer des Krieges ist.
1928 siedelte Hemingway mit Pauline nach Key West, Florida, über. Wenig später kam hier sein zweiter Sohn Patrick zur Welt. 1928 erschien sein Antikriegsroman »In einem anderen Land«, in dem Hemingway unter anderem seine eigenen Kriegserlebnisse verarbeitete. Das Werk machte ihn als Schriftsteller berühmt.
In den Jahren ab 1934 trat Hemingway immer öfter als Abenteurer in Erscheinung. Er nahm an Safaris in Afrika teil und schrieb und reiste jahrelang zwischen Amerika, Afrika und Europa hin und her. Seine Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitete er in Reportagen, Erzählungen und Romanen.
Schon früh erkannte auch Hollywood das Geschäftspotential von Hemingways Werken und verfilmte diese. Da sie dabei großen Veränderungen unterzogen wurden, fand lediglich der Film von Robert Siodmaks »Tod eines Killers« Hemingways Akzeptanz.
War Hemingway als Schriftsteller durchaus angesehen, so fiel er in der Öffentlichkeit immer wieder durch Alkoholexzesse und Prügeleien auf. Dieses Bild stand im Widerspruch zu dem sonst so einzelgängerischen Hemingway und führt durch seine unkontrollierten Wutausbrüche und seinen Narzissmus dazu, dass sich alte Freunde von ihm lossagten.
Auch mit der Geburt seines dritten Sohnes Gregory 1931 wurde Hemingway keinesfalls zum Familienvater, worunter auch die Ehe mit Pauline zunehmend litt. Er nahm am Spanischen Bürgerkrieg und berichtete darüber, sodass er lange von der Familie getrennt war. Dies führte letztendlich zur Scheidung 1940. Im Oktober desselben Jahres erschien Hemingways Roman »Wem die Stunde schlägt«, der zu einem grandiosen Erfolg wurde.
1940 heiratete Hemingway zum dritten Mal. Mit seiner neuen Frau, der Journalistin Martha Gelhorn, siedelte er nach Kuba über. Hier entstand seine Novelle »Der alte Mann und das Meer«. Wenig später ermutigte Martha Hemingway mit ihr als Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg von der Front zu berichten. Waren sie zunächst an der chinesisch-japanischen Front, berichteten sie ab 1944 aus Europa. Doch trotz ihrer gemeinsamen Arbeit entfremdete sich das Paar zunehmend, trennte sich 1944 und wurde ein Jahr später geschieden. Doch Hemingway hatte während seiner Zeit in London bereits seine vierte Frau Mary Welsh kennengelernt und heiratete sie 1946.
1950 erschien sein Roman »Über den Fluss und in die Wälder«, der gemischte Kritiken bekam. Erst 1952 konnte Hemingway noch einmal an seine früheren Erfolge mit dem Kurzroman »Der alte Mann und das Meer« anknüpfen, für den er 1953 den Pulitzerpreis und 1954 sogar den Nobelpreis für Literatur erhielt. Mehr denn je stand die Figur Hemingway nun im Fokus der Öffentlichkeit. Immer mehr Menschen interessierten sich jedoch mehr für den Abenteurer Hemingway als für seine schriftstellerischen Werke.
1959 siedelte Hemingway wieder nach Ketchum/Idaho über, als sich durch die Machtübernahme Fidel Castros auf Kuba die politische Situation veränderte. Ab 1960 ging es Hemingway auch gesundheitlich immer schlechter. Neben körperlichen Gebrechen litt er an schweren...
Zusammenfassung der Literaturepoche Aufklärung (1680-1800)
...ie Epoche der Aufklärung leitet einen Perspektivwechsel in der Wahrnehmung und dem Denken ein, das sich auch in der Produktion und Rezeption der zeitgenössischen Literatur niederschlägt. Mit ihr wird das bürgerliche Dasein in den Mittelpunkt von Politik, gesellschaftlichem Leben und auch der Literatur gestellt.
Die Aufklärung ist eine bürgerliche Bewegung, die bestehende Herrschaftsstrukturen wie die Vorherrschaft des Adels in Frage stellt und aktiv bekämpft. Ausdruck der daraus resultierenden politischen Umbrüche ist die französische Revolution.
Freiheitsstreben und das Betonen der Vernunft sind Kennzeichen eines neuen bürgerlichen Bewusstseins und einer bürgerlichen Bewegung, die sich auch in der Literatur zeigt.
Die literarischen Strömungen der Empfindsamkeit (1740–1790), Sturm und Drang (1765–1790)und die Weimarer Klassik (1786–1831) befassen sich intensiv mit den Ideen der Aufklärung.
Im Gegensatz dazu betont die Romantik (1795–1848) eine gefühlsbetonte Welt und sie kritisiert die Abkehr davon und die Betonung der Vernunft in der Aufklärung.
So stellt die Literatur dieser Zeit die menschliche Vernunft, die Kraft des Geistes und die Nützlichkeit in den Vordergrund. Die literarischen Werke haben oft einen erzieherischen Charakter, der sich an den Idealen der Aufklärung ausrichtet.
Sie stellt ein Bindeglied zur Philosophie der Aufklärung dar, deren bedeutendster Vertreter Immanuel Kant ist. Die Literatur sollte nicht länger das Lob des Fürsten preisen, sondern das bürgerliche Leben darstellen und dessen Ideale vermitteln.
Das literarische Schaffen der Aufklärung bezog sich auf alle literarische Gattungen.
In der Lyrik ging es nicht länger um die höfische Unterhaltung, sondern es wurden Lehrgedichte und aufklärerische Hymnen verfasst, die die Ideale der Aufklärung vermitteln sollten.
Die Romane der Aufklärung zeichneten sich durch die Abkehr vom ehemaligen schwülstigen Schreibstil aus.
Christoph Martin Wieland (1766/67) schrieb den ersten bürgerlichen Roman, der anstelle des adeligen den bürgerlichen Held in den Mittelpunkt der Erzählung stellt.
Die Satire wurde nun ebenfalls zur Vermittlerin aufklärerischer Werte, die auch in Aphorismen, kurzen Lehrsätzen, erläutert wurden. Hinzu traten Fabeln, die ihre Leser und Leserinnen moralisch belehren zum Nachdenken anregen sollten. Hier stand der erzieherische Gedanke im Vordergrund.
Eine besondere Bedeutung kam in der Epoche der Aufklärung dem Drama zu, das besonders dazu geeignet schien, den Menschen ihrer Zeit die Werte der Aufklärung zu vermitteln, sie zu erziehen und zum Nachdenken anzuregen. Vor diesem Hintergrund entstanden neue Untergattungen des Dramas, das bürgerliche Trauerspiel und das bürgerliche Drama.
Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781) reformierte das Drama und bewirkte unter anderem, dass sich nun auch viele Bürgerliche der Schauspielerei zuwandten und als Darsteller ihre Ideale und Werte auf die Bühne brachten.
Sein Werk Nathan der Weise gilt als Paradebeispiel eines aufklärerischen Werkes und gehört auch heute noch zum literarischen Kanon des Deutschunterrichts.
Weitere bedeutende Kulturschaffende dieser Zeit und Protagonisten der Epoche der Aufklärung sind Voltaire (1694–1778), Jean-Jacques Rosseau (1712–1778), John Locke (1632–1704) und Montesquieu (1689–1755).
Die Epoche der Aufklärung kennzeichnet den Beginn des modernen Denkens und Handels und strahlt bis in die Gegenwart hinein. Anders als im Barock war der Mensch nicht mehr fremdbestimmt und willenloses Werkzeug einer höheren Macht, sondern Kraft seine Verstandes Gestalter seines Lebens und seiner Zukunft.
Dies auch im Politischen; das überkommene politische System des Absolutismus wurde überwunden. Die Ideale "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" der französischen Revolution geltem bis heute.
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Trojanischer Krieg Zusammenfassung
...ischsten Begebenheiten der Antike, die in unzähligen Gesängen, Geschichten und Tragödien der Nachwelt überliefert
, die Phantasie auch vieler Schriftsteller und Altertumsforscher der Neuzeit angeregt hat. Waren doch in den Verlauf des Trojanischen Krieges, welcher auf einen Zeitraum vom 12ten oder 13ten Jahrhundert vor Christus geschätzt wird (manchmal auch auf 1194-1184), nicht nur Sterbliche und Halbgötter, sondern fast auch die gesamte griechische Götterwelt verwickelt.
Paris und sein Urteil
Paris, ein einfacher Hirte, zog sich bereits durch sein Urteil den Zorn der Göttinnen Juno und Minerva auf sich, während er bei der Göttin Venus in hoher Gunst stand, die er zum schönsten Weib auf Erden erklärte. Er hatte sich von ihr bestechen lassen, indem sie versprach, ihm die schönste Frau zu verschaffen, wenn er ihr den Apfel reicht. Als schönste Frau galt Helena, die als Tochter von Leda und Gottvater Jupiter mit Menelaos, dem König von Sparta, verheiratet war.
Vorgeschichte und Beginn der Belagerung
Paris kommt nach Griechenland an den Hof des Königs, wo er nach gastfreundlicher Aufnahme dessen Gattin Helena entführt. Er kehrt mit ihr nach Troja zurück, nachdem ihm der Meeresgott Nereus alles Unheil dieser Welt prophezeit hatte. Die Verletzung des Gastrechts veranlasst Menelaos, eine Gesandtschaft an den König von Troja, Priamus, zu schicken und die Herausgabe Helenas zu fordern. Da dies keinen Erfolg hat, verbünden sich die Fürsten Griechenlands und rüsten zum Krieg, dessen Führung sie Agamemnon, dem Bruder von Menelaos, anvertrauen.
Während sich in Aulis die Flotte und das Heer zum Angriff auf Troja rüsten, verlangt die Göttin Diana von Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Versöhnungsopfer für ein durch ihn erlittenes Ungemach. Nachdem die Göttin versöhnt ist, segelt die Flotte nach Troja und belagert nach ihrer Ankunft die Stadt. Die Belagerung sollte nach einer Prophezeiung des Sehers Kalchas neun Jahre dauern. Erst im zehnten Jahr werden die verhängnisvollen Ereignisse des Krieges zum Fall Trojas führen.
Schicksalhafte Zweikämpfe im zehnten Jahr
Im zehnten Jahr verzögert sich wegen eines Streites der beiden Heerführer Agamemnon und Achilles die Belagerung. Achilles rächt sich, indem er seine Mutter, die Göttin Thetis, anfleht, Zeus zu bewegen, dass er den Trojaner beistehe. Jupiter erfüllt diese Bitte, und das Kriegsglück ist zunächst auf der Seite der Trojaner, deren Anführer Hektor, der Sohn von König Priamus, ist.
Nachdem sich Achilles zunächst weigert, sich mit den Griechen zu versöhnen, gibt er in der Stunde höchster Bedrängnis dem Freund Patrokles seine Rüstung und schickt ihn statt seiner zu den Griechen. Dieser schlägt sich zunächst tapfer mit den Trojanern, bis ihn der Gott Apollo seiner Rüstung und Waffen beraubt, und Hektor ihn töten kann.
Achilles trifft der Verlust des geliebten Freundes schwer, und er beschließt seinen Groll fahren zu lassen und sich wieder mit den Griechen zu versöhnen. Mit einer vom Gott Vulkan geschmiedeten Rüstung zieht er in den Kampf, um den Freund zu rächen und Hektor zu töten.
Nach einer wilden Verfolgung gelingt es Achilles, Hektor zu Kampf zu stellen. Jupiter hatte Achilles zum Sieger erkoren, und Apollo zog sich von Hektor zurück. Nach dem Tode Hektors bindet er diesen an seinen Wagen und schleift ihn zur Abschreckung bis vor die Mauern Trojas.
König Priamus bittet Achilles, ihm den Leichnam Hektors zu übergeben. Achilles kommt dieser Bitte nach und Priamus hält in Troja die Totenfeier ab.
Nachdem Achilles in der Folgezeit erfolgreich gekämpfte hatte, ereilt ihn sein Schicksal in Form eines von Paris abgeschossenen Pfeils, der ihn an der Ferse verwundet, an der allein tödlich verwundbar war. Seine Waffen erhält Odysseus. Ajax, darüber sehr erzürnt, entleibt sich selbst.
Das hölzerne Pferd
Um weiteres Blutvergießen zu vermeiden und endlich den Sieg herbeizuführen, ersinnt Odysseus eine List. Auf sein Anraten bauen die Griechen ein riesiges hölzernes Pferd, in dessen Innern sich bewaffnete Krieger verbergen können. Nachdem die griechische Flotte zum Schein den Hafen verlassen hatte, teilt der Krieger Simon den Trojanern mit, dass das Hölzerne Pferd ein Versöhnungsgeschenk sei.
Die Trojaner, den Warnungen des Priesters Laokoon nicht glaubend, führen das Pferd unter Jubel in die Stadt. In der Nacht lässt Simon die im Pferd versteckten Helden heraus, und das griechische Heer dringt durch eine Mauerbresche in die ahnungslose Stadt. Kurz darauf steht die ganze Stadt in Flammen. Der greise König Priamus wird an seinem Hausaltar betend von Pyrrhus getötet. Seine beiden Töchter, Andromache und Hekuba werden von den Griechen entführt.
Der Trojanische Krieg nimmt sein Ende, doch dessen Folgen werden die Helden noch lange spüren. Sie werden bei und nach ihrer Heimkehr von allerlei Schicksalsschlägen verfolgt. Der berühmte...
Inhaltsangabe des Romans Frau Jenny Treibel
... die sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten im ausgehenden 19. Jahrhundert. Dieser gesellschaftskritische Roman spielt in Berlin und ist einer der Klassiker der deutschen Literatur. Er wurde 1892 veröffentlicht.
Jenny Treibel, die Titelheldin, stammt selbst aus einfachen Verhältnissen und ist durch Heirat in das Besitzbürgertum aufgestiegen. Sie zeigt sich dem L... ...chkeit in der Person von Jenny Treibel zieht sich durch den gesamten Roman und die Geschichte, die er erzählt. Der Leser wird immer wieder mit neuen F... ...ure überrascht.
So dass er sich einmal mit der Figur identifizieren kann und im nächsten Moment eher abgestoßen wird von deren Charakterzügen. So ve... ...rd dargestellt von Corinna Schmidt, die versucht aus ihrer Welt zu fliehen und ihrem alleinstehenden Vater und Gymnasiallehrer Willibald Schmidt, einem früheren Verehrer von Jenny Treibel. Der nun wiederum mit Egoismus und Realitätsferne glänzt.
Seine Weltentfremdung zeigt sich darin, dass er sich in seine selbstgewählte, selbstbezogene und selbstgenügsame Gelehrtenidylle zurückzieht. Diese Vernachlässigung seiner Umwelt und auch seiner Tochter wiederum wird dem Leser unter anderem in der Beschreibung seiner Wohnverhältnisse deutlich gemacht.
Die Vernachlässigung der Äußerlichkeiten wird auf Bequemlichkeit zurückgeführt. Die Geschichte schafft damit wieder den Kontrast zu Jenny Treibel, mit ihrem nicht offen gezeigten Hang zu Äußerlichkeiten. So distanziert sich Schmidt und mit ihm das Bildungsbürgertum dadurch wiederholt von dem Besitzbürgertum.
Doch der Professor kann durchaus Missstände in seiner Umgebung erkennen, ist aber unfähig die Stimmungen seiner Tochter zu sehen. Unter anderem aus diesen Romanfiguren entspinnt sich nun ein Netz aus Liebesbeziehungen, Trennungen und Eheanbahnung.
Woraus immer wieder die gesellschaftlichen Unterschiede herausgearbeitet und gegeneinander aufgezeigt werden. Sehr versteckt werden in der Person der Haushälterin von Schmidt und ihrer Familie, die Qualitäten der unteren Bürgerschicht aufgezeigt. Die mit Hilfsbereitschaft und einfacher Menschlichkeit zum Ende des Romans überzeugen.
Die einzelnen Akteure werden aufgezeigt und in den verschiedenen Stellungen innerhalb ihrer Familien beschrieben. Besonders ausgiebig widmet sich der Autor den Schnittpunkten der verschiedenen Gesellschaftsschichten, die er kritisch aufgezeigt und beleuchtet.
Immer wieder wird der Leser bemüht, die einzelnen Akteure zu betrachten und auch zu beurteilen. Dieses macht das Lesen des Romans sehr kurzweilig, denn immer wieder lässt Theodor Fontane den Leser eine neue Seite der jeweiligen Figur entdecken. Es tauchen neue Akteure auf, die das Gesamtbild des Buches prägen.
Doch die eigentliche Geschichte findet im Zusammenspiel der einzelnen Gruppen und Personen statt und ihre zum Teil vergeblichen Versuche auszubrechen oder klassenübergreifend zusammen zu finden. Dies zu verfolgen und sich als Leser immer wieder auf eine neue Charakterspuren und Charakterelemente führen zu lassen, machen diesen Roman zu dem schon oben erwähnten Klassiker.
Auch wenn das Bildungsbürgertum im Laufe des Romans durch Selbstironie und Kritikfähigkeit durchaus beim Leser einen positiven Eindruck hinterlässt, favorisiert der Autor dieses nicht bedingungslos.
Gegenüber dem Besitzbürgertum wird es auch kritisch beleuchtet und hinterfragt. Um seinem eigenen Stand äußerliche Werte und Selbstüberschätzung aufzuzeigen, schrieb Fontane diese gesellschaftskritis...
Rabbit proof fence Zusammenfassung
... spielt. Der Film thematisiert die ''gestohlene Generation'' um die 1920er und 1930er Jahre und orientiert sich am Buch von Doris Pilkington '' Follow the Rabbit-Proof Fe... ... erzählt die Geschichte von zwei Schwestern aus der gestohlenen Generation und thematisiert diese umstrittene Zeit.
Handlung
1931 leben drei Aborig... ... Molly (Everlyn Sampi), ihre achtjährige Schwester Daisy (Tianna Sansbury) und ihre zehnjährige Cousine Gracie (Laura Monaghan) - in der Nähe des kleinen Depots von Jigalong am Rande der Gibson Desert mit ihren Müttern und Großmüttern. Sie lernen Stammeslektionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
In einer Szene zeigt Mollys Mutter (Ningali Lawford) auf einen fliegenden Vogel und sagt: "Das ist ein Geistervogel, er wird sich immer um dich kümmern." Die weißen Väter der drei Mädchen haben sie verlassen und sind weitergezogen.
In Perth ist A.O. Neville (Kenneth Branagh) der oberste Beschützer der Aborigines im Staat. Seine Aufgabe ist es, die Kindern von ''Kasten'' zu entführen und zu überwachen und sie in eine Einrichtung zu schicken, in der sie für Hausangestellte ausgebildet werden. Das grundlegende Ziel ist es, dass diese Kinder ihre Sprache und Bräuche vergessen und sich vollständig in die weiße Kultur integrieren.
Als Neville von den drei Aborigines-Mädchen in Jigalong erfährt, befiehlt er Constable Riggs (Jason Clarke), sie gewaltsam von ihren Müttern zu entfernen und sie in einen Zug für die 1200 Meilen entfernte Moore River Siedlung zu setzen. Dort angekommen, werden die Mädchen in einen Schlafsaal mit anderen Halbkastenkindern gesteckt.
Die Nonnen, die den Ort leiten, machen deutlich, dass sie Englisch sprechen müssen und nicht das "Geschwätz", das sie zu Hause sprachen. Sie müssen auch in die Kirche gehen. Während eines Besuchs von Mr. Neville wird Mollys Haut überprüft, und es wird festgestellt, dass sie nicht an eine weiterführende Schule für diejenigen mit weißer Hautfarbe geschickt wird.
Ein Mädchen, das weggelaufen ist, um ihren Freund zu besuchen, wird von Moodoo (David Gulpilil), einem Tracker der Aborigines zurückgebracht.
Molly hasst den Ort und die Leute, die ihn leiten. Zuversichtlich, dass sie es zu Fuß zurück nach Hause schaffen kann, überzeugt sie Daisy und Gracie, dass sie fliehen müssen. Während eines Sturmes gelingt ihnen die Flucht. Molly steuert schließlich den kaninchensicheren Zaun an, der sie wieder nach Hause führt.
Auf ihrem beschwerlichen Weg durch die raue Landschaft verlassen sich die Mädchen auf die Freundlichkeit von Fremden.
Fazit
Dieser außergewöhnliche Film wird von Phillip Noyce nach einem Buch von Doris Pilkington Garimara, Mollys Tochter, gedreht. In der letzten Szene in Rabbit-Proof Fence erscheinen die echte Molly und Daisy auf dem Bildschirm und wir erfahren etwas über ihr Leben seit ihrer gewagten Heimreise.
Der Film hat in Australien für Aufsehen gesorgt, wo die Entführung von Kindern aus halben Kasten bis 1971 praktiziert wurde. Sie wurden "Die gestohlenen Generationen" genannt.
An einer Stelle stellt Neville fest, dass die Ureinwohner "vor sich selbst geschützt werden müssen. Wenn sie nur verstehen würden, was wir für sie tun wollen". Dieselbe Art heimtückischen Bevormundungsgeistes stand im Mittelpunkt der Bemühungen der Weißen, das Leben der amerikanischen Ureinwohner durch verschiedene Assimilationsprogramme zu verbessern.
Sklaverei ist eine schreckliche Sache. Diese Schlüsselelemente (Geistervogel von Molly) machen diesen australischen Film zu einer wunderbaren spirituellen Abenteuergeschichte - und zu einem der besten Filme des Jahres 2002.
...
Zusammenfassung: Was ist eine Tragikomödie?
... erwarten ist, die jedoch einen unerwartet guten Ausgang nimmt, der in Art und Weise humoristisch dargestellt wird.
Die literarische Gattung der Trag... ...chen Eigenschaften einer Tragikomödie sind:
Die Verbindung von Tragödie und Komödie
Ein facettenreicher Hintergrund mit in sich gegensätzlichen Persönlichkeiten
Ein breit gefächertes Spektrum von Themen und Charakteren
Im Gegensatz zur geschlossenen Dramenform liegt bei einer Tragikomödie oft ein offenes Drama vor.
Die Eigenschaften einer Tragikomödie in Form und Sprache sind:
Die offene Dramenform
Verschiedene Handlungsstränge sind gleichzeitig möglich
Das Durchdringen sozialer Aspekte (Personen mit angesehenem Stand in der
Gesellschaft neben Personen mit niedrigem Stand)
Vielseitig in der Sprache
Die Ursprünge der Gattung Tragikomödie
Die Bezeichnung Tragikomödie geht auf das lateinische Wort tragicomoedia zurück, welches sich aus dem Wort tragicus (tragisch) und comoedia (Komödie) zusammensetzt.
Der römische Dichter Plautus (254 - 184 vor Christus) prägte diesen Begriff. Er benutzte ihn zur Erklärung von einem seiner Stücke, in denen Götter, Könige und Sklaven gemeinsam auftraten.
Als Gattung ist die Tragikomödie seit der Renaissance bekannt. Im 17. Jahrhundert war sie im französischen Theater weit verbreitet.
Einer der bekanntesten Vertreter dieser Zeit ist Moliere (1622 - 1673).
Beispiele bekannter Tragikomödien
1767 schreibt Gotthold Ephraim Lessing mit seinem Stück Minna von Barnhelm eine Tragikomödie, die beispiellos ist.
1778 verfasst Jakob Michael Reinhold Lenz das soziale Drama Der Hofmeister.
Georg Büchner orientiert sich im 19. Jahrhundert an dem Vorbild William Shakespears.
In seinen Dramen nutzt er die Komödie als Anhebung der Tragödie, unter anderem in dem bekannten Werk Leonce und Lena aus dem Jahr 1895.
Mit seinem 1847 verfasstem "Trauerspiel in Sizilien" gehört Friedrich Hebbel als ein weiterer berühmter Vertreter der Gattung Tragikomödie dazu.
Aus der Zeit des Naturalismus ist Die Ratten (1911) von Gerhart Hauptmann ein bekanntes Beispiel.
1958 schreibt Max Frisch das sozialkritische Volksstück Biedermann und die Brandstifter.
Eine weitere berühmte Tragikomödie ist Die Physiker von...
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