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Zusammenfassung von der Verschollene (Amerika)
...oman handelt vom 16-jährigen Karl Roßmann, der von seinen Eltern verstoßen und ins ferne Amerika geschickt wird.
Zunächst vom Onkel aufgenommen und versorgt, erlebt der junge Karl unverschuldet durch eine Reihe von unglücklichen Begegnungen nach und nach einen enorme sozialen Abstieg. Das finale Schicksal des Protagonisten bleibt allerdings ungeklärt, da das Werk von Kafka nicht beendet wurde.
Karl Roßmann verlässt auf Wunsch seiner Eltern seine Heimat Prag in Richtung New York, nachdem er vom Dienstmädchen verführt wurde und diese schwanger wurde.
Gleich bei seiner Ankunft trifft er auf seinen Onkel, einen erfolgreichen Geschäftsmann, der vor Jahren nach Amerika immigrierte und nun von besagter Dienstmagd über Karls Ankunft informiert wurde.
Der Onkel nimmt ihn herzlich in seinem Haus auf und ermöglicht ihm ein luxuriöses Leben. Der Bruch erfolgt, als Karl die Einladung in das Landhaus eines Geschäftsfreundes gegen den Willen des Onkels annimmt.
Nahezu mittellos und nur mit einem Koffer begibt sich der Junge in eine heruntergekommene Herberge, in der er sich mit zwei Tagelöhnern das Zimmer teilt. Er schließt sich Robinson und Delamarche an, die sich in einer nahe gelegenen Kleinstadt Arbeit suchen wollen.
In Wirklichkeit spekulieren die Beiden allerdings auf Karls’ restliches Geld und durchsuchen seine Sachen, als dieser in einem Hotel nach Lebensmitteln fragt.
Karl erhält im Hotel zwischenzeitlich das Angebot dort zu übernachten und trennt sich zornig von den bisherigen Reisegefährten, als er seinen durchwühlten Koffer vorfindet.
Im Hotel wird er von der Oberköchin freundlich aufgenommen, die ihm auch einen Job als Liftboy vermittelt. Die Arbeit ist hart und die Tage lang, dennoch ist Karl mit seiner Situation zufrieden.
Eines Tages taucht aber Robinson völlig betrunken im Hotel auf und verlangt von Karl mit ihm zu kommen, bevor er plötzlich zusammenbricht. Karl bringt ihn in den Schlafsaal der Liftboys, muss hierfür aber seinen Arbeitsplatz unbeaufsichtigt lassen. Für dieses Vergehen und nach dem Entdecken Robinsons, wird er im Hotel gekündigt.
Auch die Oberköchin kann ihm nicht mehr helfen, übergibt ihm aber ein Empfehlungsschreiben für eine Pension. Bevor er allerdings das Hotel verlassen kann, wird er vom Oberportier, dem er schon länger negativ aufgefallen war, brutal festgehalten.
In einer Rangelei kann sich Karl befreien, muss aber seine Papiere und das Empfehlungsschreiben zurück lassen. Vor dem Hotel trifft der Protagonist erneut auf Robinson, der laut nach ihm ruft. Um keine weitere Aufmerksamkeit zu erregen und ohne andere Perspektiven, steigt Karl mit ihm gemeinsam in ein Taxi.
Vor Robinsons Wohnung kann Karl das Taxi nicht vollständig bezahlen und muss schließlich vor einem herbeigerufenen Polizisten in die Wohnung fliehen. Dort leben Robinson, Delamarche und dessen herrische Geliebte, die Sängerin Brundelda.
Karl soll die Nachfolge Robinsons übernehmen, der bisher als eine Art Diener des Paares fungiert hat. Die launische Art Bruneldas zwingt in schnell in die Rolle eines Bediensteten.
Der Versuch zu entkommen misslingt und Karl fügt sich scheinbar seinem Schicksal, nachdem ihm dies von einem Studenten in der Nachbarwohnung empfohlen wird.
An dieser Stelle endet die Handlung abrupt. Als das von Kafka geplante Ende wird oftmals ein Fragment mit dem Titel "Naturtheater von Oklahoma" angeführt.
Karl sieht hier ein Plakat, auf dem ein Theater nach Personal sucht. Nach dem Durchlaufen eines langwierigen Bewerbungsprozesses wird er als technischer Arbeiter dort angestellt.
Das Ende, in dem Karl mit dem Zug nach Oklahoma fährt, wobei ihm zum ersten Mal die Größe der USA bewusst wird, lässt zumindest die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu.
Auch von Kafka selbst wurde der begonnene Roman als "wesentlich hoffnungsvoller" als seine restlichen Werke bezeichnet. Im Roman verarbeitet er sein Bild über die USA ohne jemals dorthin gereist zu sein.
Stattdessen bediente er sich verschiedener Überlieferungen. Ein wichtiger Teil dabei war vermutlich das Buch „Amerika Heute und Morgen Reiseerlebnisse “ von Arthur Holitscher.
Der Schwerpunkt liegt da...
Ein Volksfeind Zusammenfassung
...assung
Henrik Ibsens Drama "Ein Volksfeind" ist im Jahr 1882 erschienen und handelt von einem Konflikt zwischen zwei Brüdern um die Zukunft ihrer Heimatstadt, die durch ein untaugliches Kurbad Besucher gesundheitlich gefährdet.
Nach langer Abwesenheit kehrt Dr. Stockmann in seine Heimatstadt zurück, in der sein Bruder Bürgermeister ist und ihn zum Badearzt für das neue Kurbad der Stadt ernennt. Dieses soll die Stadt und seine Bürger zu Reichtum kommen lassen. Dr. Stockmann gerät in einen Gewissenskonflikt als er das Badewasser wissenschaftlich untersuchen lässt und daraufhin die Lebensgefahr erkennt, die das verseuchte Wasser für die Gesundheit der angereisten Patienten darstellt. Er will diesen Missstand öffentlich machen und überreicht dem Redakteur des "Volksboten" Hovstadt und dessen Mitarbeiter Billing ein Manuskript zur Veröffentlichung. Von der anfänglichen Begeisterung der beiden Zeitungsmitarbeiter ist nach dem unangemeldeten Besuch des Bürgermeisters nichts mehr vorhanden, da dieser die Redakteure vor immensem Schaden für die Stadt und im Besonderen für den Finanzhaushalt warnt. Die beiden sehen von einer Veröffentlichung ab. Das Gerücht der Wasserverseuchung dringt zu den Bürgern, doch diese werden durch den Bürgermeister mit Hinblick auf die finanziellen Risiken bei Bekanntwerden der Problematik beruhigt. Dr. Stockmann wird von allen Mitstreitern außerhalb seiner Familie verlassen und gemieden. Auf einer eigens einberufenen Volksversammlung spricht Dr. Stockmann das verseuchte Wasser an und die Verantwortung, die durch diese auf den Bürgern der Stadt lasten. Diese pfeifen ihn aus und beleidigen ihn. Abends werfen Unbekannte die Fenster des Mietshauses der Familie ein, Dr. Stockmann und seine Tochter verlieren ihre Arbeit. Noch während sie ihre Sachen packen um das Land zu verlassen, entscheidet Dr. Stockmann im letzten Augenblick samt Familie in der Stadt zu bleiben.
Mit seinem gesellschaftskritischen Stück zeigt Ibsen die Neigung der Mehrheit einer Obrigkeit zu gehorchen, um Schaden von sich abzuwenden. Dr. Stockmann wird als Idealist dargestellt, der gegen die Mühlen der Bürokratie und der Oberen ankämpft. Auch die Presse, dargestellt durch die Figuren Hovstad und Billing, werden durch den Vertreter der Obrigkeit, den Bürgermeister, ruhig gestellt. Sprachlich lässt Ibsen diese unterschiedlichen Einstellungen gegenüber Autoritäten in den Figuren beider Brüder aufleben. Auf der einen Seite Dr. Stockmann, der gerne lange und verschachtelte Sätze nutzt, ganz der Wissenschaft vertrauend und der Einsicht seiner Mitbürger sicher, idealistisch und lebensfroh in seiner Sprache. Auf der anderen Seite Bürgermeister Stockmann, der in einer nüchternen und damit vernünftigeren Sprache, die Bürger und die Zeitungsredakteure in seine Ansichten einspannt und so seine Autorität verteidigt. Am Ende bleibt offen, wer der beiden einen endgültigen Sieg davon tragen wird.
Mega geil Echt top
hmm meinung wieder geändetr. doch ganz geil Theater Ich spiele in diesem Stück mit und es gefällt mir sehr gut ...
Zusammenfassung von Rotkäppchen
...ird.
Eines Tages bekommt Rotkäppchen von ihrer Mutter einen Auftrag. Sie soll der erkrankten Großmutter, die in einem Haus im Wald wohnt, zur Stärkung Wein und Kuchen vorbeibringen. Die Mutter belehrt ihre Tochter, den Weg nicht zu verlassen.
Auf dem Weg zur Großmutter, begegnet Rotkäppchen im Wald dem Wolf. Dieser erkundigt sich bei ihr, wohin sie gehe und fasst für sich den Entschluss, die Großmutter und das Rotkäppchen zu fressen. Um Zeit zu gewinnen, schlägt er Rotkäppchen vor für die Großmutter im Wald ein paar schöne, seltene Blumen zu pflücken. So geht Rotkäppchen in den tiefen Wald und beginnt für ihre Großmutter einen großen hübschen Blumenstrauß vorzubereiten.
Der Wolf nutzt die Gelegenheit, schleicht sich in das Haus der Großmutter und verschlingt die alte Frau. Anschließend bekleidet er sich mit der Nachthaube der alten Frau, schließt die Vorhänge und nimmt im Bett Platz. Rotkäppchen erreicht wenig später das Haus ihrer Großmutter und wundert sich. Sie erkundigt sich nach den ungewöhnlich großen Ohren, Augen, Händen und nach ihrem großen Maul. Der Wolf verschlingt das Rotkäppchen kurz nach seiner Antwort und ruht sich danach aus.
Ein Jäger, der zufällig am Haus der Großmutter vorbeikommt, vernimmt das Schnarchen des Tieres und bemerkt den Wolf, als er sich nach der Großmutter umsieht. Er erschießt diesen jedoch nicht sofort, da er die Großmutter in dessen Bauch vermutet und diese nicht verletzen oder gar töten möchte. Mit einer Schere schneidet er den Bauch des schlafenden Wolfes auf und rettet die erschrockene Großmutter und ihre Enkelin, das Rotkäppchen.
Beide sind ansonsten unversehrt. Als Rache legen sie dem immer noch schlafenden Wolf Wackersteine in den Magen und nähen alles wieder zu. Als der Wolf aufwacht, möchte er aufspringen, doch die schweren Steine ziehen ihn hinab und er stürzt in den Tod. Der Jäger erhält als Belohnung den kostbaren Wolfspelz.
Die Großmutter stärkt sich mit Wein und Kuchen und wird wieder gesund. Das Rotkäppchen verspricht der Mutter, nie wieder Verbotenes zu tun und in Zukunft auf dem rechten Weg zu verbleiben.
In diesem Märchen geht es im Wesentlichen darum, dass junge Mädchen sich vor Fremden in Acht nehmen sollten. Auch wenn sie sich als freundlich darstellen, so wie es der Wolf tut, können sie böses im Sinne haben.
...
Fräulein Else Zusammenfassung
...ählung von Arthur Schnitzler. Sie wurde erstmals in der Zeitung "Die Neue Rundschau"
im Oktober 1924 veröffentlicht und
erschien im gleichen Jahr im Paul Szolnay Verlag Wien.
Fräulein Elsa, 19 Jahre alt, hübsch, kokett und lebenslustig verbringt die Ferien mit ihrer Tante und Cousin Paul in einem italienischen Kurort. Dort erreicht sie eine Depesche ihrer Mutter. In ihr steht, dass ihr Vater, namhafter Rechtsanwalt aus Wien ins Gefängnis muss, wenn es ihm nicht gelingt, einem Gläubiger innerhalb von zwei Tagen eine Summe von 30000 Gulden zurückzuzahlen. Der Vater hat nach Spekulationsverlusten und hohen Spielschulden ihm anvertraute Mündel-Gelder veruntreut und nach dem Freunde und Verwandte ihm schon oft geholfen haben, sind sie jetzt nicht mehr dazu bereit. Seinen Kollegen kann er sich nicht anvertrauen, dann wäre sein Ansehen dahin.
Das Schreckliche erscheint fast unvermeidlich, deshalb kommt die Mutter auf die Idee, ihre Tochter um Vermittlung zu bitten, ja sie zu bedrängen. Sie soll den ebenfalls mit der Familie befreundeten schwerreichen Kunsthändler von Dorsday, der sich im gleichen Kurort aufhält, um die 30000 Gulden bitten. Obwohl Else gerade diesen Mann als besonders widerlich empfindet und sich von ihm unanständig behandelt fühlt, überwindet sie sich. Als sie ihm in der Hotelhalle begegnet, erzählt sie von der Notlage des Vaters. Er drückt sein Knie an ihres und sie wagt nicht, es wegzuziehen, aus Angst er möge ihr dann nicht helfen. Dann sagt von Dorsday, er würde das Geld unter der Bedingung geben, dass er sie einmal nackt sehen dürfe. Else ist vor Empörung wie gelähmt. Nachdem der Mann gegangen ist, sie soll ihm zum Dinner sagen, wie sie sich entschieden hat, läuft Fräulein Else wie betäubt in der Umgebung herum und versucht ihre Gedanken zu ordnen.
Sie ist zutiefst wütend auf ihren Vater, der mit Sicherheit weiß, dass der widerliche Herr von Dorsday eine Gegenleistung von seiner hübschen Tochter verlangen wird. Und sie ist sicher, auch wenn er das Geld hat, wird er weiter spielen und neue Schulden machen. Sie ist auch wütend auf die Mutter, die zu dumm ist, die Lage zu durchschauen. Es scheint ihr aber genau so unmöglich, sich für Geld zu verkaufen, schließlich ist sie keine Hure sondern ein anständiges Mädchen. Und niemand ist da, mit dem sie sprechen könnte. Als sie in das Hotel zurückkehrt, gibt man ihr eine weitere Depesche der Mutter. Nicht nur 30000 sondern 50000 Gulden brauche der Vater, sonst sei alles aus.
Fräulein Elsa löst sechs Päckchen des Schlafmittels Veronal in Wasser auf, sie stellt sich vor, wie sie nackt vor dem ekelhaften Lebemann stehen wird, überlegt, dass sie viel lieber von jedem anderen Mann auf Erden nackt gesehen werden würde, ihre Gedanken gehen wild durcheinander. Sie entkleidet sich, hüllt sich in einen langen Mantel und will zum Speiseraum gehen. Dann trifft sie die Tante, die ihren Aufzug bemängelt, sie geht wie in Trance weiter. Im Musikzimmer sitzt Herr von Dorsday, der gerade einer Pianistin zuhört.
Dann weiß sie nicht mehr, was wirklich geschieht. Jemand ruft ihren Namen, Wind streicht über ihren nackten Rücken, eine Decke wird um sie gehüllt. Auf einer Trage wird sie in ihr Zimmer gebracht. Dort steht das Glas Veronal.
Am Schluss weiß der Leser nicht genau, ob Fräulein Else an einer Überdosis des Schlafmittels stirbt, oder nur Wahnvorstellungen ihren Sinn trüben. Das kann jeder Leser für sich entscheiden. Der Roman ist ein literarisches und psychologisches Meisterwerk seiner Zeit.
Arthur Schnitzler beschreibt in der Erzählung in Form eines inneren Monologes die Gefühle und Konflikte eines
wohlerzogenen jungen Mädchens der damaligen Zeit. Ihr wurde beigebracht, Vater und Mutter zu lieben, zu ehren, ihnen zu gehorchen. Wenn sie das aber tut, dann wird sie gegen alle moralischen Regeln und Gebote verstoßen, die ihr gleichfalls beigebracht worden sind. An diesem f...
Ödipus Zusammenfassung
...m Mörder des Laios. Diese Suche bezieht sich auf eine spezielle Geschichte und auf eine Weissagung
eines Orakels: Es wird berichtet, dass der Sohn den eigenen Vater einst erschlagen wird und dann die Mutter heiraten wird.
Das Stück gliedert sich in insgesamt 5 Akte. Im ersten Akt besucht der König die Stadt Theben. Dies geschieht auf Wunsch seines eigenen Volkes. Diese Stadt wird von einer Pest bedroht und der König beweist seinen Mut und stellt sich den Ängsten seiner Bewohner. Er weiß allerdings nicht wie er wirklich die Pest in die Knie zwingen soll und daraufhin schickt er seinen Schwager Names Kreon zum Orakel. Als dieser von seiner Mission zurück kommt verlautet er, dass man den Mörder des ehemaligen Königs Laios finden müsse, um ihn anschließend aus der Stadt verjagen zu können.
Nur dies wird die Stadt vor einer Pestseuche wie sie schlimmer nicht sein könnte verschonen.
Im zweiten Akt fordert der König nun den Schuldigen auf, sich tapfer und ehrenwert zu stellen, dann wird ihm auch nichts geschehen, er wird lediglich des Landes verwiesen, um seine Leute zu retten. Sollte dies nicht geschehen oder eintreten, so wird der König zu härteren Mitteln greifen. Schließlich verweilt auch seine Familie im selbigen Land und er hat bereits Kinder.
Als nichts geschieht ruft der König den Seher Theiresias zu sich. Dieser drückt sich aber vor einer eindeutigen Antwort, woraufhin der König ihn beschuldigt zusammen mit Kreon den alten König Laios getötet zu haben. Seinerseits aufgebracht wift der Seher dem König nun vor, er selbst habe Laios getötet und seine eigene Mutter geschwängert.
Im dritten Akt eskaliert die Situation dann ein wenig. Kreon, der die Anschuldigungen vernommen hat, eilt aus dem Palast und liefert sich mit dem König Ödipus ein übles Wortduell. Beide wünschen sich den Tod des anderen. Iokaste, die Schwester von Kreon und gleichzeitig Frau von Ödipus, weiß zu beruhigen und geht zusammen mit Ödipus in den Palast zurück. Dort weiht sie ihn in ein Geheimnis ein. Vor der Geburt des gemeinsamen Sohnes wurde ihr ein Orakelspruch zu Teil. In diesem ging es darum, dass Laios vom eigenen Sohn getötet werden würde. Dies war Anlass genug, um den Sohn mit durchbohrten Fußsohlen in die Wildnis auszusetzen. Laios allerdings fand trotzdem den Tod an einem Wanderweg in der Wildnis.
Ödipus beginnt anschließend zu grübeln.
Er ist nun offenherzig und erzählt von freien Stücken, dass er nicht der leibliche Sohn seiner Eltern, die ihn aufgezogen haben, ist. Damals suchte er das Orakel auf um mehr zu erfahren, allerdings wurde ihm nur zu Teil, dass er seinen Vater töten werde und seine Mutter schwängern. Aus Angst den Ziehvater zu ermorden, floh er damals Hals über Kopf. Auf seinem Fluchtweg erschlug er allerdings einen Mann auf einem Wanderweg. Ein Mann konnte bei diesem Gefächt fliehen und Ödipus möchte nun zur Aufklärung mit diesem Mann reden. Ihm wird so einiges klar.
Im vierten Akt wird verlautet, dass bevor der Diener den Palast erreicht, ein Bote verkündet, der Ziehvater von Ödipus sei eines natürlichen Todes gestorben. Dies lässt Ödipus hoffen, dass er ihn vielleicht doch nicht ermordet hat. Diese Hoffnung zerschlägt sich allerdings. Der Bote bestätigt, dass er damals den kleinen Ödipus zu seinem Ziehvater gebracht habe, nachdem er von einem von Laios Männern übermittelt wurde. Dieser Mann ist der Diener, den Ödipus zu sich gerufen hat.
Im fünften Akt bestätigt dieser Diener nun die Geschichte. Er hätte damals den Auftrag gehabt, den kleinen Ödipus umzubringen, allerdings brachte er es nicht übers Herz und übergab ihn dem Boten, der ihm zu seinen Ziehvater brachte. Somit ist die Schuld von Ödipus eindeutig geklärt.
Daraufhin erhängt sich Iokaste, sie ertrug es nicht von ihrem eigenen Sohn geschwängert worden zu sein.
Ödipus versucht sie zu retten, scheitert allerdings kläglich. Als Strafe sticht er sich selbst die Augen aus dem Kopf. Er steht allerdings zu seiner Schuld und lässt sich vom neuen König, Kreon, des Landes verweisen.
Alles in allem eine gefinkelt konstruierte Geschichte, die Geschickt mit der Vergangenheit und der Gegenwart spielt. Ödipus ist sich bis zum Schluss nicht im Klaren, dass er eigentlich die Prophezeiung erfüllt hat. Er begeht ja schließlich Vatermord und Inzest mit seiner eigenen Mutter. Am Ende akzeptiert er sein Schicksal. Di...
Zusammenfassung von Der Verdacht
...n Entdeckung aus der NS-Zeit des Konzentrationslagers Stutthoff bei Danzig und dem Versuch eines SS-Arztes durch Identitätsschwindel den juristischen Folgen seines kriminellen und brutalen Handelns zu entgehen. Der Roman wurde zuerst ab 1951 in mehreren Zeitungsartikeln veröffentlicht und erst 1953 in Form eines Buches.
Ein Zufall, sowie die Nachforschungen des Polizisten Hans Bärlach entlarven nach und nach den wahren Täter und beschwören weitere kriminelle Verdeckungstaten herauf.
Der an Krebs erkrankte Polizeikommissar Bärlach liegt im Krankenhaus Salem. Er beobachtet wie der mit ihm befreundete Arzt Samuel Hungertobel beim Durchblättern des Magazins ›Life‹ erblasst. Er betrachtet gerade einen Artikel mit einem Foto vom Nazi-Arzt Nehle, der in einem KZ bei Danzig nicht narkotisierte Häftlinge am Bauch operiert haben soll.
Angeblich soll Dr. Nehle 1945 Selbstmord begangen haben. Hungertobel erzählt von einer großen Ähnlichkeit zwischen Fritz Emmenberger, einem seiner Studienkollegen und diesem Dr. Nehle. Bei Bärlach keimt der Verdacht auf, dass Nehle und Emmenberger entweder ein und dieselbe Person sind oder aber die Rollen getauscht haben.
Hungertobel erklärt Bärlach, dass dieser Verdacht nicht der Wahrheit entsprechen kann, da Emmenberger in Chile zahlreiche ärztliche Artikel veröffentlicht hat. Da Bärlach jedoch unterschiedliche Schreibstile in den Zeitungsartikeln feststellt, lässt er sich nicht von seinem Verdacht abbringen.
Bärlach bekommt Besuch am Krankenbett von seinem Chef Lutz, der Bärlach in die Rente schickt. Trotzdem bittet ihn Bärlach seinen Zugang zu internationalen Polizeiakten zu nutzen. Die daraufhin erhaltenen Informationen führen zur Erhärtung des Verdachtes von Bärlach. Er glaubt, dass Emmenberger unter der Vortäuschung, er sei Nehle, die NS-Verbrechen im Konzentrationslager begangen hat.
Nachdem dann endlich Gras über die Sache gewachsen ist, sei er aus Chile zurückgekehrt, habe Medizin studiert und leitet nun als Dr. Emmenberger die Privatklinik Sonnenstein in der Nähe Zürichs. Bei einem weiteren Besuch am Krankenbett von Bärlachs gutem Freund Gulliver, einem Juden, der als Einziger eine narkoselose Operation von Nehle überlebt hat, tauchen weitere konkrete Verdachtsmomente gegen Emmenberger auf.
Auch der regierungskritische Schweizer Journalist Fortschig besucht den inzwischen auf eigene Faust ermittelnden Bärlach am Krankenbett. Dieser beauftragt ihn, in dessen kritischer Zeitung „Apfelschuss“ diesen Verdacht einer breiten Öffentlichkeit zu unterbreiten.
Bei einem weiteren Krankenbesuch taucht Gulliver, ein jüdischer Freund Bärlauchs auf und erzählt diesem von den Details der Gräueltaten Nehles. Der übermäßige Alkoholgenuss der beiden Freunde führt zu einem tiefen Schlaf des Ex-Kommissars. Daraufhin fasst dieser alsbald den Entschluss sich unter dem falschen Namen Kramer als Patient in Emmenbergers Klinik einliefern zu lassen, um dort gegebenenfalls weitere Beweise zu sammeln.
Bei der Einlieferung in die neue Klinik fällt ihm ein kleinwüchsiger zwielichtiger Mensch auf, der scheinbar Arges plant und sich im weiteren Verlauf als äußerst gefährlich heraus stellt. Bärlach ist inzwischen stark geschwächt und verliert die Kontrolle über die sich überschlagenden Ereignisse in der Privatklinik. Er erfährt, dass Fortschig offensichtlich einem Mord zum Opfer gefallen ist.
Emmenberger erweist sich als skrupelloser, völlig unberechenbarer Täter und wird von seinen ihn ergebenen Mitarbeitern in seinem Tun unterstützt. Bärlach wird durch eine Insulin-Spritzenkur außer Gefecht gesetzt und landet im Todestrakt des Krankenhauses.
Emmenberger möchte ihn durch eine seiner grausamen Operationen spurlos beseitigen. Vorher versucht er bei einer Folter noch alle nötigen Informationen aus Bärlach heraus zu pressen. Er befürchtet, dass es noch weitere Mitwisser geben könnte, die ebenso ausgeschaltet werden müssten. Deshalb lockt er unter einem Vorwand Dr. Hungertobel nach Zürich.
In letzter Sekunde kann Gulliver eingreifen, indem er Emmenberger tötet. So kann Bärlach nun doch noch aus der Klinik Sonnenstein entkommen und von seinem Freund Hungertobel nach Salem zurückgebracht werden.
Der Verdacht ist ein Roman, der nicht nur Gedanken über Gerechtigkeit und den Sinn des Lebens aufwirft, sondern auch die Frage nach dem Warum von menschenverachtendem Handeln und Krieg stellt. Darüber hinaus spielt Dürrenmatt vermutlich auch auf die Ver...
Der Kübelreiter Zusammenfassung
...Hauptfigur ist ein Mann, der während der kalten Wintertage zu Hause friert und versucht ein wenig Kohlenstäubchen zu besorgen.
Die Erzählung beginnt... ...über den eiskalten Winter, dem Zimmer, in dem die Kälte unerträglich wird, und seinem Kübel, der ohne einen einzigen Kohlenstäubchen leer dasteht.
Der namenlose Held der Erzählung bangt um sein Leben und sucht sich Hilfe bei einem Kohlenhändler. Da er sein gutherziges und mitleidiges Gemüt kennt, kann er sich den Ablauf des Gespräches mit dem alten Kohlenhändler genau vorstellen. Er braucht ihm nur zu zeigen, dass er für ihn die letzte Hoffnung auf das Überleben ist. Dies vergleicht er mit dem Betteln ums Essen, nur anstatt des Essens soll ihm der Kübel mit Kohle gefüllt werden.
Um sein Herz zu erweichen, kommt er auf die Idee, auf seinem leeren Kübel durch die gefrorenen Gassen zu reiten. Der Kübelreiter reitet schwebend auf und ab bis vor die Tür der Kohlenhandlung, wo der Kohlenhändler zusammen mit seiner Frau in angenehmer Wärme weilt. Draußen steht der Reiter und ruft den alten Mann bittend zu, dass er ihm ein wenig Kohle gibt, weil sein Kübel so leer sei, dass er auf ihn reiten könne.
Doch der Kohlenhändler ist ein schwerhöriger Mensch, der seine Worte nicht recht versteht. Unsicher darüber, was der Reiter sagt, fragt er seine Frau, ob es Kundschaft gebe. Seine Frau antwortet ruhig und uninteressiert, dass sie nichts höre. Der Versuch des Kübelreiters, mit dem schwerhörigen Kohlenhändler ins Gespräch zu kommen, scheitert wegen der erbarmungslosen und hinterlistigen Frau, die den alten Mann zurückhält und selbst vor die Tür geht.
Der alte Mann ruft ihr zu, dass er sich sicher sei, dass eine alte Kundschaft draußen stehe. Darauf antwortet die Frau, sie sehe niemanden, die Gassen seien leer und sie höre nur, wie es sechs Uhr läute.
Der Kübelreiter versuchte es, sie durch Mitleid zu beeinflussen, was ihm jedoch nicht gelingt. Während der alte Kohlenhändler bereitwillig ist, seiner alten Kundschaft nachzugeben, und ist im Begriff sich zu ihm zu begeben, ändert die hartherzige Frau ihre Meinung nicht. Sie versucht den Kübelreiter mit ihrer Schürze fortzutreiben, was ihr sofort gelingt.
Entsetzt über ihre Kaltherzigkeit, nennt er sie Böse und verschwindet für immer in das Eisgebirge. Die Frau wendet sich verachtungsvoll und befriedigt zur Tür und geht ins Geschäft hinein.
Die Geschichte wird von einem Ich-Erzähler im Präsens erzählt. Gekennzeichnet ist sie durch die abwechselnden Monologe des Ich-Erzählers und der Dialoge zwischen ihm und der beiden Menschen aus der Kohlenhandlung.
Wie es in Kafkas Werken üblich ist, gibt es immer wieder Geschehnisse, die ein surreales Bild im Werk verschaffen – diesmal ist es der schwebende Kübelritt, der dem Leser das Gefühl gibt, inmitten eines Traums zu sein.
Trotzdem verflechten sich die Surrealität und Skurrilität mit den todernsten Existenzfragen, mit der unausweichlichen Realität eines Menschen, die sich in dieser Geschichte durch die Kohlennot und unerträgliche Kälte äußert.
...
John Maynard Zusammenfassung
...
John Maynard - Die Ballade vom tapferen Steuermann und vom Wert der Pflicht
Theodor Fontanes Ballade „John Maynard“ kann sehr kurz zusammengefasst ... ...
das schnelle Erreichen des Zielhafens. Der Steuermann bleibt trotz Qualm und Feuer auf seinem Posten auf der Brücke und steuert das Schiff ans rettende Ufer. Steuermann John Maynard, überlebt seine Pflichterfüllung nicht. Er wird begraben und von den Geretteten und den Einwohnern der Hafenstadt betrauert.
Das ist die Kurzversion. Tatsä... ...tatt einer kurzen Antwort kommt die lange Ballade vom Tode des Steuermanns und der Rettung der Passagiere und der Mannschaft.
Die Ballade selbst beschreibt in der ersten Strophe ( "... ... verkehrt auf dem nordamerikanischem Erie-See zwischen den Städten Detroit und Buffalo. Die Situation ist angenehm. Passagiere „plaudern“ mit dem Steuermann (der also offenbar nicht abweisend oder furchterregend ist) und fragen nach, wie lange die Fahrt noch geht. John Maynard antwortet, „Halbe Stund“. Frauen und Kinder sind an Bord, für die letzteren ist die kurze Überfahrt wohl ein Abenteuer. John Maynard ist durch die kurze Plauderei mit ihnen in Kontakt getreten, er weiß nun, dass er nicht nur eine abstrakte Anzahl an Passagieren transportiert, sondern Menschen mit Gesichtern.
Da bricht im hinteren Teil des Schiffs (und in der dritten Strophe der Ballade) ein Feuer aus (damalige Schiffe waren mit Dampf getrieben, der durch Feuer erzeugt werden musste), das schnell völlig außer Kontrolle gerät. Der einzige Ort auf dem Schiff, der einigermaßen sicher ist, ist im vorderen Teil des Schiffs. Denn der Fahrtwind drängt den gefährlichen Qualm nach hinten (die Maschinen laufen noch), dementsprechend retten Kapitän, Mannschaft und Passagiere sich dorthin.
Problematisch ist, dass einer das Schiff noch ans Ufer steuern muss, damit nicht alle noch auf dem See verbrennen. Der Kapitän übernimmt diese Aufgabe merkwürdigerweise nicht, der Steuermann schon.
Er bleibt im Qualm auf der Brücke und rettet sich nicht in den Schiffsbug.
Die Ballade beschreibt die Spannung auf dem Schiff, die sich daraus ergibt, dass es sehr unklar ist, ob das Schiff das rettende Ufer schneller erreicht als Feuer und Qualm die Menschen.
Der Kapitän ruft mit einem schallverstärkendem Trichter seinen Steuermann, den er (in der fünften Strophe) im Qualm nicht mehr sieht, und fragt an, ob der Steuermann „noch da“ sei. Was soviel heißt, wie, ob er noch lebt (Denn wo soll er schon hin?).
Er gibt ihm, da das Schiff sich dem Zielort nähert, die Anweisung, direkt ans Ufer zu steuern (was unter normalen Umständen eine große Gefahr wäre, aber nun leichter ist, als das Schiff ohne Sicht brennend in den Hafen zu steuern) und Klippen, die das Schiff sinken lassen würden, zu vermeiden.
Der Kapitän nimmt an der Steuerung insofern teil, als dass er eine Lotsenfunktion einnimmt.
Das Schiff zerbricht, als es auf den „Strand“ setzt, das Feuer erlischt, die Menschen werden gerettet,- nur John Maynard schafft es nicht mehr, das Schiff zu verlassen.
Er wird unter großer Anteilnahme der Stadt Buffalo, der Passagiere und seiner Mannschaftskameraden begraben. Auf seinem Grabstein wird ein Spruch geschrieben, der die Eingangsstrophe fast unverändert wiedergibt.
Inhalt der Ballade ist die Pflichterfüllung unter schwersten Umständen, um andere Menschen zu retten. John Maynard zeigt Haltung, statt in Panik zu den andern zu fliehen. Er zeigt sich als würdiger „Steuermann“, - und die Geretteten wiederum zeigen sich durch ihre dankende Anerkennung auch d...
Rhetorische Stilmittel
... gibt es auch bei der Sprache viele Stilmittel, Dinge auf verschiedene Art und Weisen auszudrücken. Die Rhetorik war in Griechenland essentieller Bestandteil der öffentlichen Diskussion; ein Rhetor musste mit seiner Rhetorik seine Zuhö... ...sagt sind rhetorische Stilmittel Sprachwerkzeuge, die Sprache, also Wörter und Sätze in einer bestimmten Art und Weise einsetzen, dass sie beim Hörer oder Leser einen bestimmten Effekt he... ...zen (Tropus); der bekannteste Tropus ist die Metapher. Ein Meer aus Tränen soll ausdrücken, dass jemand weint, während die Mauer aus Schweigen versinnbildlichen soll, dass das Schweigen undurchdringlich ist.
Sprachbilder, die eine anschauliche Darstellung ermöglichen, wie beispielsweise der Vergleich.
Satz- und Wortfiguren sind
Mittel, die sich durch ihre besondere Stellung auszeic... ... Klimax, bei dem eine stufenartige Steigerung stattfindet: „Er sei mein Freund, mein Engel, mein Gott“ (Friedrich Schiller, Die Räuber). Der Gegensatz ist die Antiklimax: „Urahne, Großmutter, Mutter und Kind“ (Gustav Schwab, Das Gewitter).
Klangfiguren sind
Lautbasiert, ... ...n Worten. Der Satz „Milch macht müde Männer munter“ ist wohl jedem bekannt und veranschaulicht das sehr schön.
Die Werkzeuge, mit Sprache und Worten Gedanken oder Ideen auszudrücken, sind mannigfaltig. Sie geben Aufschluss auf den Hintergrund des Urhebers, sowie das Niveau der Kommunikation. Rhetorische Sprachmittel werden seit der Antike genutzt und helfen bei der kunstvollen Darstellung von gesprochenen oder geschriebenen Inhalten. Rhetorische Figuren dienen nicht nur der Verdichtung des Inhaltes, sie dienen obendrein auch der Ausschmückung der Rede oder des Textes und sind somit integraler Bestandteil der täglichen Sprache - auf jedem Niveau.
...
Zusammenfassung Ingrid Babendererde - Reifeprüfung 1953
...985 veröffentlicht, obwohl er es schon mit 19 Jahren verfasst hatte. Der Grund der redaktionellen Zurückhaltung liegt in der politischen Brisanz, die ... ...junge Menschen, die kurz vor ihrem Abitur stehen. Sie heißen Ingrid, Klaus und Jürgen. Eine Mitschülerin namens Elisabeth engagiert sich in einer evangelischen Jugendgruppe und die drei Freunde werden zur Stellungnahme aufgefordert, die sie vor Konsequenzen stellt, die letztendlich in der Flucht in den Westen gipfelt.
Der Aufbau des Werkes gliedert sich in vier Hauptkapiteln, die vier Tage der Schüler präsentieren und sich vor der Flucht abspielen. Vor jedem Kapitel befindet sich ein prägnanter Abschnitt, der kursiv gedruckt ist und Szenen der Flucht beschreibt.
Das erste Hauptkapitel umfasst die Unterkapitel 1 bis 15.
Ingrid, Klaus und Jürgen bereiten sich auf das Abitur vor. Sie sind miteinander befreundet, verbringen viel Freizeit zusammen und lernen gemeinsam für die Reifeprüfung. Ingrid ist mit Klaus liiert, während Jürgen heimlich für Ingrid schwärmt, wobei auch Ingrid sich ein wenig zu Jürgen hingezogen fühlt. Nichtsdestotrotz verbindet die drei eine tiefe Freundschaft.
Die Gustav-Adolf-Oberschule ist von der marxistischen Grundhaltung bestimmt. Kritische Stimmen der Jugendlichen werden unterbunden. Während Klaus und Ingrid darauf mit einem Hauch von Ironie reagieren, ist Jürgen vom Sozialismus zwar überzeugt, jedoch steht er den einengenden Methoden kritisch gegenüber.
Die Mitschülerin Elisabeth ist ein aktives Mitglied in der „Jungen Gemeinde“, eine Jugendorganisation der evangelischen Kirche in Ostdeutschland, die in den 50ern unterdrückt wurde, und muss sich in der „FDJ“, der einzig zulässigen Jugendorganisation der DDR, dafür rechtfertigen. Sie wirft dem Leiter das Mitgliedsbuch vor seine Füße und soll deshalb von der Schule verwiesen werden.
Im zweiten Hauptkapitel, welches die Unterkapitel 16 bis 28 beinhaltet, entwickeln die drei Freunde Jürgen, Klaus und Ingrid Strategien, um Elisabeth zu helfen, obwohl sich keiner von ihnen zuvor für die „Junge Gemeinde“ interessiert hat. Sie sind sich einig, dass niemand für seinen Glauben bestraft gehöre.
Jürgen gibt Elisabeth das Mitgliedsbuch zurück und erhält von Seiten der FDJ eine Ermahnung. Er versucht, Elisabeths Reaktion als Antwort auf eine Provokation zu mildern und nachvollziehbar zu gestalten.
Im dritten Hauptkapitel, das die Kapitel 29 bis 48 enthält, wird von Direktor Siebmann eine Schülerversammlung einberufen und die „Junge Gemeinde“ verunglimpft.
Ingrid wird aufgefordert, sich über die Gruppe zu äußern, worauf sie für die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen plädiert und Applaus von ihren Mitschülern erhält.
Im vierten und letzten Hauptkapitel, das die Unterkapitel 49 bis 61 umfasst, stimmt eine Mehrheit der Schüler trotz des anfänglichen Zuspruchs dafür, dass sie vom Abitur ausgeschlossen wird.
Elisabeth darf auch nicht mehr an die Schule zurück.
So wie Klaus und Ingrid flieht auch Elisabeth in den Westen. Jürgen unterstützt die Freunde mit einem Motorboot, entschließt sich jedoch, in der DDR zu bleiben, um hier vor Ort innerhalb des Systems für Demokratie zu kämpfen, da er Repressalien und totalitäre Überwachung ablehnt, jedoch an die Entwicklungsfähigkeit der sozialistischen Gesellschaft glaubt.
Das Buch griff die Probleme seiner Zeit auf, konnte weder in Ostdeutschland noch im Westen, auf Grund seiner kritischen Haltung dem Regime der DDR gegenüber, in den 50ern veröf...
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