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Inhaltsangabe von Runenberg

...Ludwig Tieck, ein bedeutender deutscher Dichter der Frühromantik schrieb viele Novellen und Kunstmärchen. Im Jahr 1804 wurde die Novelle "Der Runenber...

Schachnovelle Zusammenfassung

...hachnovelle - Inhaltsangabe Die Schachnovelle ist eine Novelle von Stefan Zweig, welche in den Jahren 1938 bis 1941 im brasilianischen Exil entsteht. Sie erscheint erstmals 1942 in Buenos Aires und handelt von dem Aufeinandertreffen der beiden Schachgenies Mirko Czentovic und Dr. B. auf einem Passagierdampfer auf dem Weg von New York nach Buenos Aires. Auf dem Passagierschiff befindet sich der Ich-Erzähler, ein österreichischer Emigrant, der erfährt, dass sich auch der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic an Bord befindet, dessen Begabung für das Schachspielen zufällig durch den Pfarrer entdeckt wird, welcher ihn nach dem Tod seines Vaters, einen armen Donauschiffer, großzieht und dessen sonstige Bildungsbemühungen erfolglos bleiben. Ebenfalls an Bord befindet sich der Ölmagnat McConnor, der Czentovic treffen möchte. Er will gegen den Schachweltmeister antreten und gewinnen. Czentovic willigt unter der Bedingung, ein Honorar für diese Partie zu bekommen, ein. Die erste Partie kann Czentovic für sich entscheiden und wird zu einer Revanche herausgefordert, welche er ebenfalls annimmt. Als sich die zweite Niederlage McConnors abzeichnet, greift ein bisher Fremder, Dr. B., ein. Hierdurch kommt es zu einem Remis. Eine eigene Partie gegen Czentovic lehnt er aber ab. Hiernach trifft der Ich-Erzähler Dr. B, welcher ihm seine Lebensgeschichte erzählt und offenbart, weshalb er so gut Schach spielen kann: Vor dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich ist er als Vermögensberater des österreichischen Adels und Klerus tätig, was nach der Angliederung das Interesse der Nationalsozialisten weckte. Sie sperren ihn in Einzelhaft und verhören ihn in unregelmäßigen Abständen. Um der geistigen Verwahrlosung während seiner Isolation zu umgehen, stiehlt Dr. B. ein Buch aus einem Mantel im Verhörraum, welches verschiedene Schachpartien und deren Erklärung beinhaltet. Diese lernt er auswendig und beginnt, gegen sich selbst Schach zu spielen. Hierfür erschafft er sich zwei geistige Instanzen, die er selbst „Ich-Weiß“ und „Ich-Schwarz“ nennt und die im Laufe der Zeit zu einer Persönlichkeitsspaltung führen. Als er eines Tages die Beherrschung verliert und einen Wächter angreift, wird er ins Krankenhaus gebracht und für unzurechnungsfähig erklärt, was ihm die weitere Einzelhaft erspart und wodurch er in eine Nervenklinik eingeliefert wird, um die „Schachkrankheit“ zu heilen. Der dringenden Empfehlung der Nervenärzte, nie wieder Schach zu spielen, leistet er auf dem Passagierschiff keine Folge mehr, als er vom Ich-Erzähler erfährt, dass sich der amtierende Schachweltmeister an Bord befindet. Er möchte nur eine Partie gegen Czentovic spielen, um zu testen, ob er eine reale Partie gegen einen realen Gegner zu gewinnen im Stande ist. Die sich anschließende Partie gegen Czentovic kann Dr. B. für sich entscheiden, jedoch zeichnen sich aufgrund des Spielverhaltens des amtierenden Schachweltmeisters erste Rückfallerscheinungen Dr. B.s ab. Czentovic bittet nach seiner Niederlage nach einer Revanche, die Dr. B. annimmt. Hierbei verfällt er wieder in die Verhaltensmuster der Schachvergiftung, da sich Czentovic absichtlich für jeden Zug sehr viel Zeit nimmt, was Dr. B. nicht ertragen kann. Dr. B. kann durch seinen Rückfall nicht mehr zwischen der realen Schachpartie und der erlernten Theorie unterscheiden und bricht das Spiel schließlich ab, nachdem er durch den Ich-Erzähler an seinen Vorsatz, nur eine Partie zu spielen, erinnert wird. Danach erklärt Dr. B., von nun an nie wieder Schach zu spielen. Mit der Novelle kritisiert Stefan Zweig den Nationalsozialismus und dessen Terrorherrschaft, wobei der Fokus der Novelle auf den Nachwirkungen der Foltermethoden der Gestapo liegt. Super Tolle Zusammenfassung. Man braucht jetzt das Buch ni...

Die Konferenz in Teheran 1943 Zusammenfassung

...opa vor. Klanghafte Namen wie Jalta Krim und Londoner Konferenz tauchen in der Endphase des zweiten Weltkriegs auf. Doch schon vorher trafen sich dre... ...über die Invasion Europas zu diskutieren. Im Jahr 1943 war dies in Teheran der Fall. Die Konferenz, auch genannt Konferenz der großen Drei, findet vom 28. November bis zum 1. Dezember 1943 in Teheran statt. Teilnehmer sind die Staatschefs der drei großen alliierten Mächte: Winston Churchill für das Commonwealth und Großbritannien, Franlin D. Roosevelt für die Vereinigten Staaten und Joseph Stalin für die Sowjetunion. Hauptgegenstand und Grund der Konferenz ist die weitere Vorgehensweise betreffend dem europäischen Kriegsschauplatz und der Situation nach einem Sieg über Deutschland. Vorbereitend für Teheran sind die Außenministerkonferenz in Moskau und die Kairo-Konferenz, welche beide ebenfalls im Jahr 1943 statt finden. Nachdem Stalin bereits am ersten Konferenztag gegen die Erwartungen von Roosevelt und Churchill seine Offensivpläne preisgibt, dauert die Konferenz insgesamt nur drei Tage. Stalins Pläne überschneiden sich zur Freude der westlichen Alliierten mit deren Vorgehensweisen, desweiteren versichtert Stalin, dass die Sowjetunion für einen Pazifikkrieg bereit stünde. Die Sowjetunion wird "nicht unbedeutende Auswirkungen auf die anglo-amerikanische Strategie haben." Diese Offenheit und vor allem die dargelegten Pläne erleichtern Churchill und Roosevelt ihre Arbeit, denn die Operationen Overlord und Anvil sind die beiden großen alliierten Offensiven, um die "Festung Europa" einzunehmen. Anvil, eine Landung gleich der in der Normandie (Operation Overlord, bekannt als D-Day) in Südfrankreich soll kurze Zeit nach Overlord starten. Stalin, dessen Zangenangriffe oft zum Erfolg geführt hatten, erwartet, dass beide Operationen gleichzeitig starten, sieht allerdings die logistische Unmöglichkeit. Churchill und Roosevelt versichern Stalin, dass im Mai 1944 die Invasion in der Normandie starten wird, Anvil wird im August 1944 unter dem Namen Dragoon begonnen. Da man von einem schnellen Sieg über Deutschland ausgeht ("Weihnachten 1944 in Berlin"), macht man sich bereits daran, Nachkriegspläne zu schmieden. Es ist geplant, das Deutsche Reich vollkommen voneinander zu trennen. Churchills Plan sieht eine Zweiteilung Deutschlands vor, ein nördlicher Staat ähnlich dem Königreich Preußen aus dem 19. Jahrhundert und ein südlicher Staat, bestehend aus Bayern, Baden-Württemberg, der Pfalz, Österreich und Ungarn. Im Gegensatz dazu favorisiert Roosevelt eine totale Aufteilung der deutschen Länder in Einzelstaaten. Hierzu kommen noch zwei internationale Zonen (Saarland und das Ruhrgebiet sowie Kiel und Hamburg). Stalin fördert Roosevelts Plan, allerdings möchte er eine sowjetische Expansion nach Westen (in die ehemalige DDR) vornehmen. Die Konferenz von Jalta und vor allem die Gefahr des Kalten Krieges lässt Deutschland wieder zu einer Einheit (der BRD), zunächst unter Aufsicht der Westalliierten, werden. Beim sogenannten Dreiparteiendinner am Abend des 29. Novembers 1943 überreicht Churchill im Auftrag seines Königs, George VI., Joseph Stalin ein Zeremonialschwert als Zeichen der Anerkennung seiner Leistungen gegen das Deutsche Reich und den Sieg gegen die sechste Armee (der Wehrmacht) in Stalingrad. Seinem Marschall Woroschilow passiert bei dieser Begebenheit das Ungeschick, das Schwert fallen zu lassen, als Stalin es ihm weitergibt, nachdem er es von Churchill würdevoll entgegen nimmt. Bei diesem Dinner bricht auch eine Debatte aus, die darin resultiert, dass Churchill wutentbrannt den Raum verlässt und nur von Stalin selbst beruhigt werden kann. Auf der Teheran-Konferenz werden auch weitere Themen behandelt. Unter anderem geht es um die Anerkennung Josep "Tito" Broz, dem Untergrundkämpfer als Befehlshaber der jugoslawischen Armee, die Festlegung der Curzon-Linie als polnisch-sowjetische Grenze, die Festlegung der Oder als spätere Grenze zwischen Deutschland und Polen und die Unabhängigkeit des neutralen Finnlands. Diese Konferenz im Jahr 1943 stellt die Weichen für das zukünftige Vorgehen der Alliierten gegen das bereits schwer geschlagene Dritte Reich und Hitler. N...

1984 Zusammenfassung

... Der Roman "1984" des britischen Schriftstellers George Orwell wurde von 1946 bis 1948 geschrieben und im Jahre 1949 veröffentlicht. Das Buch handelt ... ...res 1984 , das von einem diktatorischen Überwachungsstaat regiert wird. Der 39-jährige Winston Smith ist ein unauffälliger Mitarbeiter im Londoner ... ...ion vorhandene Daten, die als bedenklich und unvorteilhaft gelten, löscht oder fälscht, um die geschichtliche Wahrheit vor der Menschheit und deren Nachkommen zu verbergen. Er und alle anderen Mitglieder der Organisation leben in der Äußeren Partei Ozeaniens, das neben Ostasien und Eurasien zu den drei "Superstaaten" gehört. Winston hegt den Verdacht, dass diese Staaten, deren Existenz nicht bewiesen ist, lediglich eine Erfindung der Partei sind, um den unaufhörlichen Krieg zu untermauern, und dass die Raketen, die regelmäßig in Ozeanien einschlagen, ebenfalls von der Partei selbst in Auftrag gegeben wurden. Winstons Leben wird von permanenter Überwachung und Angst bestimmt. Freundschaften zu anderen Menschen führt er nicht, da die Organisation die Privatsphäre abgeschafft hat. Er ist zwar verheiratet, weiß aber nicht, was mit seiner Frau geschehen ist, da Liebesbeziehungen als unerwünscht gelten und das Kinderzeugen als unumgehbare Notwendigkeit angesehen wird. Winston kann sich schon seit langem nicht mehr mit den Richtlinien der Partei identifizieren, muss diese Tatsache allerdings verheimlichen, da jegliche Zweifel an der Partei als Verbrechen angesehen werden. Die pausenlose Überwachung durch die Polizei, Videokameras, Arbeitskollegen und sogar Nachbarn machen Winston schwer zu schaffen, was sein Unterfangen nicht erleichtert. Jede unüberlegte Handlung könnte seinen Tod bedeuten. Und so beschließt er, ein geheimes Tagebuch zu verfassen, in dem er seine unaussprechlichen Gedanken festhält. Als Winston eines Tages die junge Julia auffällt, die ihn offensichtlich beobachtet, geht er davon aus, dass sie zur gefürchteten Gedankenpolizei der Partei gehört. Winston beschäftigt sich insgeheim viel mit der "echten" Vergangenheit. Er besucht regelmäßig Mr. Charrington, dem ein Kramladen im Elendsviertel gehört, wo er auch sein Tagebuch kaufte. Mr. Charrington zeigt ihm ein Zimmer im Obergeschoss des Hauses, das frei von Überwachungen ist. Winston gefällt es und würde am liebsten dort bleiben, doch den Gedanken verwirft er schnell wieder, als ihm bewusst wird, dass ihm dieser Gedanke zum Verhängnis werden könnte. Als er den Kramladen wieder verlässt, begegnet er erneut der jungen Frau, was ihm große Angst einjagt. Nun hegt er keinen Zweifel mehr, dass sie tatsächlich zur besagten Gedankenpolizei gehört. Wenige Tage danach begegnet er ihr wieder, als sie im Vorbeigehen stürzt. Während Winston ihr aufhilft, steckt Julia ihm heimlich einen Zettel zu, den er erst an seinem Arbeitsplatz liest. Julia gesteht ihm, dass sie ihn liebt. In den kommenden Tagen versucht Winston, sie wiederzusehen, bis er sie schließlich in der Kantine aufspürt und sich zu ihr setzt. So erfährt er, dass Julia ebenfalls gegen die Partei rebelliert. Sie entschließen sich, sich in Zukunft im Zimmer über Mr. Charrington zu treffen, wo sie sich ungestört unterhalten und lieben können. Einige Zeit später erzählt Winston Julia von O'Brien, der der Inneren Partei angehört und der sich ebenfalls gegen die Organisation auflehnt. Sie besuchen ihn in seiner Wohnung, wo sie für kurze Zeit ungestört miteinander reden können. O'Brien berichtet, dass er zur Untergrundorganisation "Die Brüderschaft" gehört und stellt ihnen die Frage, was sie bereit wären, gegen die Partei zu tun. Das Paar gesteht, alles dagegen tun zu wollen, außer sich zu trennen. Dank O'Briens Hilfe gelangt Winston an das Buch "Die Theorie und Praxis des oligarchischen Kollektivismus" des Staatsverräters Emmanuel Goldstein. Wenig später treffen sich Winston und Julia erneut in ihrem Zimmer, wo sie über ihre gemeinsame Zukunft sprechen wollen. Sie ahnen nicht, dass sie beobachtet werden, bis Mr. Charrington, der sich als Mitglied der Gedankenpolizei entpuppt, sie gefangen nehmen lässt. Winston erwacht allein in einem Raum ohne Fenster, das unter Bewachung steht, und vermutet, dass er sich im "Ministerium für Liebe" befindet. Mit der Zeit magert er immer mehr ab und verliert seine Zähne. Gelegentlich kommen andere Gefangene hinzu, bis er schließlich selbst immer wieder verlegt und verhört wird. Die Verhöre führt O'Brien, der sich nun als treues Mitglieder der Inneren Partei vorstellt. Die Foltermethoden werden immer grausamer, bis Winston schließlich begreift, dass sein Widerstand zwecklos ist und sich der Partei unterwirft. Winston wird gesund gepflegt. Eines Nachts träumt er von Julia, und O'Brien erkennt, dass Winstons Wille noch nicht gebrochen ist. Schließlich bringt man ihn ins von allen gefürchtete "Zimmer 101", wo jeder Gefangene eine individuelle Folter erhält. Winstons Angst vor Ratten wird ausgenutzt, indem man ihm damit droht, welche auf ihn loszulassen, wenn er seine Gegenwehr nicht endlich aufgeben würde. Winston gibt nach und stellt sich gegen Julia. Als die Partei sich sicher ist, Winston wirklich gebrochen zu haben, wird er aus dem Gefängnis entlassen. Seit seiner Entlassen führt Winston wieder ein normales Leben, arbeitet wie zuvor und verbringt die meiste Zeit beim Schachspielen, bis er schließlich zum letzten Mal auf Julia trifft, die ebenfalls von der Folter gezeichnet ist. Sie gestehen sich, sich gegenseitig verraten zu haben, und trennen sich endgültig. Winston verliert die letzte Hoffnung darauf, ein Leben ohne die Partei führen zu können, als er vom angeblichen Sieg gegen Eurasien erfährt. Er fügt sich in die Gesellschaft und beschließt, sich nicht mehr gegen das Regime und den geliebten "Großen Bruder" zu wehren. Das Buch zeigt uns, wie eine Welt unter einem totalitären Üb...

Das Muschelessen Zusammenfassung

... Die Erzählung von Birgit Vanderbeke „Das Muschelessen“ spielt zur Zeit des beginnenden Zerfalls der ehemaligen DDR und handelt von einem Familiendesa...

Othello Zusammenfassung

... Othello der Mohr von Venedig ist ein Theaterstück von William Shakespeare. William Shakespeare lebte von 1564 bis 1616 und ist als Dramatiker mit sei... ...eute zu den bekanntesten Dramatikern, Lyrikern und Schauspielern. Othello der Mohr von Venedig ist eine Tragödie um Liebe, Intrigen und Eifersucht. Othello der Mohr von Venedig wurde 1603 von William Shakespeare verfasst und am 01. 11. 1604 uraufgeführt. In der Literatur erschien Othello erst 1622. Die deutsche Erstübersetzung erschien im Rahmen der Gesamtübersetzung der bis Dato erschienen Shakespeare Werken in den Jahren 1762 bis 1766. Die erste deutsche Uraufführung erfolgte im Jahr 1766. Othello ist neben Jago der Hauptdarsteller in diesem Stück. Othello ist ein dunkelhäutiger Feldherr der Armee. Seine Armee gehört der Republik Venedig an. Durch seine Dunkelhäutigkeit wird Othello ausgegrenzt. Menschen mit dunkler Hautfarbe galten in dieser Zeit als Außenseiter und sie wurde zu Shakespears Zeiten häufig negativ besetzt. Die eigentlich edle Art des Othello wird von den anderen Zeitgenossen jedoch nicht wahrgenommen, da diese in ihm lediglich den dunkelhäutigen Feldherr der Armee sehen. Die Tragödie beginnt mit der heimlichen Heirat Othellos mit der schönen Desdemona. Für Desdemona zählt die Liebe, die sie zu Othello empfindet, jedoch weiß sie auch das ihr Vater Brabantio dieser Heirat nicht zugestimmt hätte, da er sich keinesfalls einen dunkelhäutigen Gaten für seine Tochter gewünscht hätte. In der Armee muss Othello eine wichtige Entscheidung treffen, er muss seinen Nachfolger bestimmen. Fähnrich Jago rechnet hierbei fest mit seiner Beförderung, da er ein enger Vertrauter von Othello ist. Othello entscheidet sich jedoch für Cassio, der von Jago als sehr unerfahren wahrgenommen wird. Jago ist darauf sehr enttäuscht von Othello und schmiedet einen Racheplan gegen Othello. Othello merkt die Enttäuschung von Jago nicht und vertraut ihm weiterhin ohne Zweifel. Durch das enge Vertrauensverhältnis, weiß Jago von der heimlichen Heirat Othellos mit Desdemona. Als Jago in seinem Hass auf Othello und seiner Machtgier enttäuscht Brabantio, den Vater Desdemonas über die Hochzeit mit Othello aufklärt, reagiert Brabantio mit Ablehnung. Er ist fest überzeugt das Othello seine Tochter mit Magie verzaubert hat, um das sie solche Entscheidungen trifft. Als jedoch beide unabhängig bestätigen, dass es Liebe ist, gibt Brabantio wiederwillig seine Zustimmung zu der Ehe zwischen ihnen. Brabantio ist geprägt durch die gesellschaftliche Ablehnung dunkelhäutiger Menschen in dieser Zeit, muss jedoch dem Wunsch seiner Tochter entsprechen. Als Jago bemerkt, dass er Othello durch diese Aufklärung keinen Schaden zufügen konnte, verfolgt er einen neuen Racheplan. Als Othello durch die Armee nach Zypern abgefordert wird, begleiten ihn Desdemona, Cassio, Jago und Emilia an diesen Ort. Emilia ist die Ehefrau von Jago. In seinem unstillbaren Hass gegen Othello zettelt Jago einen Streit zwischen Cassio und Othello an. Weiterhin empfiehlt er Cassio sich mit Desdemona zu verbinden, um diesen Streit wieder zu schlichten. Dies bleibt jedoch erfolglos, da Othello Cassio und Desdemona zusammen beobachtet und ihnen eine Liebesbeziehung unterstellt. Als Emilia dann auch noch ein Taschentuch von Desdemona findet und dieses an Jago weitergibt, versteckt dieser es heimlich bei Cassio. Das Taschentuch liefert Othello einen weiteren Beweis dafür das Cassio und Desdemona eine Beziehung miteinander haben. Desdemona beteuert Othello gegenüber immer wieder ihre Unschuld, dieser kann ihr jedoch nicht glauben und erdrosselt sie in seiner rasenden Eifersucht in ihrem Ehebett. Nach Desdemonas Tod klärt Emilia Othello über die Intrige auf und wird kurz darauf von ihrem eigenen Ehemann Jago ermordet. Nachdem Othello alles begriffen hat und bemerkt das er seine Ehefrau unschuldig ermordet hat, bricht er unter dieser Last zusammen und ersticht sich selbst. Jago wird aufgrund seiner Lügen und Intrigen verhaftet. Durch den Tod Othellos wird Cassio sein Nachfolger und übernimmt das Amt des Gouverneurs. Durch dieses Amt muss er das Urteil über Jago fällen. Insgesamt ist Othello ein Meisterwerk von William Shakespeare, das von gesellschaftlichen Missständen, Liebe, Intrigen, Hass und Eifersucht erzählt. Ein altes Meisterwerk, das jedoch durch seine Handlung auch in der heutigen Zeit immer noch aktuell ist und auf aktuelle Geschehnisse übertra...

Zusammenfassung Max und Moritz (Wilhelm Busch)

...handelt es sich um ein Frühwerk des deutschen Autors Wilhelm Busch. Die Bildergeschichte wurde im Oktober 1865 im Braun & Schneider Verlag veröffentlicht. Durch die Geschichte, welche in Versform gehalten ist, führt ein Erzähler. Der Text besteht aus einer Einleitung, einem Hauptteil mit sieben Akten (Streichen) und einem Schluss. Der Erzähler beginnt die Geschichte durch eine Art moralische Einleitung. Hier werden die beiden Hauptdarsteller, Max und Moritz, und ihr sozial mehr oder weniger unangepasstes Verhalten charakterisiert. Ebenso wird hier ein Ausblick auf das Ende vorweggenommen. Direkt an diese Einleitung folgt der erste Streich der beiden Protagonisten. Diesen spielen die Beiden der Witwe Bolte. Die Witwe lebt alleine mit ihrem Spitz in einem Haus mit kleinem Hof. Hier hält sie drei Hühner und einen Hahn. Max und Moritz töten die Tiere. Hierzu schneiden sie dicke Brotstücke zurecht und binden diese mit Stricken aneinander. Die Tiere picken das Brot, können es aber aufgrund der Schnüre nicht schlucken. Sie fliegen in Panik auf und bleiben am Baum im Hof hängen. Hier ersticken sie qualvoll. Die Witwe kommt dazu und schneidet die toten Tiere in tiefer Trauer vom Baum. Auch im zweiten Streich ist die Witwe Bolte das Opfer der Buben. Diese ringt sich dazu durch, die toten Hühner sogleich zu schmoren. Max und Moritz, angelockt vom Duft aus dem Schornstein, erklimmen das Hausdach. Als die Witwe kurz in den Keller geht um Sauerkraut zu holen, angeln Max und Moritz die gebratenen Hühner durch den Schornstein. Hierzu verwenden sie mitgebrachte angeln. Anschließend fliehen sie und verzehren die Hühner in einer Hecke. Die Witwe Bolte bestraft fälschlicherweise ihren Spitz, welcher das Ganze mit angesehen hat. Im dritten Streich wird der Schneider Böck gepiesackt. Vor dessen Haus verläuft ein Fluss mit einer Holzbrücke. Diese Brücke sägen die beiden Jungen an und locken den Schneider mit Schmährufen auf selbige, woraufhin diese einstürzt. Der Schneider fällt in den kalten Wasserlauf. Er kann sich in letzter Sekunde an vorbeischwimmenden Gänsen festhalten, welche ihn herausziehen. Wieder im Haus droht er zu erfrieren, wovor ihn seine Frau mit einem heißen Bügeleisen rettet. Der vierte Streich ist Lehrer Lämpel gewidmet. Dieser raucht nach getaner Arbeit gerne seine Meerschaumpfeife. Max und Moritz brechen in sein Haus ein und stopfen die Pfeife mit Schwarzpulver. Als Lämpel die Pfeife am Abend rauchen will, explodiert diese. Der Lehrer überlebt den Anschlag mit Verbrennungen, seine Pfeife sehr zu seinem Bedauern allerding nicht. Als fünften Streich sammeln die Jungen Maikäfer von einem Baum und legen diese in das Bett ihres Onkel Fritz. Dieser legt sich abends in selbiges und wird prompt von den Tierchen attackiert. Der Onkel erschlägt wütend alle Käfer und begibt sich wieder zur Ruhe. Im sechsten Streich misslingt den Buben ein Einbruch in eine Backstube. Beide fallen durch den Schornstein in die Mehltruhe und anschließend in die Teigmulde. Auf der Flucht werden sie vom Bäckermeister gestellt, welcher die mit Teig bedeckten Jungen im Ofen backen will. Die beiden überleben den Backvorgang, knabbern sich aus der Brotkruste und fliehen. Im letzten Streich schneiden die beiden Löcher in die Kornsäcke von Bauer Mecke. Dieser erwischt beide, steckt sie in einen Sack und trägt sie zur Mühle. Hier werden sie vom Müller in der Mühle zu Korn geschrotet und sterben. Die Körner werden zum Schluss von zwei Enten gefressen. Auf dieses Ende folgt der Schluss. In diesem Epilog kommen alle Opfer zu Wort und eine kurze Moral wird angedeutet. Eine tiefere Bedeutung wurde Buschs Frühwerk nie zugemessen. Die Possengeschichte sollte nicht als Drama, sondern eher als komisches Stück Zeit- und Erziehungsgeschichte zu verstehen sein...

Zusammenfassung von Ein ganzes Leben (Buch von Robert Seethaler)

...Der 2014 erschienene Roman „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler schildert die Lebensgeschichte von dem Bergdorfbewohner Andreas Egger. Sein Leben a... ... erlebt er ein erfülltes Dasein. Egger spiegelt echte Wert und Tugenden wieder. Er ist mit wenig zufrieden und dankbar für das, was er hat. Sein Leben und Handeln erzielen so eine große Aussagekraft und Wirkung. Ein Waisenkind kommt mit der Pferdekutsche in einen kleinen Ort. Das Alter des Jungen ist unbekannt. Der Bürgermeister schätzt das Kind auf vier Jahre, und gibt ihm rückwirkend de... ...hält einen respektvollen Abstand in seinen Erzählungen über Andreas Egger. Der Protagonist überlebte die schwere Kindheit und Jugend. Seine Mutter, die ein flattriges Leben geführt hatte, wurde vom lieben Gott mit der Schwindsucht bestraft und heimgeholt. Der zurückgelassene Junge konnte sich glücklich schätzen, dass er einen spärlich gefüllten Lederbeutel um den Hals trug. Ansonsten hätte sein Onkel, der Großbauer Hubert Kranzstocker dem Teufel übergeben oder dem Pfarrer übergeben. Der Junge fand aber doch gnädige Aufnahme. Die Fürsorge ist allerdings kalt wie Stein. Sein Onkel sieht in dem Bub nur ein Arbeitstier, das zuerst der Züchtigung bedarf. Jedes kleine Missgeschick, wie verschimmeltes Brot, gestottertes Abendgebet oder verschüttete Milch wurde mit der in Wasser eingeweichten Haselnussgerte auf den Hintern des Kindes bestraft. Der Onkel hat kein Mitleid mit dem Jungen und drischt mit voller Kraft und einem dahin gesagten „Herrgott verzeih“ auf ihn ein. Fast hätte er seinen Neffen totgeschlagen. Der Oberschenkel birst. Andreas war für Wochen auf dem Strohsack gebannt und hatte für sein Leben ein hinkendes Bein. Als achtzehn Jähriger war Andreas stark genug, um sich zu wehren und die Qualen haben ein Ende. Jahre später schlägt das Schicksal zu und der alte Kranzstocker hatte durch den Krieg seine Familie verloren und hatte das Leben satt. Doch Egger tat ihm nicht den Gefallen, ihn zu töten. Den glücklichsten Moment seines Lebens erlebte Egger im Frühjahr 1935 als er Marie geheiratet hatte und mit ihr eine bescheidene Hütte bewohnte. Mit dem Bauunternehmen Bittermann & Söhne kam der Fortschritt in das Tal. Egger baute an Seilbahnen und Stromleitungen mit, und bald kamen die ersten Touristen zum Ski fahren. Marie fand eine Anstellung in der Gastwirtschaft. Eines Tages begräbt eine gewaltige Lawine die Hütte von Egger und seiner geliebten Frau. Egger überlebte, aber ein stechender Schmerz blieb für immer in ihm zurück. 1938 folgte Egger einem inneren Ruf und meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst. Doch die Wehrmacht konnte den gesundheitlich angeschlagen Mann nicht gebrauchen. 1942 sieht die Welt allerdings anders aus, Egger wird berufen und kämpft an der Ostfront im Kaukasus. Er führt vier Monate lang loyal seine Befehle aus. Wofür er eigentlich kämpft, weiß er nicht. Es folgten acht Jahre Kriegsgefangenschaft, bis er 1951 als Heimkehrer in das Tal zurückkehrte. Er erträgt sein Leben ohne Aufbäumen oder Jammern mit einer stoischen Gelassenheit. Ein starker Mann mit einfachem Verstand, dennoch waren seine Taten eindrucksvoll. Er überlebte eine Lawine und einen Krieg. Am Ende seines Lebens zog er sich von der Zivilisation und dem Touristenleben in seinem kleinen Tal zurück. Seethale...

Zusammenfassung - Was ist ein Märchen?

...Der Begriff Märchen stammt von dem mittelhochdeutschen Wort „maere“ ab. Er steht ursprünglich für Gerüchte, Erzählungen und Berichte. In der mittelalt...

Zusammenfassung von Warten auf Godot

...s irischen Schriftstellers Samuel Barclay Beckett und wurde 1953 in Paris, der späteren Heimat Becketts, uraufgeführt. Die Hauptdarsteller des Werke... ... Straße auf den ihnen Unbekannten Godot. Das Absurde daran ist, dass sie weder wissen wann dieser kommen wird, noch aus welchem Grund sie sich mit ihm treffen wollen. Das Werk besteht aus 2 Akten wobei jeder Akt einen Tag in einer unbestimmbaren Zeit abhandelt. Im ersten Akt sitzt der obdachlose Estragon an einer Landstraße vor einem kahlen Baum und versucht sich seinen Schuh auszuziehen. In diesem Moment kommt sein Freund Wladimir vorbei und freut sich über das unverhoffte Treffen der beiden Gefährten. Um die Konversation zwischen den beiden zu entfachen macht sich Wladimir Gedanken über den Verbrecher der neben Jesus gekreuzigt wurde. Als sein Gefährte trotzdem vorschlägt zu gehen, erklärt ihm Wladimir dass sie nicht gehen könnten da sie ja auf Godot warten würden. Plötzlich erinnert sich auch Estragon wieder an das vereinbarte Treffen doch weiß keiner der beiden an welchem Ort, geschweige denn zu welcher Uhrzeit, sie Godot treffen wollten. Während des Wartens durchlaufen die beiden zahlreiche Stimmungen und spielen zumal sogar mit dem Gedanken sich aufzuhängen. Da sie jedoch auf Godots Antwort gespannt sind, kommen Sie schnell von dem Gedanken wieder ab. Um sich die Zeit zu vertreiben teilen sie sich ihr mageres Essen und plötzlich erscheint vor ihnen Pozzo der seinen schwer mit allerlei Sachen beladenen Diener Lucky wie ein Tier vor sich hertreibt. Als sich Pozzo zu einem üppigen Mahl hinsetzt, beobachten Wladimir und Estragon den erschöpften Lucky und Wladimir wendet sich darüber sehr erbost an Pozzo. Als Wladimir den Gedanken hegt aufzubrechen erinnert ihn Pozzo daran, dass sie ja auf Godot warten würden. Um die Langeweile während des Wartens zu minimieren lässt Pozzo seinen Diener herumtänzeln und laut denken. Aufgrund der Langeweile entschließt sich Pozzo dennoch zu gehen und kurz darauf überbringt ein Junge Wladimir und Estragon die Nachricht, dass Herr Godot heute nicht mehr kommen werde. Aufgrund der hereinbrechenden Nacht beschließen die beiden das Warten für heute zu beenden und philosophieren noch etwas über ihre gemeinsame Vergangenheit und was gewesen wäre wenn sie sich in der Vergangenheit schon voneinander getrennt hätten. Der zweite Akt beginnt am nächsten Morgen als sich Wladimir und Estragon wieder auf derselben Landstraße vor demselben Baum treffen. Der Baum ist an diesem Tag jedoch wieder mit Blättern bedeckt. Estragon kann sich nicht mehr an das gestrige Aufeinandertreffen mit Pozzo und seinem Diener erinnern. Während Estragon und Wladimir weiter auf das Eintreffen von Godot warten vertreiben sie sich die Zeit mit Nettigkeiten und Gehässigkeiten und machen sogar Gymnastikübungen. Plötzlich erscheinen Pozzo und sein Diener wieder auf heiterem Himmel. Pozzo ist mittlerweile erblindet und Lucky kann nicht mehr sprechen. Kurz darauf stürzt Pozzo und bittet Wladimir und Estragon um Hilfe. Die beiden debattieren ob sie helfen sollen oder nicht und entscheiden sich dann schließlich Pozzo aufzuhelfen und ihn zu stützen. Im Verlauf des Gespräches erklärt Pozzo das er sich auch an das gestrige Treffen nicht mehr erinnern würde und erklärt den beiden wütend das die Zeit für ihn keine Rolle spielen würde und zieht anschließend mit Lucky weiter. Als Estragon einzuschlafen droht taucht plötzlich der Junge von gestern wieder auf und überbringt den beiden die Nachricht das Herr Godot heute nicht mehr erscheinen wird dafür aber auf jeden Fall morgen. Wladimir und Estragon beschließen das Warten für heute zu beenden und denken abermals daran sich zu erhängen was jedoch daran scheitert da sie kein passendes Seil dabei haben, welches sie jedoch morgen mitbringen wollen wenn sie sich wieder auf der Landstraße vor dem Baum treffen um auf Herrn Godot zu warten. Becketts Werk symbolisiert ein aussichtsloses Warten und liefert eine Handlung bei der kaum etwas passiert und sich alles um das Warten der Hauptdarsteller dreht. Da man weder zu Zeit noch zu Ort eine genaue Angabe machen kann spielt die Unbestimmtheit in diesem Werk auch eine bedeutende Rolle. Ein Werk was den Leser entweder begeistert oder total enttäuscht. Auf Warten auf Godot baute sich Becketts Erfolg als Autor des „absurden Theaters“ auf. Der Erfolg des Autors wurde später auch noch mit dem Nobelpreis gekrönt. ...

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