Suchergebnisse

Der alte Mann und das Meer Zusammenfassung

...rikanischen Kurzgeschichte zu einem der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Für sein Literaturstück "Der alte Mann und das Meer" erhält er 1953 den Pulitzer Preis und wurde 1954 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. In seinen Werken thematisiert er die Gefühle und Ängste der sogenannten Lost Generation und schreibt vermehrt über die Tugenden, wie Tapferkeit, Treue und Männlichkeit. Der verarmte Fischer Santiago lebt am Golf von Mexiko. Er fährt öfters hinaus aufs Meer, obwohl er schön längst zu alt für die Fischerei ist. 84 Tage lang fährt er von morgens bis abends hinaus, ohne das ein Fisch anbeißt. Sein Alter lässt auch seine Körperkraft schwinden, somit verlässt ihn das Glück einen Fisch zu fangen. Im Dorf reden die Leute schon schlecht über ihn und halten ihn mitleidig mit verstohlenen Gaben am Weiterleben. Am 85. Tag wendet sich das Blatt. Es ereignet sich etwas, wovon er schon lange geträumt hat: ein großer, starker Schwertfisch beißt an. Mit dem spitzen Angelhaken in der Schnauze zieht er das Boot des Fischers weit ins Meer hinaus. Jetzt könnte er Hilfe von seinem ehemaligen Fischerjungen Manolin gebrauchen, der ihn leider verlassen hat. Santiago ist auf sich allein gestellt und hält die Angelschnur fest, die seine Hände inzwischen blutig reißt. Der große Fisch zeigt keinerlei Zeichen von Erschöpfung. Der alte Mann wiederum ist überglücklich. Er spricht mit dem Fisch und ermuntert ihn. Sein Wasservorrat ist zusehends aufgebraucht und seine Arme werden schwächer. Er will aber die Leine nicht aus seinen Händen lassen. Als die Sonne zum dritten Mal seit Beginn des Ringens aufgeht, ist der Schwertfisch endlich am Ende seiner Kräfte angelangt. Er taucht immer wieder verzweifelt aus dem Wasser hoch, zerrt wütend an der Angelschnur und zieht dann immer wieder kleinere und größere Kreise. Zu guter Letzt sieht der alte Mann, dass er den riesigen Fisch bezwungen hat, der zweimal so groß wie sein Fischerboot ist. Er vertäut den geschlagenen Gegner längsseits der Bordwand und setzt erschöpft das Segel zur Heimfahrt. Angelockt von der blutigen Beute schießen im Nu einige Haie heran und graben ihre spitzen Zähne in das Fleisch des Fisches. Santiago schlägt verzweifelt nach den Haien, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Am Ende verliert er alle seine Waffen und muss sich geschlagen geben. Um Mitternacht kehrt er in seinen Heimathafen zurück, an der Bordwand hängt das sauber abgenagte Gerippe des Schwertfisches. Er geht müde zurück in seine kleine Hütte und versinkt in einen tiefen Schlaf. Er weiß, dass er am nächsten Tag wieder auf das Meer hinausfahren wird. Der alte Mann verliert den Kampf, aber er wird seine Zuversicht, seine Entschlossenheit und seinen Stolz nicht verlieren. Er wird wieder hinausfahren und sein alltägliches Tagwerk verrichten. Das macht seinen Lebenssinn aus. ...

Die Literaturepoche des Sturm und Dranges (1770 - 1790)

...In der Zeit des Sturm und Dranges übten die jüngeren Künstler offene Kritik am bestehenden System, das sich in einem fortwährenden Wandel befand. So w... ... einem fortwährenden Wandel befand. So war Deutschland bis in das 18. Jahrhundert eine Ansammlung von vielen kleinen Staaten, die immer wieder in Konf... ...ch eine gebildete bürgerliche Gesellschaft, die mehr Literatur konsumierte und produzierte. Hinzu kam darüber hinaus, dass der Buchdruck einen regelrechten Boom erfuhr, sodass viel mehr Publikationen veröffentlicht und verbreitet wurden. Literarische Merkmale Die meist jungen Autoren versuchten die Gefühle ihrer Figuren durch sehr dramatische Worte Ausdruck zu verleihen. Der Leser erfuhr die Motive der Protagonisten durch die Lektüre und musste sie nicht erst selbst erschließen. Da die meisten Werke von sehr jungen Autoren verfasst wurden, war die Sprache der jüngeren Generation sehr dominant, die auch vor Kraftausdrücken keinen Halt machte. Ein weiteres prägendes Merkmal ist der Aufstand des Helden gegen seinen Vater oder die Konventionen, die von diesem errichtet wurden. Nicht selten endete diese Auseinandersetzung in dem Tod einer der beiden Parteien. In der Mehrzahl der literarischen Publikationen konnte man das Happy End vergebens suchen. Häufig wurden Protagonisten geschildert, die sich ihrem Schicksal mutig entgegenstellten, um am Ausgang der Geschichte zu scheitern. Darüber hinaus trat in den Werken der bürgerlichen Autoren immer wieder die Kritik an dem feudalen System in den Vordergrund, deren Nachteile sie immer wieder aufzeigten. Die bedeutendsten Autoren Zu den großen Autoren dieser Zeit gehörten vor allem Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Johann Gottfried Herder und Jakob Michael Reinhold Lenz. Während die ersten drei genannten Künstler auch in anderen Literaturepochen federführend waren, konzentrierte sich Lenz' Schaffensphase auf den Sturm und Drang. Er überzeugte in dieser Zeit unter anderem mit Dramen wie Vorteile der Privaterziehung oder die Die Soldaten. Friedrich Schiller schuf mit seinem Theaterdebüt, dem Drama Die Räuber, sogleich ein Hauptwerk des Sturm und Dranges, in dem der Protagonist Karl Moor aufgrund einer Intrige seines Bruders gegen seinen Vater rebelliert. Obwohl sich die Missverständnisse aufklären, endet das Stück für alle Beteiligten tragisch. Darüber hinaus verfasste er in dieser Zeit unter anderem die Dramen Kabale und Liebe und Don Karlos. Johann Wolfgang von Goethe veröffentlichte, mit seinem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers, 1774 einen der erfolgreichsten Romane der deutschen Literaturgeschichte. Der junge Held verzweifelt an seiner unerwiderten Liebe zu einer hübschen Frau und entscheidet sich am Ende der Erzählung für den Suizid. Der Begriff des „Werther-Effektes“ wurde geboren. Mit dem Finale seines Briefromans löste Goethe eine Reihe von Selbstmorden aus, die in dem Werk begründet waren. Junge Menschen nahmen sich ebenfalls aufgrund einer gescheiterten Liebesbeziehung das Leben, was zur Folge hatte, dass sich Wissenschaftler mit dem Einfluss von Kunst und Literatur auseinandersetzten. Neben diesem Roman schuf der Autor im Sturm und Drangs noch weitere bedeutsame Werke wie Prometheus, Götz von Berlichingen und Clavigo. ...

Zusammenfassung der Erzählung Brigitta

... in Buchform. Handlungsort der Erzählung ist Ungarn am Beginn der 19. Jahrhunderts. Die titelgebende Brigitta ist zugleich die Hauptperson der Gesch... ...ng in die vier Kapitel Steppenwanderung, Steppenhaus, Steppenvergangenheit und Steppengegenwart. Zu Beginn der Handlung ist der Ich-Erzähler ein junger Mann, der rast- und ziellos durch die Welt reist. In Italien lernt er einen älteren Mann, der überaus klug und einnehmend ist, kennen und freundet sich mit ihm an. Die beiden Männer verbringen viel Zeit miteinander und später lädt der ältere Mann seinen jüngeren Freund ein, ihn in Ungarn auf seinem Anwesen Uwar zu besuchen. Der Ich-Erzähler nimmt die Einladung an und macht sich auf den Weg in die ungarische Steppe, inmitten derer sich das Anwesen seines Freundes befindet. Er reist monatelang kreuz und quer durchs Land, ehe er sein Ziel erreicht. Die Steppe erscheint ihm zuerst fremd und exotisch, aber auch faszinierend. Bei der Suche nach dem Anwesen seines Freundes ist dem Erzähler eine etwas mysteriöse Frau, die ihm auf einem Pferd reitend begegnet, behilflich. Nach Zurücklegung eines langen Weges erreicht er schließlich nachts das gesuchte Grundstück, womit das Kapitel Steppenwanderung abgeschlossen ist. Der Hausherr, der ab Beginn des Kapitels Steppenhaus Major genannt wird, trifft erst am nächsten Tag auf dem Anwesen ein. Zurück von einer Geschäftsreise, begrüßt er seinen jungen Freund, den er – solange dieser möchte – beherbergen will. In den folgenden Wochen lernt der Ich-Erzähler das weitläufige Grundstück gut kennen und es stellt sich heraus, dass der Major dort ein wirtschaftlich äußerst erfolgreiches Unternehmen führt. Das Verhältnis zwischen Gutsherr und Angestellten ist gut und der Umgang untereinander respektvoll. Auch die Dame auf dem Pferd steht mit dem Anwesen des Majors in Verbindung und hat, wie sich im weiteren Verlauf der Handlung mehr und mehr verdeutlicht, maßgeblichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg. Doch nicht nur geschäftlich stehen die beiden miteinander in Beziehung – dem Ich-Erzähler fällt bald auf, dass sie auch freundschaftlich verbunden sind. Im dritten Kapitel, das mit Steppenvergangenheit überschrieben ist, wird nun die Geschichte von Brigitta Marosheli erzählt. Zunächst erfolgt ein Rückblick auf deren Kindheit, die wenig glücklich verlief, da Brigitta als äußerlich hässliches Kind von ihren Eltern vernachlässigt wurde. Sie zog sich immer mehr zurück, fand aber später trotzdem einen Mann, der sie heiratete und bekam einen Sohn. Aufgrund der Untreue ihres Ehemanns Stephan Murai ließ Brigitta sich aber scheiden und kümmerte sich fortan um das Ackerland in der Steppe, das sie zu fruchtbarem Ertrag führte. Nach diesem Rückblick wird klar, dass der Major Brigitta sehr bewundert und verehrt, gegenüber dem Ich-Erzähler betont er jedoch, dass seine Beziehung zu ihr eine tiefe und respektvolle Freundschaft sei, aber nicht darüber hinausgehe. Im abschließenden Kapitel Steppengegenwart ändert sich dies jedoch. Durch ein tragisches, unvorhergesehenes Ereignis werden Brigitta und der Major zu einem Liebespaar. Der Sohn Brigittas, Gustav, wird mitten im Winter von einem Rudel bissiger Wölfe angefallen und erleidet schwere Verletzungen. Der Major rettet ihm das Leben und bringt ihn in sein Haus, wo er sich um ihn kümmert. So schnell wie möglich wird auch seine Mutter Brigitta geholt, die ihn liebevoll umsorgt. Diese Krisensituation führt dazu, dass Brigitta und der Major sich näher kommen und sich schließlich eingestehen, dass sie einander lieben. Erst nach Überwindung dieser angespannten Situation, in der sie beide auf die Genesung Gustavs hofften, hat der Major das Gefühl, Brigitta würdig zu sein und eine Frau wie sie verdient zu haben. Erst nachdem Brigitta und der Major vereint sind, eröffnet sich dem Leser deren wahre Geschichte: Der Major selbst ist der Stephan Murai, den Brigitta einst geheiratet hat. Er ließ sich nach jahrelangen Reisen wieder in seiner ungarischen Heimat nieder, um in der Nähe seiner Frau zu sein, die er – trotz begangener Untreue – noch immer liebte. Der gemeinsame Sohn wurde dabei im Unklaren gelassen und erfährt erst am Ende, dass der Major – mit dem er stets freundschaftlich verbunden war – sein Vater ist. Da die Familie am Ende wieder vereint ist, findet die Geschichte nach langen und – oft etwas komplizierten – Irrwegen ein glückliches Ende. Obwohl Stifter in „Brigitta“ eine Liebesgeschichte erzählt, ist seine Erzählweise sehr nüchtern und nie gefühlsbetont. Wie in vielen anderen Erzählungen des Dichters gibt e...

Zusammenfassung Rico Oskar und die Tieferschatten

...Der Roman „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ wurde 2008 von Andreas Steinhöfel verfasst. Das Buch dreht sich um zwei Jungen, die unterschiedlicher n... ...ie unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch eine einzigartige Freundschaft aufbauen. Gemeinsam gehen sie dem Kriminalfall eines Kindesentfüh... ... – ein Kindesentführer namens „Mister 2000“ versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Warum der eigenartige Name? Weil er den Kindern grundsätzlich nichts antut und für ihre Rückgabe lediglich 2000 Euro verlangt. Sechs Kinder wurden bereit... ...t. Den Namen hat der Junge von seinem italienischen Vater, der jedoch aufgrund eines Autounfalls verstorben ist. Deshalb muss seine Mutter alleine für die Miete aufkommen und arbeitet nachts in einem Club. Tanja stellt ihren Sohn stets als tiefbegabt vor. Er sei zwar nicht dumm, braucht jedoch um einiges länger als andere Kinder und kann sich nicht so gut konzentrieren. Es kann auch vorkommen, dass Rico hin und wieder Dinge miteinander verwechselt. Aus diesem Grund schickt sie ihn in ein Förderzentrum. Was der Junge jedoch gar nicht leiden kann, ist, wenn ihn jemand als „Dummkopf“ oder „Schwachkopf“ bezeichnet. Eines Tages lernt er einen seltsamen Jungen kennen, der sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt: Oskar – ein drei Jahre jüngerer und zudem äußerst vorsichtiger Junge. Er erklärt Rico, dass er aus diesem Grund sicherheitshalber immer einen Sturzhelm trägt, sobald er das Haus verlässt. Ganz im Gegenteil zu Rico stellt sich Oskar als hochbegabt vor. So unterschiedlich die beiden Jungen auch sind, sie freunden sich sofort an und verabreden sich für den kommenden Tag. Als Rico am nächsten Tag am gewünschten Treffpunkt erscheint, ist Oskar nirgends zu sehen. Aber bereits nach kurzer Zeit geht Rico ein Licht auf: Sein neuer Freund war gekidnappt worden, es konnte gar nicht anders sein. Oskars Vater scheint jedoch von dem Vorschlag, 2000 Euro an den Entführer zu zahlen, wenig beeindruckt. Er wendet sich stattdessen an die Öffentlichkeit. Rico ahnt schlimmes und macht sich daher alleine auf die Suche nach Oskar. Das erweist sich als äußerst schwierig, da der Junge noch nie alleine in der Stadt unterwegs gewesen ist. Noch dazu muss seine Mutter für kurze Zeit verreisen und Rico ist von nun an auf sich alleine gestellt. Hinzu kommt ein weiteres Problem – die Tieferschatten im Hinterhofhaus, denen Rico gerne näher auf den Grund gehen möchte. In der Zwischenzeit tritt der Junge jedoch in ein ziemliches Fettnäpfchen und hält einen neuen Hausbewohner für den Entführer von Oskar – in Wahrheit hat dieser jedoch nichts mit dem Vorfall zu tun. Zeitgleich findet Rico in der Nähe ein kleines rotes Flugzeug, das ihm sehr bekannt vorkommt: Es ist auch auf einem Zeitungsfoto von einem Mädchen namens Sophie zu sehen, das ebenfalls vor einiger Zeit von „Mister 2000“ entführt worden ist. Er macht sich auf die Suche nach dem Mädchen und findet sie sogar mithilfe einiger Tricks. Nachdem er sie ausgefragt hat, ist er sich sicher: Er war dem Entführer bereits auf der Spur. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass „Mister 2000“ niemand anderes ist als Marrak, ein Hausbewohner der Dieffe 93. Rico macht Oskar im Hinterhaus aus und kann nun auch endlich das Rätsel der seltsamen Tieferschatten lösen. Mithilfe der Nachbarn wird Marrak schließlich festgenommen und Oskar befreit. „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ ist ein spannender Kinderroman von Andreas Steinhöfel und erzählt die Geschichte von Rico aus der Ich-Perspektive. Die zufällige Begegnung zwischen Rico und Oskar entwickelt sich schon bald zu einer tiefgründigen Freundschaft, die nichts erschüttern kann. Zusammen schaffen sie es sogar, einen gesuchten Entführer zu entlarven. Grundsätzlich ein lesenswerter Roman, aber wohl eher für ältere Kinder gedacht, ...

Biografie Günter Grass

...Der deutsche Grafiker und Schriftsteller Günter Grass wurde 1999 weltberühmt, weil er den Nobelpreis für Literatur verliehen bekam. Er hat zunächst Gr...

Leo N. Tolstoi Biografie

... Tolstoi - ein Vorreiter in der realistischen Literatur. Der Biografie des Schriftstellers Leo N. Tolstoi ist eine Reise durch das Russland des 19. Jahrhunderts. Er ist am 09.09.1828 auf Jasnaja Poljana geboren worden, einem Landgut nahe des russischen Ortes Tulsa. Das Gut gehört damals seiner Familie, die zum russischen Adel gehört und ist deren Stammsitz. Zwar ist er im deutschen Raum oft als Leo bekannt, dennoch heißt Tolstoi eigentlich Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi. Seine Eltern, Graf Nikolai Iljitsch und seine Mutter Fürstin Wokonskaja haben noch vier weitere Kinder. Mit zwei Jahren verliert Tolstoi seine Mutter, sieben Jahre danach stirbt auch sein Vater. Die Vollwaise wächst danach unter der Vormundschaft seiner Tante väterlicherseits auf. Die frühen Jahre Mit 16 geht er nach Kasan und studiert an der dortigen Universität orientalische Sprachen. Allerdings wechselt er alsbald zur juristischen Fakultät. 1847 bricht er das Studium komplett ab und kehrt nach Hause zurück. Es liegt ihm viel mehr am Herzen, seinen 350 leibeigenen Bauern zu helfen. Er plante Landreformen, die die Lage dieser Leute verbessern sollte. Kurz darauf vollzieht Tolstoi seinen Militärdienst von 1851 bis 1854. Er ist Fähnrich in der Armee des Zaren und zieht mit der Artillerie in den Kaukasus-Krieg. Erzählungen aus dieser Zeit wie „Die Kosaken“, „Der Überfall“ oder „Der Holzschlag“ zeigen deutlich, wie in der Einsatz im Krieg beeinflusst hat. 1854 bricht der Krieg auf der Krim aus, wo er in den Stellungskrieg um Sewastopol gerät. Mit den „Sewastopoler Erzählungen“ von 1855 bekommt er früh Anerkennung als Schriftsteller. Fortan lebt er neben seinem Aufenthalt im Elternhaus auch noch in Sankt Petersburg und Moskau, reist aber in den Folgejahren auch durch Westeuropa. Dabei geht es ihm um Pädagogik, weshalb er den Pädagogen A. Diesterweg und Künstler wie Charles Dickens trifft. Die Reise bestärkt ihn in seiner Bestrebung, die Pädagogik zu reformieren. Er richtet Schulen in den Dörfern ein und setzt dabei auf Bildung, der auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Kinder eingeht. Passend dazu schreibt er Lesebücher wie das Schulbuch Alphabet, das mehrfach übersetzt wurde und die Reformbewegung entscheidend beeinflusste. Heirat, große Erfolge und eine Sinnkrise Privat gründet Tolstoi mit der 18 Jahre jungen Sofja Behrs eine Familie. Sie ist deutschstämmig und unterstützt ihn in den folgenden Jahren bei seinen schriftstellerischen Bestrebungen. Nach der Heirat 1862 bekommen die Eheleute zudem dreizehn Kinder. Dies ist die Zeit, in der Leo N. Tolstoi seine wichtigsten Romane verfasst. Zwischen 1862 und 1869 entsteht „Krieg und Frieden“, gefolgt von Anna Karenina zwischen 1873 und 1878. Die realistischen Romane geben einen Einblick in das russische Zarenreich, wie es wirklich war und in den Feldzug Napoleons in Russland. Der Schriftsteller beleuchtet darin auch die Verhältnisse in Politik und Gesellschaft, wie sie sich in dieser Zeit darstellten. Mit den beiden Romanen erlangt er großen Ruhm auf dem Gebiet der Literatur. Diese Anerkennung sorgt allerdings auch dafür, dass er die Orientierung verliert. Auf der Suche danach setzt er sich für Menschen ein, die durch Kirche oder Politik verfolgt werden. Seine intensive Auseinandersetzung mit der Religion und ihren Fragen gipfelt in literarischen Ausführungen wie dem Roman mit dem Namen „Die Auferstehung“ mit denen er sich den Zorn von Politik und Kirche zuzieht. Während er im Ausland geachtet wird, ist er in Russland geächtet und wird 1901 schließlich exkommuniziert. Da seine Schriften das Zarenreich oftmals kritisieren, steht er nun auch unter polizeilicher Überw...

Zusammenfassung von Ruhm

...Der Roman "Ruhm" wurde von Daniel Kehlmann verfasst und erschien im Jahr 2009. Das Buch besteht aus neun Geschichten, die alle auf bestimmte Weise mit... ... Romans wird von neun Geschichten geleitet, die inhaltlich miteinander verbunden sind und deren Protagonisten in mehreren Episoden eine Rolle spielen. Kapitel 1 : Stimmen Der Protagonist, von Beruf Techniker,... ...eilnehmers namens Ralf zugewiesen, der diese Nummer selbst auch noch nutzt und nichts von der Doppelung ahnt. Der Techniker bekommt daher Anrufe, di... ...h für Ralf bestimmt sind. Das verleitet ihn dazu, sich als Ralf auszugeben und die Anrufer somit auf falsche Fährte zu locken. Unter anderem verabredet er sich mit Frauen, trifft diese aber nie und er erfährt immer mehr über den Beruf von Ralf. Kapitel 2: In Gefahr Ein Schriftsteller fliegt mit seiner Frau nach Südamerika, da er dort eine Vortragsreise beginnen möchte. Seine Frau und er selbst machen sich über sämtliche Dinge Sorgen und sind sehr ängstlich. Das Groteske: Leo, der Protagonist wird in der folgenden Geschichte auch eine Rolle spielen. Kapitel 3: Rosalie geht sterben Die krebskranke Rosalie versucht den Autor ihrer Geschichte (Leo) davon zu überzeugen, sie in ihr jüngeres gesundes Ich zu verwandeln - dies tut er auch. Jedoch löst sich Rosalies Sein in dem Moment auf, sobald der Auto die Geschichte beendet. Kapitel 4: Der Ausweg Ralf, der Handlungsträger des ersten Kapitels tritt als Imitator seiner Selbst auf. Er entkommt indessen der eigenen eigentlichen Rolle als Berühmtheit, die der Techniker per Telefon übernommen hat. Kapitel 5: Osten Anstatt dem Autor Leo, begibt sich nun Maria Rubinstein auf eine Vortragsreise. Durch eine Verkettung ungüntiger Umstände, verfehlt sie den Anschluss an ihre Reisegruppe und bleibt ohne Handy, Geld und Auswies verschollen in einem fremden Land. Kapitel 6: Antwort an die Äbitissin Ein Erfolgsautor, dessen Bücher in allen Kapitel erscheinen wendet sich verzweifelt und entgegen seiner Glaubenssätze an eine Äbtissin. Kapitel 7: Ein Beitrag zur Debatte Ein Internetsüchtiger trifft durch Zufall den Autor Leo, der ein großes Vorbild des Süchtigen ist. Leo zeigt jedoch kein Interesse eine Kommunikation mit dem Gegenüber anzufangen. Kapitel 8: Wie ich log und starb Der Abteilungsleiter einer Mobiltelefonfirma führt ein Doppelleben, was durch Nachlässigkeit seinerseits dazu führt, dass Handynummern doppelt vergeben werden (Bezug zu Kapitel 1). Kapitel 9: In Gefahr Genau wie die gleichnamige zweite Geschichte, sind auch hier die Protagonisten erneut Leo und seine Frau. In diesem Kapitel wächst Leo jedoch zu einem mutigen Retter im Krisengebiete Afrikas heran. Alle der neun Geschichten von Kehlmann haben eine Gemeinsamkeit: die Handlung ist ein Wechselspiel von fiktiven und realen Episoden, die letztendlich alle irgendeinen Zusammenhang miteinander aufweisen. Das Ironische und Selbstreferenzielle des Romans ist, dass Kehlmann den Beruf und die Eigenschaften eines Autors bewusst immer wieder mit einbringt. Zudem spielen Kritik an Technisierung und zunehmender Mediatisierung eine große Rolle. Daher kann man "Ruhm" auf keinen Fall als realistisches, durch Fakten hervorstechendes Buch lesen. Im Gegenteil: Kehlmann sieht sich als Autor, dem es ums Ästhetische geht und dem künstlerisch, spielerischen Umgang mit Poesie. ...

Lyrik, Zusammenfassung Lyrik, Textform

...he Textgattungen der fiktionalen Texte beigebracht: die Epik, die Dramatik und die Lyrik. Hier sei jedoch angemerkt, dass es neben den drei großen Hauptgattungen noch viele Unterformen und Ausdifferenzierungen gibt. Teilweise können die Gattungen auch ineinander verschmelzen, was jedoch eher bei moderneren Texten der Fall ist. Doch was ist die Lyrik eigentlich? Die Lyrik ist eine Ableitung von dem griechischen Wort „lyra“ und bedeutet übersetzt „Leier“. Dies ist ein Musikinstrument, was vor geraumer Zeit gang und gebe war. Die Ableitung kommt daher, dass lyrische Werke früher ausschließlich musikalisch untermalt wurden. Im deutschsprachigen Raum traten die lyrischen Texte erstmals im neunten Jahrhundert nach Christus auf, „Zauber- und Segenssprüche“ werden und wurden sie genannt. Aufbau von lyrischen Werken Strophen, Verse, Ballade, Hymne, Rhythmen, Reime und das lyrische Ich können zu jener Textgattung gezählt werden. Kurz gesagt, können alle möglichen Formen von Gedichten mit der Gattung der Lyrik assoziiert werden. Sie kann mittels ihrer Form (Vers- und Strophenform), ihrer Typisierung und ihren Inhalten erkannt werden. Gefühle, Stimmungen, Befindlichkeiten und Gedanken werden in der Regel in lyrischen Werken vermittelt. Das Typisch an ihnen ist, dass ihr Inhalt oftmals nicht auf Anhieb verstanden wird und stattdessen interpretiert werden muss, was für den ein oder anderen zu Beginn eine Herausforderung sein könnte. Lyrische Werke können sehr vielseitig vorgetragen werden: sie können still gelesen werden, von Musik begleitet werden, performt oder aber auch laut vorgelesen werden. Die Sprache ist meist bildhaft gestaltet, es werden viele rhetorische Stilmittel (Metapher, rhetorische Fragen, Antithesen und Co.) verwendet und oftmals tritt ein lyrisches Ich (auch generisches Ich genannt) auf. Das lyrische Ich nimmt den Platz eines fiktiven Sprechers in einem lyrischen Werk ein. Es führt den Leser oder die Leserin durch das Werk, indem es ihnen seine Empfindungen und Eindrücke näherbringt. Es ist jedoch nicht der Autor oder die Autorin! Grundsätzlich kann das lyrische Ich in zwei unterschiedliche Arten unterschieden werden. Das explizitere lyrische Ich ist deutlich erkennbar und das implizite lyrische Ich ist nur versteckt erkennbar. Wichtig ist anzumerken, dass Gedichte heute oft nicht mehr an klassischen Reimformen und am Versmaß erkannt werden können, denn die Gedichte der heutigen Zeit sind meist durch freie Rhythmen und freie Verse gekennzeichnet. Interpretation von lyrischen Werken Gedichte sind in Strophen (Absätze) und Verse (Zeilen) unterteilt. Dies ermöglicht die rasche Erkennung. Gedichte können vielseitig interpretiert werden und oft ist es gar nicht so einfach zu erkenne, was die Intention des Dichters oder der Dichterin in seinem Werk war. Grundsätzlich kann aber immer versucht werden zu analysieren, warum der Autor/die Autorin genau jene Wörter und Satzstrukturen verwendet hat und welche sprachlichen Bilder seinerseits/ihrerseits verwendet werden. Songtexte zählen ebenfalls zur Gattung der Lyrik, was vielleicht den/die ein oder anderen/andere verwundern mag. Doch auch sie sind in verschiedene Strophen unterteilt. Eine Ballade enthält sowohl lyrische, epische wie auch dramatische Elemente, was sie von anderen Textarten deutlich unterscheidet. Sie ist eine längere Gedichtform, die meist spannende Geschichten erzählt, deswegen wird sie auch zu den Erzählgedichten gezählt. Eine Hymne ist eine Art Lob- und Preisgesang. Mit ihr wurden anno dazu mal Helden, Götter und die Natur verehrt. Aus dem Lobgesang entwickelte sich mit der Zeit die Gedichtform. Sie hat typischerweise keine feste vorgegebene Form und weist meist freie Verse auf. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass im Normalfall alle Arten von Gedichten zur Lyrik gezählt werden. Es sind meist die Texte, die besonders klangvoll und schwunghaft gelesen werden können. Des weiteren wird mit ihnen auch ein sprachliches Bild und im besten Falle die Intention des Autors/der Autorin vermittelt. ...

Biografie Jane Austen

...eventon in Südengland geboren. Ihr Vater, war der Geistliche George Austen und besaß eine ansehnliche Bibliothek. Er förderte das literarische Interes... ...en bereits früh mit den Werken bekannter Schriftsteller wie Alexander Pope und wie Henry Fielding in Kontakt. Schon mit zwölf Jahren verfasste Jane Austen eigene Werke. Dies waren vor allem kurze Prosatexte und Satiren. Die Schriftstellerin wurde als das siebte Kind und als die zweite Tochter von Cassandra und George Austen geboren. Janes Eltern waren pädagogisch sehr stark engagiert und zugleich angesehene Mitglieder der Gemeinde. Der Vater amtierte als Rektor in Oxford und ermutigte alle Kinder, die Bücher in der umfangreichen Hausbibliothek zu lesen. In den Jahren von 1811 bis 1813 erschienen Austens erste Romane. Dies waren „Stolz und Vorurteil“ und „Verstand und Gefühl“ Beide Romane fundierten – neben „Emma“ aus dem Jahre 1816 sowie die Romansatire „Die Abtei von Northanger“ – den Ruhm der Schriftstellerin. Im Zentrum der Handlung steht bei diesen Romanen der Schriftstellerin stets eine Liebesgeschichte. Meist müssen sich hierbei junge Frauen vom Land in der Gesellschaft der Stadt zurechtfinden. Zum Ende wendet sich nach verschiedenen Schwierigkeiten mit einer Hochzeit alles zum Guten. Einen solchen konventionellen romantischen Handlungsablauf verbindet Jane Austen allerdings mit einer virtuosen Sprachkunst sowie einer besonders modernen Stilistik. Zugleich überzeugen Austens Romane durch dramatisch komponierte Handlungselemente und genaue Gesellschaftsbeschreibungen und -beobachtungen. Alle Romane erschienen unter jenem Pseudonym „by a lady“. Bald war jenes Geheimnis dann gelüftet. Die Werke von Jane Austen waren bald zu ihren Lebzeiten besonders erfolgreich und wurden zu dieser Zeit auch ins Deutsche übersetzt. Eine große Popularität erreichten die Romane jedoch erst später. Daher zählt „Stolz und Vorurteil“ mit über 20 Millionen verkauften Büchern und verschiedenen Verfilmungen noch heute zu einem der angesehensten Klassiker der Nationalliteratur Englands. Jane Austens einziges wahres Portrait zeigt sie als junge Frau, die schon eine Haube trägt. Dies ist ein Signal, dass sie sich als abseits des heiratsfähigen Alters betrachtet hatte. Ebenso charakteristisch waren die schmalen Lippen, der kritische Blick und vor der Brust gekreuzte Armen. Jane Austen war allerdings keine zahme Frau, das in dem literarischen Vorgärtchen lebte, sondern ein elegantes satirisches Talent des späten 18. Jahrhunderts. Dies wurde vor allem durch die bekanntesten Romane Emma, und Verstand und Gefühl und Stolz und Vorurteil deutlich. Immer wieder wird spekuliert, ob Jane Austen bei ihrer Beschreibung von Catherine Morlands in jüngeren Jahren in „Northanger Abbey“ Andeutungen auf die eigene Kindheit macht. Hier heißt es zum Beispiel, dass die Figur Catherine, von Natur aus keine Heldin, bis zum Alter von fünfzehn Jahren lieber Schlagball und Kricket spielte, ritt und über Wiesen gelaufen war. Es ist heute bekannt, dass Jane Austen in den Jahren 1795 bis 1796 ein Liebesabenteuer mit Thomas Lefroy hatte, welcher allerdings jedoch die finanziellen Mittel besessen hatte, um die wenig bemittelte Jane heiraten zu können. Der Film „Geliebte Jane“ mit der Hauptdarstellerin Anne Hathaway handelt hiervon. Das Glück ließ allerdings auf sich warten. Ein nicht bekannter Kandidat, der gemäß Janes Schwester Chancen gehabt hätte, verstarb viel zu jung. Den einzigen Antrag von Harris Bigg-Withers lehnte die Autorin Jane Austen allerdings ab, weil sie ihn zu merkwürdig fand. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte die James Austen in einem Landhaus in Chawton. Hier zog sie sich eine schwere Erkrankung zu, welche sie in Winchester kurieren lassen wollte, allerdings am 18. Juli 1817 verstarb. Der Zukunft bleibt die Schriftstellerin nicht nur durch die schönen Romane in Erinnerung. Daher ist das Landhaus, in welchem sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte, heute ein Museum. Außerdem wird Austens Konterfei anlässlich des 200. Todestages auf der Zehn-Pfund-Banknote in Großbritannien zu bewundern sein. ...

Dantons Tod Zusammenfassung

...wird. Das Drama ereignet sich im Jahr 1794, wobei den historischen Hintergrund hier die Französische Revolution darstellt. In einem Spielsalon unterhalten sich Danton und seine Ehefrau Julie mit einigen Abgeordneten über den Terror der Revolution. Danton, Desmoulis und weitere seiner Anhänger wollen die Gewalt, die durch Robespierres Maßnahmen ausgelöst werden, nicht weiter hinnehmen. Das gesamte Volk beklagt sich über die herrschende Armut und wird zusehends wütender. Robespierre hingegen ergreift bei einer Versammlung die Gelegenheit und spricht sich für die Beseitigung von Danton samt seinen Anhängern aus, da diese den Erfolg der Revolution gefährden. Außerdem wirft er Danton vor, dass er sich nur für Spiele und leichtlebige Frauen interessiert. Dabei beschließt er, Danton zu beseitigen . Durch seine Freunde erfährt Danton, dass Robespierre ihn vernichten will. Jedoch vertraut er darauf, dass der Konvent ihm nichts anhaben wird. Besonders Camille Desmoulis und auch seine anderen Freunde drängen ihn nun trotzdem zur Flucht, da auch ein Haftbefehl mittlerweile gegen Danton vorliegt. Jedoch weist dieser die Fluchtmöglichkeit zurück. Danton plagen immer größere Schuldgefühle, die im Zusammenhang mit der Revolution stehen. Insbesondere auch die Selbstvorwürfe wegen der Septembermorde, die er in Auftrag gegeben hatte. Immer häufiger sehnt er sich deshalb seinen eigenen Tod herbei und vertraut sich schließlich auch Julie an. Überraschend umzingeln bürgerliche Soldaten Dantons Wohnhaus und nehmen ihn schließlich fest. Im Konvent ist diesbezüglich die Meinung sehr geteilt. Robespierre und St. Just verteidigen jedoch die Verhaftung Dantons und setzen mit agitatorischen Darstellungen ihren Standpunkt durch. Gefangen im ehemaligen Palais Luxembourg, das inzwischen als Gefängnis dient, erwartet Danton seinen Prozess und trifft dort auf einige seiner eigenen Anhänger und auch auf Revolutionäre. Mit diesen philosophiert er nun über den Sinn des Lebens und über die Existenz von Gott. Inzwischen manipulieren die beiden Kläger, der Präsident des Revolutionstribunals Hermann und Fouquier Tinville, die Auswahl der Geschworenen, um Dantons Verurteilung sicher zu stellen. Dieser klagt nun darüber, dass einst das Tribunal gegründet wurde, um damit Unschuldige gerettet werden, im Augenblick jedoch nur missbraucht werde, um Menschen umzubringen. Daraufhin fordert Danton, dass er von den Ausschüssen angehört wird. Seinen Gegnern wird bewusst, dass zahlreiche Freunde und Anhänger hinter ihm stehen. Deshalb beschließen sie, Danton eine Falle zu stellen. Durch die Falschaussage eines betrunkenen Mitgefangenen wird Danton eine Verschwörung angehängt. Folglich wendet sich alles gegen Danton und der laufende Prozess findet sehr bald ein Ende. Dantons Anhänger und auch er selbst werden zum Tod verurteilt. In diesem Schrecken sieht Dantons Ehefrau Julie nur noch einen Ausweg und bringt sich selbst um. An Danton, seinem Freund Desmoulis und seinen anderen Getreuen wird das Todesurteil vollstreckt. Camilles Ehefrau Lucile ist nicht in der Lage, den Tod ihres Mannes zu verkraften und irrt völlig verstört durch die Straßen der Stadt. Plötzlich schreit sie laut auf und lässt den König hochleben. Somit hat sich selbst zum Tod verurteilt und wird sofort von der Bürgerwehr verhaftet. In diesem Drama lässt sich deutlich erkennen, dass die Revolution gegen das autoritäre System des Adels und des Königs mit Gewalt und Terror eine weitere Vorgehensweise erschaffen hat – die Tyrannei. Stellte man sich gegen Robespierre und die Jakobiner (Robespierres Anhänger) oder hatte man eine andere Einstellung zur Republik, galt man sofort als Volksfeind, wurde festgenommen und hingerichtet. So wurde ein Herrschersystem lediglich durch ein anderes abg...

Zeig deine Zusammenfassung

Mach jetzt mit und teile deine Zusammenfassung online.
»Mehr
Diese Website durchsuchen:

Neueste Kommentare