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Dantons Tod Zusammenfassung

...wird. Das Drama ereignet sich im Jahr 1794, wobei den historischen Hintergrund hier die Französische Revolution darstellt. In einem Spielsalon unterhalten sich Danton und seine Ehefrau Julie mit einigen Abgeordneten über den Terror der Revolution. Danton, Desmoulis und weitere seiner Anhänger wollen die Gewalt, die durch Robespierres Maßnahmen ausgelöst werden, nicht weiter hinnehmen. Das gesamte Volk beklagt sich über die herrschende Armut und wird zusehends wütender. Robespierre hingegen ergreift bei einer Versammlung die Gelegenheit und spricht sich für die Beseitigung von Danton samt seinen Anhängern aus, da diese den Erfolg der Revolution gefährden. Außerdem wirft er Danton vor, dass er sich nur für Spiele und leichtlebige Frauen interessiert. Dabei beschließt er, Danton zu beseitigen . Durch seine Freunde erfährt Danton, dass Robespierre ihn vernichten will. Jedoch vertraut er darauf, dass der Konvent ihm nichts anhaben wird. Besonders Camille Desmoulis und auch seine anderen Freunde drängen ihn nun trotzdem zur Flucht, da auch ein Haftbefehl mittlerweile gegen Danton vorliegt. Jedoch weist dieser die Fluchtmöglichkeit zurück. Danton plagen immer größere Schuldgefühle, die im Zusammenhang mit der Revolution stehen. Insbesondere auch die Selbstvorwürfe wegen der Septembermorde, die er in Auftrag gegeben hatte. Immer häufiger sehnt er sich deshalb seinen eigenen Tod herbei und vertraut sich schließlich auch Julie an. Überraschend umzingeln bürgerliche Soldaten Dantons Wohnhaus und nehmen ihn schließlich fest. Im Konvent ist diesbezüglich die Meinung sehr geteilt. Robespierre und St. Just verteidigen jedoch die Verhaftung Dantons und setzen mit agitatorischen Darstellungen ihren Standpunkt durch. Gefangen im ehemaligen Palais Luxembourg, das inzwischen als Gefängnis dient, erwartet Danton seinen Prozess und trifft dort auf einige seiner eigenen Anhänger und auch auf Revolutionäre. Mit diesen philosophiert er nun über den Sinn des Lebens und über die Existenz von Gott. Inzwischen manipulieren die beiden Kläger, der Präsident des Revolutionstribunals Hermann und Fouquier Tinville, die Auswahl der Geschworenen, um Dantons Verurteilung sicher zu stellen. Dieser klagt nun darüber, dass einst das Tribunal gegründet wurde, um damit Unschuldige gerettet werden, im Augenblick jedoch nur missbraucht werde, um Menschen umzubringen. Daraufhin fordert Danton, dass er von den Ausschüssen angehört wird. Seinen Gegnern wird bewusst, dass zahlreiche Freunde und Anhänger hinter ihm stehen. Deshalb beschließen sie, Danton eine Falle zu stellen. Durch die Falschaussage eines betrunkenen Mitgefangenen wird Danton eine Verschwörung angehängt. Folglich wendet sich alles gegen Danton und der laufende Prozess findet sehr bald ein Ende. Dantons Anhänger und auch er selbst werden zum Tod verurteilt. In diesem Schrecken sieht Dantons Ehefrau Julie nur noch einen Ausweg und bringt sich selbst um. An Danton, seinem Freund Desmoulis und seinen anderen Getreuen wird das Todesurteil vollstreckt. Camilles Ehefrau Lucile ist nicht in der Lage, den Tod ihres Mannes zu verkraften und irrt völlig verstört durch die Straßen der Stadt. Plötzlich schreit sie laut auf und lässt den König hochleben. Somit hat sich selbst zum Tod verurteilt und wird sofort von der Bürgerwehr verhaftet. In diesem Drama lässt sich deutlich erkennen, dass die Revolution gegen das autoritäre System des Adels und des Königs mit Gewalt und Terror eine weitere Vorgehensweise erschaffen hat – die Tyrannei. Stellte man sich gegen Robespierre und die Jakobiner (Robespierres Anhänger) oder hatte man eine andere Einstellung zur Republik, galt man sofort als Volksfeind, wurde festgenommen und hingerichtet. So wurde ein Herrschersystem lediglich durch ein anderes abg...

Zusammenfassung ein ungezähmtes Leben (Half Broke Horses)

... der US-Amerikanischen Journalistin Jeanette Walls, erschien im Jahre 2009 und erzählt die packende Geschichte ihrer Großmutter, die es trotz vieler S... ...ben zu meistern. Entgegen jeglicher Vernunft setzt sie dabei ihre Ziele um und kämpft wie eine Löwin für ihr eigenes Leben und das ihrer Familie. Die Hoffnung stirbt nie "Wenn Gott eine Tür schließt... ...n Tornado, dem sie nur knapp entkommt. Sie wohnt an der texanischen Grenze und lernt früh, wilde Pferde zu zähmen. Der Krieg zwingt die Familie zur Flucht und sie ziehen auf die Casey Ranch. Lily besucht erfolgreich die Klosterschule, muss diese aber verlassen, weil ihr Vater die Schulgebühr nicht mehr zahlen kann. Mit eisernem Willen kämpft sich Lily zurück und besteht einen Eignungstest als Lehrerin. Mit ihrem gezähmten Pferd reitet sie im zarten Alter von 15 Jahren ganz alleine in das 500 Meilen entfernte Red Lake, um als Lehrerin zu arbeiten. Vier Jahre später, nach Kriegsende wird sie als Lehrerin nicht mehr gebraucht und wird entlassen. Sie verlässt Red Lake Richtung Chicago und verdingt sich ihr Geld als Dienstmädchen. Sie lernt ihre beste Freundin Minnie kennen, die später getötet wird. Lily lernt Ted kennen und heiratet ihn kurz darauf. Nach einem Autounfall erfährt sie von der Untreue ihres Mannes und verlässt ihn. Sie geht nach Arizona und studiert dort, bis sie wieder eine Tätigkeit in Red Lake bekommt, wo sie sich einen Namen als Pferdefrau macht. Sie lernt Jim kennen, der ihr Fahrunterricht erteilt. Als ihre schwangere Schwester Helen sie besucht, ist die Freude zunächst groß, doch als das Dorf von dieser unehelichen Schwangerschaft erfährt und sie ausgrenzt, erhängt sich Helen schließlich. Lily heiratet Jim und leitet mit ihm eine riesige Farm in Ash Fork, Arizona. Nebenbei bekommt sie noch zwei Kinder und setzt sich für Frauenrechte ein. Da das Geld knapp wird, füllt sie die Haushaltskasse durch Pokern, Schnapsbrennen und Pferderennen auf. Durch ihr loses Mundwerk und ihre emanzipierte Einstellung handelt sie sich oft Ärger ein. Als die Polizei hinter ihre Schwarzbrennerei kommt, ziehen sie auf eine Ranch und bauen einen Damm. Ihr Geld sparen sie für ihren Traum - die "Huckberry Ranch". Lily lernt fliegen und unterrichtet außerdem in der Mainstreet Mormonen, bis man sie entlässt. Aus ihrer nächsten Anstellung als Lehrerin wird sie entlassen, weil sie einen Schüler schlägt. Lily, ihr Mann Jim und ihre Kinder schaffen es, die Ranch zu kaufen. Statt eines erfüllten Lebens folgt aber gleich der nächste Schicksalsschlag: Der zweite Weltkrieg bahnt sich an und Lily durchlebt weiterhin schwierige Zeiten, doch bis ins hohe Lebensalter scheint sie immer wieder das geöffnete Fenster zu finden, was Gott für sie bereithält. Die Geschichte widmet sich schließlich Lily's Kindern; Little Jim, der heiratet und Rosemary, die in Rex später ihren Ehemann findet und mit ihm die Tochter Jeanette zur Welt bringt. Wegen der egoistischen Art von Rosemary wäre Jeanette, die drei Geschwister hat, als Kind fast verhungert. Durch eine glückliche Fügung des Schicksals wird das aber verhindert und Jeanette Walls schreibt schließlich dieses Buch zu Ehren ihrer Großmutter. Wege geebnet und Schatten verscheucht... Die Schriftstellerin Jeanette Walls betreibt Ahnenforschung der besonderen Art, denn bereits frühere Werke von ihr haben etwas mit ihrem Stammbaum zu tun. Begonnen hat alles mit einem Roman über ihre Mutter und nun widmet sich Jeanette Walls ihrer Großmutter Lily, die der genaue Gegen...

Zusammenfassung von Undine

... Bei „Undine“ handelt es sich um ein Werk des Autors Friedrich de la Motte Fouqué. Dieser veröffentlichte die Geschichte 1811 zunächst in der Zeitung ... ...veröffentlichte die Geschichte 1811 zunächst in der Zeitung „Jahreszeiten“ und später auch in Buchform. „Undine“ gilt als eine typische Erzählung der Romantik und dreht sich um einen Ritter, der sich in ein geheimnisvolles Mädchen verlie... ... auf einer Landzunge steht. Dort lebt ein Fischer zusammen mit seiner Frau und ihrer Ziehtochter Undine. Diese hat ein Interesse an dem Ritter und möchte Geschichten von ihm hören, was der Fischer allerdings nicht erlaubt... ... fiel, woraufhin kurz darauf ein kleines Mädchen bei ihnen auftauchte, das Undine genannt werden wollte. Nach dieser Geschichte gehen Huldebrand und der Fischer los und finden die junge Frau auf einer kleinen Insel. Sie bringen Undine wieder nach Hause und der Ritter erzählt, wie er im Spukwald auf seltsame Erscheinungen traf und von ihnen regelrecht zur Fischerhütte getrieben wurde. Nach seiner Geschichte möchte der Ritter wieder gehen, kann die Landzunge aber nicht verlassen, da aufgrund des Sturms die Bäche angeschwollen sind. Huldbrand muss also länger bei den Fischern bleiben und kommt in dieser Zeit auch Undine näher. Schließlich entscheiden die Beiden zu heiraten. Nach ihrer Hochzeit offenbart Undine, dass sie eigentlich ein Wassergeist ist und keine Seele besitzt, sondern durch die Liebe mit einem Menschen eine Seele finden kann. Sie erklärt auch, dass im Wasser ein Geist namens Kühleborn lebt, der Undines Onkel ist und sie beschützen möchte. Huldbrand lässt sich von diesen Neuigkeiten aber nicht abschrecken und beschließt, mit Undine auf seine Burg zu ziehen. Nachdem das frische Brautpaar die Hütte verlassen und durch den Spukwald in die nahe Reichsstadt gekommen ist, treffen Huldbrand und Undine auf die Adelige Bertalda, die früher die Geliebte des Ritters war. Diese freundet sich mit Undine an und erfährt von ihr, dass sie eigentlich die verlorene Tochter der Fischer ist. Weil Bertalda nach dieser Neuigkeit nicht mehr in der Stadt bleiben kann, zieht sie mit Huldbrand und Undine auf die Ritterburg. Mit der Zeit entbrennen zwischen der Frau und dem Ritter wieder Gefühle, doch Undine möchte das nicht einsehen und macht mit ihrem Mann und ihrer Freundin eine Schiffstour. Kühleborn lässt die See unruhig werden und muss von Undine zurückgedrängt werden, woraufhin Huldbrand böse wird und seine Frau verflucht. Daraufhin muss Undine zurück in die Fluten gehen. Sie bittet den Ritter treu zu bleiben, doch nach einigen Wochen entschließen Huldbrand und Bertalda die Hochzeit. Vor der Trauung kommt jedoch Undine aus einem Brunnen und küsst ihren Ehemann tot. Hintergrund der Erzählung: Friedrich de la Motte Fouqué ließ sich bei der Geschichte zu „Undine“ von der griechischen Mythologie inspirieren und schuf die Hauptfigur der Erzählung nach dem Vorbild einer Nymphe. Beim Ablauf der Handlung hielt sich Fouqué an die normalen Motive der Romantik, also Liebe, Verzweiflung und einen tragischen Tod. ...

No und Ich Zusammenfassung

...'s Roman „No & ich“ wird von der jungen Lou Bertignac in einer schwierige, und dennoch aufregenden Phase ihres Lebens berichtet. Das dreizehnjährige ... ... bereits mehrere Klassen überspringen. Leider ist sie aber auch schüchtern und introvertiert, wodurch es ihr schwerfällt mit anderen in Kontakt zu tre... ...nach einem dramatisches Familienunglück nicht mehr möglich, sich liebevoll und fürsorglich um sie zu sorgen. Lous Vater versucht zwar mit aller Macht dies auszugleichen, trotzdem fühlt sie sich einsam und ungeliebt. Sie vertreibt sich die Zeit mit Beobachtungen und kleinen Experimenten, und entwickelt zahlreiche Eigenheiten. Sie beobachtet sehr gerne Menschen und deren Gefühlsausdrücke in den Gesichtern. Ihre persönlichen Grenzen muss s... ...aft Menschen noch auf der Straße leben müssen. Sie beschließt No zu helfen und versucht auch ihre Familie zu retten. Durch die neu entstandene Freundschaft beginnt das Leben sich so langsam zu ändern. Die berührende und schwungvoll geschriebene Geschichte „No & Ich“ lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was auch gut zu dem Buch passt. Die Erzählweise ist die Ich-Perspektive. Im Buch wird deutlich, dass die Hauptfigur trotz ihrer hohen Reife aufgrund des jungen Alters noch in vielen Dingen sehr naiv ist. Diese Naivität ist auf der anderen Seite aber auch sehr charmant. Sie zeugt von einer gewissen Unschuld, die während des Prozesses des Erwachsenwerdens abgelegt wird. Wo ein Erwachsener aufgibt, versucht die junge Lou weiterzumachen und die Dinge doch noch zu ändern. In dem Buch geht es zum einem um Verlust. Durch diesen Verlust ist das Leben der jungen Lou für lange Zeit aus dem Gleichgewicht. Jedes Familienmitglied verarbeitet den Verlust auf seine eigene Art und Weise. Das Mädchen steht bei der Verarbeitung des Erlebten jedoch ziemlich allein da. Auch aus diesem Grund fällt ihr es schwer mit anderen in Kontakt zu treten und Freunde zu finden. Zum anderen behandelt das Buch die Problematik von steigender Obdachlosigkeit, worüber Lou in ihrem Referat berichten möchte. Schnell fallen Menschen in Obdachlosigkeit, es ist sehr schwer wieder herauszukommen. In der Gesellschaft ist das Thema Obdachlosigkeit ein Tabu, niemand beschäftigt sich damit und niemand weiß, was es bedeutet obdachlos zu sein. Menschen gehen täglich an Obdachlosen vorbei, ohne die Leiden der Menschen wirklich wahrzunehmen. Das Buch handelt darüber, dass sich die Welt verbessern kann und das Zwischenmenschliche wieder mehr an Wert gewinnt. Manchmal müssen Menschen ihre Komfortzone verlassen, und ihr Leben umkrempeln. „No & ich“ ist jedem zu empfehlen, der etwas für andere tun möchte. An manchen Stellen ist das Werk ziemlich schwierig, daher sollte es erst ab einem Alter von 16 Jahren gelesen werden. ...

Jugendarbeitsschutzgesetz

...beitswelt zu garantieren. Das Gesetz verweist zunächst auf seinen letzten Änderungsstand und bietet dann mit einer Inhaltsangabe einen Überblick über die einzelnen Par... ... Beschäftigung von Kindern regeln: Hierbei werden für Theatervorstellungen und Musikaufführungen Sonderregelungen im Jugendarbeitsschutzgesetz, sowie ... ...g in vier Titel eingeführt. Mit dem ersten Titel, welcher die Arbeitszeit und Freizeit regelt, wird auf die Dauer der Arbeitszeit, als auch auf Regel... ...betriebliche Ausbildungsmaßnahmen, eingegangen. Ebenso werden Ruhepausen und Aufenthaltsräume genauer definiert. Anschließend wird Schichtzeit, tägliche Freizeit und Nachtruhe beschrieben und die Fünf-Tage-Woche, als auch die Samstags- Sonntags- und Feiertagsruhe, erläutert. Auch der Urlaub wird geregelt. Mit den Sonderregelungen für Binnenschifffahrt und Ausnahmen in besonderen Fällen schließt der erste Titel des dritten Abschnitts. Der zweite Titel handelt über Beschäftigungsverbote sowie Beschäftigungsbeschränkungen. Diese gelten bei gefährlichen Arbeiten, Akkordarbeiten und tempoabhängigen Arbeiten und Arbeiten unter Tage. Mit Verbote der Beschäftigung durch bestimmte Personen, Ermächtigungen sowie behördlichen Anordnungen und Ausnahmen wird der zweite Titel vollendet. Sonstige Pflichten des Arbeitgebers sind im dritten Titel geregelt. Hier wird auf die menschengerechte Gestaltung der Arbeit, die Beurteilung von Arbeitsbedingungen, Unterweisung über Gefahren sowie häuslichen Gemeinschaften und Züchtigungsverbote eingegangen. Auch die Abgabe von Alkohol und Tabak wird in diesem Titel geregelt. Der letzte Titel in diesem Abschnitt definiert die gesundheitliche Betreuung. Hier wird die möglichen Untersuchungen, Mitteilungen und Bescheinigungen genau beschrieben, sowie die Aufbewahrungspflichten geregelt. Ebenso wird das Eingreifen der Aufsichtsbehörde, Freistellung und Kosten für Untersuchungen erläutert. Die gegenseitige Unterrichtung der Ärzte, sowie Ermächtigungen von Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Landesregierung, sind Inhalt dieses Titels. Mit dem vierten Abschnitt wird die Durchführung des Gesetzes beschrieben. Auch hier wird in vier Titel untergliedert. Der Erste Titel beschreibt die Regelungen für Aushänge und Verzeichnisse. Hier wird geklärt, wie das Gesetz und die Aufsichtsbehörde bekannt gegeben wird, wie Aushänge über Arbeitszeit und Pausen, Führung von Verzeichnisse der Jugendlichen zu erfolgen hat und zu welchen Auskünften der Arbeitgeber der Aufsichtsbehörde gegenüber verpflichtet ist. Die Aufsicht wird im zweiten Titel des vierten Abschnitts erklärt. Hier wird auf die Rechte und Pflichten der Aufsichtsbehörde, Mitteilungen über Verstöße und Ausnahmebewilligungen. Mit dem dritten Titel, welcher die Bildung und Aufgaben von Ausschüssen für Jugendarbeitsschutz regelt, endet der vierte Abschnitt. Der fünfte Abschnitt regelt die Straf- und Bußgeldvorschriften sowie deren Verfolgung, welche dann zum Tragen kommen,...

Zusammenfassung - Was ist eine Fabel?

...el stammt vom lateinischen Begriff „fabula“ ab. „Fabula“ bedeutet sprechen und bekennen. Er stammt aus der mittelhochdeutschen Sprache. Erst im 18. Jahrhundert etablierte sich die Fabel als literarische Gattung. Protagonisten sind meist Tiere und Pflanzen, deren Sinn und Rede auf die menschliche Welt übertragbar sind. Die Protagonisten bzw. die Tiere, die in der Fabel aktiv handeln, stehen für ihnen zugewiesene Handlungsweisen und Charakteristika bzw. Eigenschaften des Menschen. Ihr Handeln ist damit vorhersehbar und somit die Tatsache, wie sie auf verschiedene Ereignisse reagieren. Meist streiten die handelnden Tiere miteinander und stehen sich als Gegner gegenüber. In diesen Streitgesprächen kristallisiert sich der Charakter heraus und der Stärkere oder Schlauere gewinnt. Eigenschaften, die unterschiedlichen Tieren zugeschrieben werden, sind beispielsweise Schlauheit und List beim Fuchs, Stolz und Macht beim Löwen oder das Böse und Lügenhafte beim Wolf. Der Hahn ist eitel und hochmütig, der Hase vorsichtig und ängstlich und das Lamm ist schutzlos. Der Esel ist faul und dumm und der Biber gehört zu den fleißigen Tieren. Hauptmotive der Farbe sind meist Macht und Protest. Kritisiert werden vor allem Missstände, Unzufriedenheit und Ungerechtigkeiten. Der Aufbau der Fabel erfolgt in 3 Teilen. Eine Fabel besteht aus einem Erzählteil, dem Dialogteil und der Lösung. Der Erzählteil stellt die Ausgangssituation vor. Er schildert den Konflikt, der zwischen den Protagonisten entsteht. Im Dialog setzen sich die verschiedenen Verhaltensweisen der Tiere miteinander auseinander. Dies erfolgt in Form einer Diskussion, die zeigt, welchen menschlichen Charakter jedes Tier personifiziert. Unterschiedliche Interessen stehen einander gegenüber. Am Schluss erfolgt die Lösung des Konfliktes mit einer anschließenden Moral bzw. einer Lehre. Das Ende der Fabel ist immer eine Pointe bzw. eine Entlarvung der Person, die nicht im rechten Sinne handelt. Der Charakter, der sich in einer Zwangslage bzw. im Konflikt befindet, führte sein falsches Verhalten selbst herbei. Die Handlung zeigt immer, wie sich der Charakter aus dieser Zwangslage wieder befreit. Wissenschaftlich unterteilt sich der Aufbau der Fabel in 4 Teile: Diese 4 Teile sind situatio, actio, reactio und das Ergebnis. Dieser Aufbau ist didaktisch orientiert. Situation stellt die Situation dar, schildert, erklärt und erläutert sie. Es erfolgt actio, die Aktion auf der einen Seite und reactio, die Reaktion der anderen Seite oder des Kontrahenten. Zuletzt folgt die Pointe bzw. der Schluss. Kritikpunkte von Fabeln sind alltägliche und grundsätzliche Ereignisse. Fabeln pragern Missstände aus dem Alltag an. Besonders häufig erscheinen dabei negative Charakteristika wie Gier, Unfairness, Neid oder Eitelkeit. Keine Fabel spricht ihren Kritikpunkt direkt aus. Der Leser wird dazu angehalten sie herauszulesen oder sie herauszuarbeiten. Fabeln besitzen vor allem die Aufgabe, zum Nachdenken anzuregen. Die Zielsetzung von Fabeln ist der Erkenntnisgewinn. Die Fabel selbst hat immer einen Appell an den Leser. Zu den bekanntesten Fabeln zählen die Fabeln des griechischen Dichters Äsop. Allgemein wird unterschieden in 3 Gruppen von Fabeln: Die 1. Gruppe vermittelt eine religiöse Belehrung. Die 2. Fabelart übt politisch-soziale Kritik. Die 3. Fabelart schreibt über lebensphilosophische und moralische Einflussnahme. Zusammenfassend lässt sich zur Fabel sagen, dass sie eine gesellschaftskritische Funktion besitzt. Schwächere und kleinere Charaktere nehmen die Rechte des Stärkeren war, emanzipieren sich gegenüber ihren Herren und erheben sich. Da in der Zeit der Aufklärung eine offene Kritik nicht so ge...

Die Wolke Zusammenfassung

...ld, welches 80 km entfernt ist, gab es einen schwerwiegenden Reaktorunfall und es bildet sich eine Atomwolke. Das junge Mädchen flüchtet in ihr Eltern... ...eiden sind mit Baby Kai in Schweinfurt. Besorgt rufen diese ihre Kinder an und drängen sie, so schnell wie möglich die Gefahrenzone zu verlassen und mit den Nachbarn nach Hamburg, zu ihrer Tante Helga, zu fahren. Allerdings... ... ihnen eine Polizeisperre auf, es geht weder vor noch zurück. Aus diesem Grund flüchten Sie auf einen Feldweg, in der Hoffnung dort weiterzukommen. Der kleine Uli sah eine Straße am Ende des Feldweges und radelte drauf los, er stürzt auf die Straße und wird von einem vorbei rasenden Auto überfahren. Uli starb sofort. Die im Stau stehende Familie Heubler sieht die verstörte Janna-Berta, die neben ihrem toten Bruder sitzt. Herr Heubler legt die Kinderleiche in ein Rapsfeld und nimmt Janna-Berta mit nach Bad Hersfeld. Am Bahnhof angekommen herrscht pures Chaos. Die durch den Unfall Ulis verwirrte Janna-Berta rennt von der Familie Heubler weg, um ihren toten Bruder zu suchen und zu begraben. Plötzlich setzt radioaktiver Regen ein. Hippies finden das Mädchen und nehmen sie bis zur Grenze der DDR mit, da sie dort aussteigen will. Sie gelangt in den Grenzort Herleshausen. Janna-Berta geht es immer schlechter, sie muss sich übergeben und kollabiert. Schließlich findet sich Janna-Berta in einem Notkrankenhaus wieder. Es sollen schon 18000 Menschen tot sein. Die Betreuer der Kranken sind überfordert. Durch die Reaktion auf die Strahlung fallen nach einiger Zeit auch Janna-Bertas Haare aus. Als Tante Helga erfährt, dass sich ihre Nichte in diesem Notkrankenhaus aufhält, macht sie sich sofort auf den Weg, um sie nach Hamburg zu holen. Sie überbrachte Janna-Berta auch die schlimme Botschaft, dass ihr Eltern und Bruder Kai tot sind. Tante Helga kümmert sich gut um Janna-Berta, allerdings will diese lieber bei der Schwester ihrer Mutter, Almut, leben. Almut wohnte mit ihrem Mann und dessen Vater in Wiesbaden. Janna-Berta wusste nicht, ob sie noch lebte. Klarheit über Almuts Leben brachte ihr Überraschungsbesuch in Hamburg. Sie bietet dem Kind an, mit in ihre Kellerwohnung, nach Wiesbaden, zu ziehen. Janna-Berta blieb vorerst in Hamburg. Immer wieder tuscheln die Leute und meiden sie, da die Verstrahlung, durch die ausgefallenen Haare, ihr anzusehen ist. Tante Helga gefällt das gar nicht und versucht sie immer wieder zum Tragen einer Mützen zu überreden. In der Schule, die sie in Hamburg besucht, trifft sie ihren ehemaligen Klassenkameraden Elmar. Er war immer ein klassischer Streber gewesen. Nach dem Unfall schwänzt er die Schule, da er keine Zukunft mehr sieht. Als Janna-Berta ihn zum Geburtstag einladen will, erfährt sie, dass er sich selbst umgebracht hat. Janna-Berta beschließt nun per Anhalter nach Wiesbaden zu Almut zu fahren. Diese nimmt sie, wie versprochen, auf. Almut engagiert sich für die Strahlenopfer und gründet ein Hibakusha-Zentrum. Außerdem adoptiert sie zwei Weisen. Janna-Berta unterstützt sie dabei. Nach einiger Zeit wird die Sperrzone, in der Schlitz liegt, aufgehoben. Janna-Berta macht sich per Autostopp auf den Weg nach Hause. Sie kommt auch wieder an dem Rapsfeld vorbei, wo ihr verunglückter Bruder starb. Sie findet die sterblichen Überreste und begräbt sie. Auch ihr Fahrrad lag noch an der selben Stelle. Sie nimmt es auf und fährt damit zu ihrem Elternhaus. Dort warten schon ihre Großeltern, Berta und Hans-Georg, die im Urlaub auf Mallorca waren und von dem Unglück nur wenige Informationen erhielten. Tante Helga hatte ihnen fälschlicherweise am Telefon erzählt, dass die Familie von Janna-Berta im Krankenhaus liegt. Janna-Berta versteckte ihren kahlen Kopf unter einer Mütze. Da die Großeltern nicht wussten, wie schlimm das Ausmaß der Katastrophe ist, schimpfte Hans-Georg, dass die Medien den Unfall übertrieben und hochgespielt hätten. Daraufhin nahm Janna-Berta ihre Mütze ab und erzählte ihren Großeltern die ganze Wahrheit über den Super-Gau und die Familientragödie. Gudrun Pausewang beschreibt in ihrem Buch sehr realistisch und eindrucksvoll die Ausmaße der Reaktorkatastrophe in Deutschland. Durch ihre nüchterne Schreibweise kann man sich in das 14 jährige Mädchen gut hineinversetzten und fühlt ihren Schmerz, ihre Trauer und ihre Angst. Im Jahr 2010 wird der Roman zur Schullektüre und erreicht eine verkaufte Auflage von 1,5 Millionen. Ich lese dieses Buch Ich lese dieses Buch (Die Wolke) gerade!! Bis jetzt ist es ganz schön traurig! :** Sehr gut Ich habe übermorgen eine Schularbeit ich brauchte das jz so dringend Ich habe heute Schularbeit Ich habe heute Schularbeit und war krank wusste nicht das das Buch zu Schularbeit habe es gestern erfahren und so viel wie möglich gelesene ber es nicht geschafft ich bin sehr dankbar f...

Biografie: Wolfgang Borchert

...n. Ein kurzes aber äußerst ereignisreiches Leben voller Kunst, Dramaturgie und Grenzerfahrungen. Er, dem etablierte Kollegen anfänglich weder Talent z... ...mtesten Köpfe der Trümmerliteratur nach 1945. Nach dem zweiten Weltkrieg sollten seine Erzählungen und Gedichte die Literaturwelt erobern. Mit seiner zutiefst moralischen Wertevorstellung dient er der jugendlichen Protestbewegung als schillerndes Leitbild. Er kam, sah und siegte, schrieb das Drama "Draußen vor der Tür" in nur acht Tagen, ans Krankenbett gefesselt, im Haus seiner Eltern, unter großen Schmerzen und es machte ihn weltberühmt. Das Drama steht stellvertretend für die Erfahrungen so vieler Kriegsheimkehrer, die vergeblich versucht haben, in der Nachkriegs-Gesellschaft Fuß zu fassen. Als habe er bis zur Vollendung des Stückes alles gesagt, was er hatte sagen wollen, starb der Schriftsteller einen Tag vor der Uraufführung seines Dramas in den Hamburger Kammerspielen. "Draußen vor der Tür" ist und bleibt sein Hauptwerk. Das Leben und Werk Wolfgang Borcherts bleiben bis heute ein Aufruf an die Menschen, den Mut zum Nein-Sagen zu haben, Nein zum Krieg, Nein zur Gewalt und zum Despotismus. Dennoch wollte er als junger Mann, Ende der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, nicht Dichter werden, vielmehr hatte die Schauspielerei ihn ergriffen. Seit er 1936 Gustav Gründgens in der Rolle des Hamlet im Theater erlebte, schlug sein Herz fortan fürs Theater und wenn er gesund geblieben wäre, hätte die Welt den Autor Wolfgang Borchert nie kennengelernt. In einen Intellektuellenhaushalt hineingeboren, lernte er früh von seinen Eltern, stets wachsam und skeptisch gegenüber jeder Obrigkeit zu bleiben und an die Freiheit und Kreativität zu glauben. Mit 15 Jahren begann er mit dem Schreiben und in den darauffolgenden Jahren sind eine Reihe Prosatexte und Gedichte entstanden. Als glücklichste Zeit im Leben jedoch, bezeichnete er die dreimonatige Episode als Schauspieler bei dem Tourneetheater Landesbühne Osthannover, mit dem er durch die Lande reiste, Vorstellungen gab und lebte wie ein Vagabund. Wir wollen uns ein wenig auf den Weg des Autors begeben und versuchen, nachzufühlen, was für ein Mensch er war. Schon in frühen Jahren begann er, eigene Wege zu gehen, zu leben, woran er glaubte. Er entdeckte seine leidenschaftliche Liebe zum Theater aufgrund einer einzigen Vorstellung eines großen Schauspielers und folgte im Anschluss daran seinem Herzen. Er riskierte, zu scheitern und in späteren Jahren schrieb er staatsfeindliche Briefe und Gedichte. Er wurde mehr als ein Mal inhaftiert, verhört, vors Gericht geschleppt. Er musste viele Monate im Gefängnis zubringen, weil man ihm eine absichtliche Selbstverstümmelungstaktik vorwarf als er im Zuge eines Schusswechsels einen Finger verlor und daraufhin ins Lazarett kam. Die Hölle aber war die sowjetische Fronterfahrung bei Smolensk 1941, als er mit gerade einmal zwanzig Jahren in den Krieg geschickt wurde. Die dort gemachten Erfahrungen sollte seine Seele niemals wieder vergessen können, sein Körper trug schwer an den feindlichen Lebensbedingungen und reagierte mit Infektionen, Diphterie, Fleckfieber und nicht zuletzt einer nie ausheilenden Lebererkrankung, die ihn sechs Jahre später das Leben kostete. Wolfgang Borchert war ein zäher junger Mann, dem es gelang, den französischen Truppen zu entkommen und 600 km zu Fuß von Frankfurt nach Hamburg zu laufen. Dort brachte man ihn im Dezember 1945 sofort ins Elisabeth-Krankenhaus, wo er weiterschrieb, wo die Schmerzen im Innern seines Körpers ihn so quälten, dass er sich nur mit beiden Händen an der Wand entlanghangeln konnte, um von einem Zimmer ins nächste zu kommen. Sein Schaffensdrang endete erst mit dem Tod (20. November 1947, in Basel) und das Schicksal bestimmte die Form; als Schauspieler war er mittelmäßig aber glücklich, als Autor war er überragend und sehr verzweifelt. ...

Zusammenfassung des Buddhismus

... Lehre von Siddhārtha Gautama bezeichnet bzw. vielmehr die Religion, Welt- und Lebensanschauung, die Buddha (Bodha – den Erwachten) als ihren Stifter ... ...ntum, Islam) dreht sich der Buddhismus nicht um die Verehrung eines Gottes und die Einhaltung seiner Gesetze und Gebote. Auch das Führen eines altruistischen Lebens ohne Sünde ist ein z... ...betrachtet wird. So dreht sich im Buddhismus alles um die zwei Punkte Leid und Erlösung. Ur-Buddhismus Doch bevor die bis heute wirkenden Ausprägungen des Buddhismus besprochen werden, sollte zunächst ein Abriss des ursprünglichen Buddhismus abgeliefert werden, um den Kern der buddhistischen Lehre zu verstehen. Einige Grundvorstellungen übernimmt der Buddhismus aus der Lehre des brahmanischen Hinduismus. So ähnlich wie das Christentum sich aus der jüdischen Tradition entlehnt und teilweise auf denselben Begriffen und Vorstellungen aufbaut. Aus Sicht des Hinduismus ist der Buddhismus ein häretischer Glaube, insofern er mit den heiligen Schriften des Hinduismus, den Veden, bricht und vor allem auch das aus ihm hergeleitete Kastensystem ablehnt. Eine wesentliche Übernahme stellt jedoch die Reinkarnationslehre dar. Die Vorstellung, dass jedes Lebewesen einen unaufhörlichen Kreislauf leidvoller Existenzen durchlebt. Eine weitere übernommene und damit verbundene Vorstellung besteht in der Lehre des Karma. Das Karma ist die qualitative Bewertung und entsprechende Neubestimmung eines jeden Lebens. Stark unterschiedlich sind die beiden Religionen jedoch in ihrer Erlösungsvorstellung. Während der Hinduismus einen von Erkenntnis geprägten Brahman-Gedanken als Weg aus dem ewigen Lebenskreislauf sieht, wird dieser Gedanke im Buddhismus durch die Vorstellung eines Nirvanas ersetzt. "Nirvana" bedeutet "Verwehen" und kann auf das Erlöschen eines Feuers oder Durstes, im übertragenen Sinne also auf das Erlöschen der Lebensgier angewandt werden. Das Nirvana ist schließlich der Austritt aus dem Kreis der Wiedergeburt und damit das Ende des Leides. Dieses Erlösungsverständnis ist jedoch völlig impersonal geprägt. Während diese Vorstellung im westlichen Kulturkreis als suspekt oder pessimistisch wahrgenommen wird, ist diese Erlösungsvorstellung im asiatischen Kulturkreis deutlich positiver besetzt. Überblick Der Buddhismus ist eine sehr uneinheitliche Religion, die in mindestens zwei große Traditionen aufgeteilt werden kann, wenn man von nationalen Entwicklungen in Tibet, in Südostasien und in Japan absieht. Es gibt den Hinayana-Buddhismus (zu Dt. "das kleine Fahrzeug") und den Mahayana-Buddhismus ("das große Fahrzeug"). Ihre Trennung ist in etwa mit dem Schisma zwischen katholischer und orthodoxer Kirche zu vergleichen, insofern sich ihre Trennung ebenfalls geographisch widerspiegelt, obwohl sich die Trennung selbst aus rein inhaltlichen Gründen vollzog. Der Hinayana-Buddhismus breitete sich vorwiegend in Ceylon, Burma, Thailand und Kambodscha aus und wird daher auch Südbuddhismus genannt. Der Mahayana-Buddhismus verbreitete sich dagegen vor allem in China, Japan, Korea und Vietnam aus. Er ist vor allem durch Synkretismen mit der konfuzianischen Lehre und dem religiösen Laientum dieser Länder geprägt. Hinayana- und Mahayana-Buddhismus Obwohl Ursprungsland und Wirkungsstätte des Buddhismus der Norden Indiens sind, ist der Buddhismus - trotz starker Verbreitung in den Jahrhunderten nach Buddha - die Religion einer kleinen Minderheit. Seinen Höhepunkt fand der Buddhismus unter dem indischen Herrscher Asoka (268 - 227 v.Chr.). In den nachchristlichen Jahrhunderten erlebte er einen allmählichen Niedergang, der weitgehend nicht zu rekonstruieren ist. Fest steht lediglich, dass letzte buddhistische Hochburgen im 10. Jahrhundert n.Chr. einer teilweise gewaltsamen Islamisierung anheimfielen. Ein Mitfaktor für den Niedergang dürften wahrscheinlich die Folgen der Aufspaltung des buddhistischen Glaubens in Mahayana- und Hinayana-Buddhismus sein. Schon 100 Jahre nach dem Tod Buddhas hatten sich zwei unterschiedliche Orden herauskristallisiert. Eine wichtige Station auf dem Weg zu der Aufspaltung des Buddhismus ist das Konzil zu Vaishali, das um 380 v.Chr. stattfand. Eine Fraktion, die die strengen Moral- un Verhaltensvorschriften abmildern wollte, belegte die gegnerische und konservative Fraktion mit dem Spottnamen "Hinayana" ("das kleine Fahrzeug"), da auf ihrem Weg nur wenige das Nirvana erreichen könnten. Aus dem Spottnamen wurde allmählich eine Selbstbezeichnung dieser Mönchspartei. Der Mahayana-Buddhismus steht ihm bis heute gegenüber. Abgesehen von diesen beiden großen Traditionen ist der Buddhismus stark von nationalen Traditionen und Einflüssen geprägt. Die populäre Ansicht, es handele sich beim Buddhismu...

Schnee auf dem Kilimandscharo Zusammenfassung

...1936 auf Englisch unter diesem Titel "The Snows of Kilimanjaro" publiziert und zwar als Part der Kollektion "The Fifth Column and the First Forty-nine... ...tung der Kurzgeschichte, thematisiert in dieser Story das Leben allgemein, und vor allem im Anblick des Todes. Die Kurzgeschichte "Schnee auf dem Kil... ...es Todes in den wilden Gegenden Ostafrikas nochmals sein Leben reflektiert und vielleicht nicht mit allem, was er gemacht hat, einverstanden ist. Der zeitliche Hintergrund liegt zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Harry befindet sich im Zuge einer Fotosafari in Ostafrika und verletzt sich an seinem rechten Knie. Dieser Wunde schenkt er kaum Beachtung und ehe er sich versieht, entwickelt sich ein Wundbrand, der lebensbedrohlich wird und das Bein nach oben zieht. Aufgrund dieser schweren Verletzung, die er unterschätzt hatte, muss er mit seiner Frau Helen und 2 Angestellten in der Wildnis ausharren Da auch ihr Auto schadhaft ist, kann lediglich ein Flieger aus Arusha sie retten. Die Bediensteten machen sich daran, eine Flugbahn vorzubereiten, damit der Rettungsflieger landen kann, während Harrys Ehefrau Helen ihren Mann pflegt und ihm die Zeit vertreibt, denn sie glaubt an eine Rettung. Der Wundbrand schreitet jedoch rasch voran und hat bereits seinen Oberschenkel eingenommen, sodass Harry sich der Gefährlichkeit seines Gesundheitszustandes bewusst ist und weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. So denkt er an viele vergangene Momente in seinem Leben und bereut, dass er nichts schriftlich festgehalten hat, was er im Laufe seines ganzen Lebens erleben durfte. Er bedauert, dass er sein Schreibtalent nicht in Anspruch genommen hat, sondern sich im Reichtum seiner Ehefrau gesonnt hat und eigentlich faul und träge das Leben hat vorbeiziehen lassen. Er erinnert sich an seine Momente am Balkan, in Österreich und in Frankreich. Paris und seine Heimat in Nordamerika kommen in seinen Erinnerungen genauso vor wie andere Ereignisse, die stattgefunden haben oder wichtige Menschen, die ihm im Laufe seines Lebens über den Weg gelaufen sind. An die Frauen, die er getroffen hat, denkt er ebenso und in diesen Gedanken versunken, wird ihm klar, dass er für Helen nichts mehr empfindet. Das ärgert ihn und so lässt er seine Frustration in Disputen mit ihr aus. Harry spürt, dass der Tod immer näher kommt und möchte die Nacht im Freien verbringen, um hier sterben zu können. Helen will ihm seinen Wunsch nicht erfüllen, denn sie weigert sich, weil sie immer noch auf die Rettung durch das Flugzeug hofft und die Lebensbedrohung ihres Mannes nicht eingestehen will. Harry erlebt kurz vor seinem Tod eine Vision: Das Flugzeug kann landen, wird von seinem Freund Compton gesteuert und fliegt nicht in die nächste Stadt, sondern auf den Kilimandscharo zu. Auf dem Berg angekommen, erreicht Harry die Nähe des Gipfels, wo er ein Leopardenskelett von einem verirrten und erfrorenen Leoparden sieht. Jetzt ist er sich ganz sicher, am Ziel zu sein. Diese Vision wird mit dem Tode Harrys beendet und Helen muss erkennen, dass Harry wirklich im Sterben gelegen ist. Die Kurzgeschichte versinnbildlicht den Weg nach dem Tod und vielleicht die Suche nach der Ewigkeit. Ebenso wird dem Leser bei der Lekt...

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